Massiv niedrige Krypto-Volumina stecken hinter dem verhaltenen Handel im Juni – BitMEX Research

Im Juni wurden über das gesamte Kryptospektrum hinweg deutlich niedrigere Handelsvolumina verzeichnet. BitMEX Research führte eine Studie auf Basis von Daten von CryptoCompare und stellte fest, dass der Juni einen enormen Rückgang der Kryptowährungsvolumina verzeichnete. In diesem schwachen Monat halbierte sich das Volumen an Spotbörsen.
Mit der Lockerung der Lockdown-Maßnahmen und der Rückkehr vieler Menschen an ihre Arbeitsplätzedent der deutliche Rückgang der Handelsaktivität im Kryptohandel. Dieser drastische Einbruch hat einen Großteil des täglichen Handelsvolumens vernichtet. Lediglich 642,6 Milliarden US-Dollar an Kryptohandelsvolumen verdeutlichen den massiven Einbruch der Handelsaktivität im letzten Monat.
BitMEX-Forschungsergebnisse beleuchten die geringen Krypto-Volumina
Bei kleineren Börsen sanken die Spotvolumina um fast 53 Prozent. Im Vergleich dazu verzeichneten große Börsen einen Rückgang von 36 Prozent auf rund 177 Milliarden US-Dollar. Eine derart starke und abrupte Volatilität wurde im Kryptosektor seit Langem nicht mehr beobachtet. Am stärksten betroffen waren die kleineren Börsen, deren Spotvolumina um 53 Prozent einbrachen. Diese Plattformen verloren massive 466 Milliarden US-Dollar.
Der Rückgang ist auf das Coronavirus und die veränderte Wirtschaftslage zurückzuführen. Fast alle großen Kryptobörsen, darunter Coinbase, OKEx und Binance, meldeten geringe Handelsvolumina. Coinbase erlitt jedoch einen besonders schweren Schlag mit einem Volumenrückgang von 36 Prozent.
Im Kryptowährungsbereich verzeichnete Tether den größten Rückgang des Bitcoin -Handelsvolumens. Der Kurs sank um beachtliche 69 Prozent. Positiv zu vermerken ist jedoch, dass die im Umlauf befindliche Menge an Tether im Juni wieder anstieg. Auch der Derivatehandel entwickelte sich nicht wesentlich besser, da alle Plattformen auffallend niedrige Krypto-Volumina meldeten.
Börsen aller Frequenzbereiche sind gleichermaßen betroffen
Von BitMEX bis Deribit brachen die Handelsvolumina an allen Derivatebörsen massiv ein. Der Rückgang um rund 35 Prozent wirkte sich massivrippledie Betriebskosten vieler Plattformen aus. Im Vergleich dazu schnitten die Spotbörsen mit einem Minus von 37 Prozent relativ gut ab. Dieser geringfügige Unterschied mag eine etwas bessere Lage bedeuten, doch das Gesamtbild ist düster.
Ein Rückgang der CME-Futures um 23 Prozent bremst das Wachstum des Optionsmarktes. Experten werden die geringen Kryptovolumina zu gegebener Zeit kommentieren. Ob dies nun am Coronavirus oder an Schwachstellen im Kryptomarkt liegt – die niedrigen Volumina führten zu einem weitgehend stagnierenden Juni.
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Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
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