- Die Londoner Börse (LSE) wird am 28. Mai 2024 Bitcoin und Ethereum ETNs für professionelle Anleger auf den Markt bringen.
- Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) genehmigte am 11. März die Notierung von Kryptoangeboten.
- Anträge für Krypto-ETNs können ab dem 8. April gestellt werden; ein detaillierter Prospekt und ein Konformitätsbescheid müssen bis zum 15. April eingereicht werden.
London mischt die Finanzwelt mal wieder ordentlich auf. Diesmal geht es aber nicht um Tee, Gebäck oder das vermeintlich so beliebte Regenwetter. Nein, es geht um die Londoner Börse (LSE), die ab dem 28. Mai 2024 Bitcoin und Ethereum -ETNs (Exchange Traded Notes) zulassen wird. Dieser Schritt, der sich direkt an sogenannte „professionelle Anleger“ richtet, dürfte die ohnehin schon hitzige Debatte um die Integration von Kryptowährungen in die traditionellen Finanzmärkte weiter anheizen.
Nachdem die Londoner Börse (LSE) am 11. März grünes Licht von der britischen Finanzaufsichtsbehörde (FCA) erhalten hatte, gab sie bekannt, ab dem 8. April die komplexen Anträge für diese durch digitale Vermögenswerte besicherten Wertpapiere entgegenzunehmen. Die FCA ist die Finanzaufsichtsbehörde, die dafür sorgt, dass der britische Finanzmarkt reibungslos funktioniert – allerdings mit einer gewissen Vorsicht im unübersichtlichen Kryptomarkt.
Lasst uns in den Krypto-ETN-Dschungel eintauchen
Um es gleich vorwegzunehmen: Die LSE öffnet ihre Türen nicht einfach wahllos. Es gibt ein Verfahren, das zwar etwas langwierig, aber notwendig ist. Bis zum 15. April müssen Emittenten, die an diesem Markt teilnehmen möchten, eine Art Empfehlungsschreiben und einen Prospektentwurf an die LSE senden, in dem sie detailliert darlegen, wie ihr ETN die Anforderungen der Börse erfüllt. Es ist wie die Bewerbung an einer Eliteuniversität, nur dass es hier nicht um Essays über Sommerlagererlebnisse geht, sondern um Kryptowährungen.
Die offizielle Launch-Party findet am 28. Mai statt, aber erwarten Sie keine Luftballons oder Luftschlangen. Es geht darum, den Emittenten genügend Vorlaufzeit zu geben, damit sie nicht einfach blindlings handeln. Die Londoner Börse (LSE) und die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) erwarten gut durchdachte Pläne, die durch echte Kryptowährungen abgesichert sind, die sicher vor Hackern und Betrügern geschützt sind. Und nicht zu vergessen: Dieser Club ist nur für VIPs – sorry, liebe Privatanleger, diese ETN-Party ist ausschließlich professionellen Investoren vorbehalten.
Warum diese Exklusivität? Nun, die FCA wiederholt das schon seit Längerem: Kryptowährungen sind ein riskantes Geschäft für Privatanleger. Sie sagen nicht, dass es für immer verboten ist, aber vorerst wollen sie die breite Öffentlichkeit lieber von diesem ihrer Ansicht nach potenziell schädlichen Bereich fernhalten.
Die technischen Details und der Zeitplan
Für alle Interessierten, die sich den 8. April vormerken: Am 8. April beginnt die Antragsphase. Doch es geht nicht nur darum, einfach ein paar Unterlagen zusammenzustellen. Die LSE erwartet, dass Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben und detailliert darlegen, wie Ihr ETN alle von ihr und der FCA festgelegten Kriterien erfüllt. Versäumen Sie die Frist für Ihre Unterlagen am 15. April, können Sie sich die Teilnahme gleich sparen.
Und dann ist da noch der Stichtag: der 28. Mai. Es handelt sich nicht einfach um einen zufällig gewählten Dienstag. Die Londoner Börse (LSE) hat dieses Datum strategisch gewählt, um möglichst vielen Emittenten die Möglichkeit zu geben, sich vom ersten Tag an zu präsentieren. Es geht darum, die Weichen für den Erfolg zu stellen – nicht nur für die Börse und die Emittenten, sondern auch für die breitere Akzeptanz von Kryptowährungen im Finanzwesen.
Und genau hier glänzt London. Indem die traditionsreiche Börse Bitcoin und Ethereum -ETNs öffnet, sendet sie ein klares Signal: Kryptowährungen sind keine Eintagsfliege. Sie sind Teil der Zukunft des Finanzwesens, und London will ganz vorne mit dabei sein – koste es, was es wolle.
Für Skeptiker, Kritiker und Laien mag das alles wie ein riskantes Spiel erscheinen. Doch in Wirklichkeit handelt es sich um einen wohlüberlegten Schritt. Die Londoner Börse (LSE) und die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) legen strenge Richtlinien fest und fordern von allen Beteiligten sorgfältige Prüfungen und die Einhaltung der gebotenen Sorgfalt. Es geht nicht darum, einfach auf einen Trend aufzuspringen, sondern darum, London strategisch als Zentrum für Finanzinnovationen zu positionieren – mit allen Kontrollmechanismen, die man von einem der weltweit führenden Finanzzentren erwartet.
Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.
Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)
















