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Lite kann in Japan eine Kryptolizenz beantragen

VonGiorgi MichelidzeGiorgi Michelidze
1 Minute Lesezeit
Kryptowährung Line

Kryptowährung Line

Berichten zufolge steht Line, Japans größter Messengerdienst, kurz davor, von der japanischen Finanzaufsichtsbehörde Financial Services Agency eine Krypto-Lizenz für die Eröffnung einer Kryptowährungsbörse zu erhalten.

Laut Berichten mehrerer Insider des Unternehmens und App-Nutzer aus Japan erwägt die Regulierungsbehörde, die Lizenz noch in diesem Monat zu erteilen, was es Line ermöglichen würde, die Börse in nur wenigen Wochen zu starten.

Die neue Kryptobörse BitMax von Line wird exklusiv für deren Nutzer – insgesamt rund 80 Millionen in Japan – verfügbar sein. Die Nutzer können Kryptowährungen wie Bitcoin und den japanischen Link-Token direkt in der App kaufen und verkaufen.

Der Start von BitMax wird dank Lines Erfahrung im Umgang mit Kryptobörsen, wie beispielsweise BitBox in Singapur, garantiert reibungslos verlaufen.

Aufgrund regulatorischer Hürden bei dem Versuch, eine kleine Niederlassung für BitBox in Japan zu eröffnen, entschied sich Line, ein komplett separates Unternehmen mit Sitz ausschließlich in Japan zu gründen. Zudem ist BitBox für Line weniger profitabel, während BitMax voraussichtlich deutlich bessere finanzielle Ergebnisse erzielen wird.

Lines Zukunft ist eng mit einer umfassenden Diversifizierung im Finanzsektor verbunden. Das Unternehmen wird außerdem eine Banklizenz beantragen, um seinen Nutzern die Möglichkeit zu bieten, beim Einkaufen über die App mit Kryptowährungen zu bezahlen.

Darüber hinaus plant Line die Einführung eines neuen Wertpapierhandelsgeschäfts neben Nomura.

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Giorgi Michelidze

Giorgi Michelidze

Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“

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