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Libra konkurriert mit Alipay und WeChat und wird zum Trend-Suchbegriff in China

VonAlden BaldwinAlden Baldwin
2 Minuten Lesezeit
Facebook Libra in China

Facebook Libra in China

Libra steht in China vor einer anderen Situation; dort konkurriert Libra mit Alipay und WeChat um den ersten Platz als beliebtester Suchbegriff.

Die Chinesen scheinen kein Problem mit Facebooks Kryptoprojekt Libra zu haben. Tatsächlich stehen sie Libra wohlwollender gegenüber als die USA. Die USA verhängen Sanktionen gegen Libra, seit Facebooks Idee, einen Stablecoin einzuführen, bekannt wurde.

Was müsste geschehen, damit Facebook seinen Namen reinwäscht und die Anhörungen beendet? Das Debakel um Datenschutzbedenken und Cybersicherheit wurde wiederholt thematisiert, und David Marcus, Leiter des Calibra-Projekts, konnte viele Fragen der Minister in den Anhörungen nicht beantworten.

Zurück in China: Das Interesse an Libra ist enorm. In den Suchergebnissen belegt Libra lediglich den zweitenPlatz . Laut dem Krypto-Nachrichtenportal cnLedger konkurriert Libra mit WeChat und Alipay.

Interessanterweise verfolgt China seit 2017 mit Hilfe der Chinesischen Volksbank die Politik, Krypto-Chaos im Land zu verhindern. Die Europäische Union für kleine und mittlere Unternehmen (EUSME) hat dazu ein Video veröffentlicht, das Chinas Politik zur Verhinderung von Kapitalabflüssen thematisiert

 

Die hier getroffenen Maßnahmen sind recht streng, wobei Auslandstransaktionen über zweihunderttausend Renminbi (200.000 RMB), Devisentransfers und Kauflimits genauestens geprüft werden.

China wird von Libra profitieren, da es ein globales Zahlungsnetzwerk bietet, das Fiat- und Kryptowährungen problemlos manipulieren kann – und das alles im Einklang mit den Gesetzen der chinesischen Zentralbank. Da das Projekt von den Zahlungsdienstleistern Visa und MasterCard finanziert wird, ist es für die chinesische Zentralbank unverständlich, dies als weitere Krypto-Heuchelei abzutun.

Trotz des aktuellen Kryptoverbots findet der Handel mit Kryptowährungen im Land weiterhin über diskrete Peer-to-Peer-Kanäle statt. US-Finanzminister Steven Mnuchin erklärte am Montag dieser Woche, dass die Facebook-Kryptowährung anfällig für den Missbrauch durch Geldwäscher und Terrorismusfinanzierer sei. Dies gelte auch für Personen, die Kapitalverkehrskontrollen umgehen wollen.

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Alden Baldwin

Alden Baldwin

Journalist, Autor, Redakteur, Rechercheur und strategischer Medienmanager: Mit über 10 Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche arbeitet er nach dem Motto Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er den Aufbau eines unabhängigen Instituts, das kostenlose Weiterbildung anbietet. Er arbeitet an der Finanzierung seines eigenen Startups. Als technischer und sprachlicher Redakteur hat er für zahlreiche führende Kryptowährungspublikationen wie DailyCoin, Inside Bitcoin, Urbanlink Magazine, Crypto Unit News und viele andere gearbeitet. Er hat über 50.000 Artikel, Fachbeiträge, Skripte, Werbetexte, Überschriften für Vertriebskampagnen, Biografien, Newsletter, Anschreiben, Produktbeschreibungen, Landingpages, Businesspläne, Standardarbeitsanweisungen, E-Books und viele weitere Inhalte redigiert.

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