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Ledger erlangt die Kontrolle über Discord zurück, nachdem Hacker den Moderatoren-Account übernommen hatten

VonNellius IreneNellius Irene
2 Minuten Lesezeit
  • Der Discord-Server von Ledger wurde gehackt, nachdem das Konto eines Moderators kompromittiert worden war.
  • Ledger reagierte schnell, indem das kompromittierte Konto entfernt, der Bot gelöscht und die gefälschte Website gemeldet wurde.
  • Der G7-Gipfel in Kanada könnte sich mit nordkoreanischen Hackern befassen, da die Besorgnis über staatlich geförderte Kryptodiebstähle zunimmt.

Der Hardware-Wallet-Hersteller Ledger hat die Kontrolle über seinen Discord-Server erfolgreich wiedererlangt, nachdem ein Hacker ein Konto kompromittiert und so eine kurze, aber alarmierende Sicherheitslücke verursacht hatte.

Der Datenverstoß löste bei den Mitgliedern der Krypto-Community Besorgnis aus und schürte Ängste um die Sicherheit ihrer Krypto-Vermögenswerte.

Quintin Boatwright, ein Mitglied des Ledger-Teams, sagte, dass das Konto eines ihrertracModeratoren kompromittiert worden sei, wodurch ein bösartiger Bot betrügerische Links in einem der Kanäle veröffentlichen konnte.

Anschließend forderte der Hacker die Benutzer auf, auf eine andere Webseite zu gelangen und ihre Wiederherstellungsphrase einzugeben, einen privaten Code, der den Benutzern vollen Zugriff auf ihre Krypto-Wallets gewährt.

Personen, die im Chat versuchten, andere zu warnen, wurden entweder stummgeschaltet oder gesperrt. Der Angreifer setzte Computer-Bots ein, um diese Nutzer zu überfordern und sie daran zu hindern, sich ausreichend gegen den Betrug auszusprechen, um dessen rasante Verbreitung zu verhindern.

Das Ledger-Team handelte schnell. Sie deinstallierten den Bot, deaktivierten das Konto, meldeten die betrügerische Webseite und überprüften alle Berechtigungen. Dadurch konnten die Schäden begrenzt werden, bevor sie sich ausbreiten konnten.

Ledger reagiert umgehend auf Sicherheitsvorfälle

Nachdem der Server wiederhergestellt war, machte sich Ledger an die Arbeit, die Sicherheit zu erhöhen.

Boatwright erklärte, dass zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, um ein erneutes Auftreten dieses Problems zu verhindern. Er wies außerdem auf eine grundlegende Regel für die Community hin: Niemals eine Wiederherstellungsphrase eingeben oder eine Wallet über Links verbinden, die auf Discord geteilt werden.

Die gefälschte Website war bereits am Sonntagmorgen entfernt worden. Der Schaden konnte jedoch nicht sofort vollständig abgeschätzt werden.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Betrüger versucht haben, Ledger-Nutzer zu täuschen. Einige Ledger-Kunden wurden kürzlich Opfer eines ähnlichen Betrugs und erhielten Briefe, die sie auf eine Website weiterleiteten, auf der sie ihr Gerät durch Eingabe ihrer Seed-Phrase „verifizieren“ konnten. Die Briefe trugen das offizielle Ledger-Logo, und die Informationen könnten aus einem früheren Hackerangriff auf die Ledger-Datenbank im Jahr 2020 stammen.

Branchenführer verstärken die Kryptosicherheit als Reaktion auf Bedrohungen

Der Hack des Ledger-Discord-Servers stellt die jüngste Eskalation von Phishing-Angriffen auf die Kryptoindustrie dar. Im Jahr 2024verursachten Phishing-Betrügereien in fast 300 Fällen Verluste von über einer Milliarde US-Dollar und sind damit der teuerste Angriffsvektor der Branche.

Einer der größten Diebstähle im Jahr 2025: dem Kryptowährungsunternehmen Bybit Laut um 10,25 Millionen US-Dollar betrogen Ethereum .

Um diesen Bedrohungen entgegenzuwirken, verstärkt die Kryptoindustrie ihre Sicherheitsmaßnahmen. Plattformen setzen auf Multi-Faktor-Authentifizierung und priorisieren die Aufklärung der Nutzer über Cybersicherheitsrisiken und bewährte Vorgehensweisen, um Phishing-Angriffe einzudämmen. Sicherheitspartner und ethische Hacker-Kollektive haben sich zudem zusammengeschlossen, um Informationen auszutauschen und gemeinsam auf neue Bedrohungen zu reagieren.

National und international wachsen die Sorgen vor politisch motivierten Cyberangriffen. Die nordkoreanische Lazarus-Gruppe wird mit mehreren aufsehenerregenden Kryptodiebstählen in Verbindung gebracht, darunter der Hack der indischen Kryptobörse WazirX im Juli 2024, bei dem 234,9 Millionen US-Dollar erbeutet wurden. 

Nach Angaben von mit den Plänen vertrauten Personen die G7-Staats- und Regierungschefs bei einem Gipfeltreffen im nächsten Monat in Kanada über Nordkoreas bösartige Cyberaktivitäten und Krypto-Hacks sprechen, was die weltweit wachsende Besorgnis über Pjöngjangs zunehmende Online-Diebstähle widerspiegelt.

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