Kuaishous KI Kling steht kurz vor einem Umsatz von 100 Millionen Dollar

- Kuaishous KI-Videotool Kling soll bis Februar einen Umsatz von 100 Millionen Dollar erzielen.
- Kling erwirtschaftete im April und Mai monatlich über 100 Millionen Yuan (14 Millionen US-Dollar).
- Die Plattform verwendet ein Token-System namens „Inspirationsguthaben“, um Dienstleistungen zur Videoerstellung zu verkaufen.
Das KI-gestützte Videocontent-Generierungstool Kling von Kuaishou Technology verzeichnet ein alarmierendes Geschäftswachstum und wird voraussichtlich bis zum nächsten Februar einen Umsatz von 100 Millionen Dollar erreichen.
Das Unternehmen gab an , dass Kling im April und Mai jeweils einen monatlichen Umsatz von über 100 Millionen Yuan (14 Millionen US-Dollar) erzielt habe.
Kling ist mittlerweile eines der weltweit umsatzstärksten KI-Videogenerierungstools und demonstriert damit die deutlichen Wettbewerbsvorteile von Kuaishou im Bereich der generativen KI.
Kling AI funktioniert durch den Verkauf digitaler Token, sogenannter „Inspirations-Credits“. Nutzer kaufen diese Credits und verwenden sie zur Videoerstellung. Dies liegt unter anderem an der Funktionsweise der Plattform: Nutzer können entweder mehr Credits für detailreichere Videos ausgeben oder mit weniger Credits mehr Videos in geringerer Qualität produzieren.
Kuaishou verkauft heute 66 Inspirationspunkte für einen Dollar. Hochwertige Videos kosten jeweils etwa 100 Punkte, einfachere Videos hingegen nur 20 Punkte. Dieses Punktesystem macht den Service für einzelne Kreative und Unternehmen gleichermaßen zugänglich und skalierbar. Seit seiner Einführung vor etwas mehr als einem Jahr hat Kling mit einer einfachen Methode zur schnellen und unterhaltsamen Videoerstellung nach und nach eine treue Nutzerschafttrac.
Solide Gewinne überraschen Anleger
Kuaishou profitierte von dertronPerformance seines Social-E-Commerce- und Live-Commerce-Dienstes Kling AI, der die Markterwartungen übertraf, als das Unternehmen letzte Woche seine Finanzergebnisse für das Märzquartal veröffentlichte.
Die rasant wachsenden KI-Umsätze des Unternehmens erwiesen sich als herausragender Faktor und trugen maßgeblich zum Kursanstieg bei. Nach der Bekanntgabe der Zahlen stiegen die Kuaishou-Aktien sprunghaft an, was das Vertrauen der Anleger in die KI-Strategie des Unternehmens unterstreicht.
Kuaishou ist eines von mehreren großen chinesischen Internetunternehmen, die künstliche Intelligenz als neuen Wachstumstreiber nutzen. Viele Unternehmen setzen stark auf KI und glauben, dass die Entwicklung neuer, technologiegestützter Angebote ihnen neue Nutzergruppen erschließen und so über ihre traditionellen Plattformen hinaus Einnahmen generieren wird.
Der Wettbewerb auf dem Markt für KI-Videogenerierungtronsich
Der Markt für KI-gestützte Videogenerierung ist zunehmend umkämpft. Große chinesische Unternehmen wie die Alibaba Group und Tencent Holdings haben in diesem Jahr ihre eigenen KI-Video- und Kreativtools eingeführt oder überarbeitet. Auch neue Startups drängen in diese Nische: Das KI-Startup Manus beispielsweise demonstrierte erst kürzlich ein Produkt, das scheinbar selbstständig Videos anhand eines geschriebenen Skripts erstellt.
International haben Unternehmen wie OpenAI Tools zur Filmproduktion entwickelt, beispielsweise Sora, das die Videoproduktion automatisiert. Runway AI, spezialisiert auf Videoproduktion und -bearbeitung, erreichte im April eine 3 Milliarden US-Dollar Bewertung . Dies belegt das weltweit rasant wachsende Interesse an KI im Videobereich und die damit verbundenen hohen Investitionen.
Kling ist bekannt für sein tokenbasiertes Geschäftsmodell und stetig wachsende Umsätze. Der Erfolg des Unternehmens deutet zudem darauf hin, dass eine erhebliche Nachfrage nach KI-basierten Tools bestehen könnte, die schnell und kostengünstig Videos generieren.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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