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KR1 soll Kryptoeinfluss auf den Hauptmarkt der LSE bringen

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
KR1 soll Kryptoeinfluss auf den Hauptmarkt der LSE bringen
  • KR1 beabsichtigt, in den Hauptmarkt der Londoner Börse zu wechseln.
  • Das Staking-Unternehmen hat jetzt einen Wert von etwa 56 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 75 Millionen Dollar. 
  • Argo Blockchain plant, von der Londoner Börse genommen zu werden.

KR1, ein auf der Isle of Man ansässiges Unternehmen für Krypto-Staking, plant, seine Aktien von der kleineren Aquis-Börse an den Hauptmarkt der Londoner Börse zu verlagern.

Geschäftsführer und Mitgründer Keld van Schreven erklärte, dass das Unternehmen angesichts der verschärften Auflagen der Londoner Börse (LSE) keine andere Wahl hatte, als sein Managementteam zu verstärken und einen Wirtschaftsprüfer zu beauftragen. Er betonte zudem, dass das Unternehmen durch diese Maßnahmen das erste echte Blockchain-Unternehmen sein werde, das an der LSE.

Schreven glaubt nun, dass die Börsennotierung andere Blockchain-Unternehmen dazu anregen könnte, diesem Beispiel zu folgen.

KR1 ist jetzt über 75 Millionen Dollar wert

KR1, gegründet 2014, zählt zu den ersten Blockchain-Investitionsvehikeln und finanzierte Projekte in der Frühphase wie EthereumDeFiDeFi DeFiDeFiDeFiDeFi DeFiDeFi) und NFT- Marktplätze. KR1 unterstützt Blockchain-Netzwerke nicht nur durch das Halten von Positionen in Token wie Ethereum und Polkadot, sondern generiert auch einen stetigen Einkommensstrom.

Das Unternehmen wird aktuell mit rund 56 Millionen Pfund Sterling, umgerechnet etwa 75 Millionen US-Dollar, bewertet. Die Aktien des Unternehmens sind derzeit an der Aquis-Börse in London sowie in Stuttgart unter dem Kürzel K4H notiert.

Der Schritt des Unternehmens erfolgt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Offenheit britischer Regulierungsbehörden gegenüber digitalen Finanzdienstleistungen. Die FCA hat bereits Krypto-ETFs für den Handel an der Londoner Börse zugelassen und plant, bis 2026 ein umfassendes Regelwerk für digitale Vermögenswerte zu veröffentlichen.

Nach ihrer Überprüfung der Entwurfsregeln für die Obergrenze für Stablecoins könnte die Bank von England zudem von ihren ursprünglichen Vorschlägen abrücken und Ausnahmen für Unternehmen zulassen, die größere, an Fiatwährungen gekoppelte Vermögenswerte halten. Die Bank hatte ursprünglich Obergrenzen von rund 27.000 US-Dollar für Privatpersonen und 13 Millionen US-Dollar für Unternehmen vorgeschlagen.

Argo Blockchain wird von der Londoner Börse genommen

Argo Blockchain plant, sich von der Londoner Börse (LSE) zurückzuziehen und die Kontrolle an ihren Hauptkreditgeber Growler Mining abzugeben. Damit endet die sechsjährige Börsennotierung des Unternehmens an der LSE. Die Notierung an der Nasdaq bleibt bestehen, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt werden, wie beispielsweise ein Aktiensplit im Verhältnis 1:1 bis 2026.

Aus einer gemäß dem britischen Gesellschaftsgesetz eingereichten Erklärung geht hervor, dass Growler besicherte Schuldverschreibungen im Wert von ca. 7,5 Millionen US-Dollar gegen Vorzugsaktien tauschen und neues Kapital zur Verfügung stellen würde, um eine 87,5%ige Beteiligung an Argo zu erwerben.

Nach demselben Plan erhalten die Inhaber der unbesicherten Anleihen von Argo im Wert von 40 Millionen US-Dollar 10 % des rekapitalisierten Unternehmens, während die bestehenden Aktionäre lediglich 2,5 % behalten. Die Sanierung, intern als „Projekt Triumph“ bekannt, ist ein gerichtlich genehmigtes Rettungsprogramm, das den Zusammenbruch von Argo verhindern und die Notierung an der US-amerikanischen Nasdaq sichern soll.

Der unterschiedliche Kurs von Argo Blockchain, die plant, sich von der Londoner Börse zurückzuziehen, aber ihre Notierung an der Nasdaq beizubehalten, ist bezeichnend für die anhaltenden Schwierigkeiten, mit denen börsennotierte Krypto-Unternehmen konfrontiert sind.

Die Umstrukturierung im Rahmen des Projekts Triumph bei Argo, das seinen eigenen expansionistischen Ambitionen erlegen war, verdeutlicht die feine Linie zwischen Wachstum und Finanzstärke, die KR1 bei der Vorbereitung seines Börsengangs unbedingt berücksichtigen muss.

2018 ging Argo als erstes Kryptowährungsunternehmen an die Londoner Börse und nahm dabei rund 32 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 61 Millionen US-Dollar ein. KR1 plant, im nächsten Quartal in den Hauptmarkt der LSE zu wechseln. Da das Unternehmen sein Angebot nun unter verstärkter Beobachtung proaktiver erweitert, wird sich zeigen, ob es in einer neuen Ära regulierter Blockchain-Investitionen in Großbritannien eine Vorreiterrolle einnehmen kann.

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