Konstantin Ignatov, der Anführer eines der berüchtigtsten Kryptowährungsbetrügereien des Jahres 2018, hat sich in Bezug auf die Anklage wegen Verschwörung zum Drahtbetrug für nicht schuldig erklärt.
One Coin geriet Anfang dieses Jahres in die Schlagzeilen , als die US-Behörden Konstantin Ignatov und seine Schwester Ruja Ignatova wegen des Verdachts illegaler Aktivitäten im Zusammenhang mit ihrem Unternehmen One Coin Ltd. festnahmen.
One Coin Ltd. ist ein Paradebeispiel für ein Schneeballsystem und zählt zu den berüchtigtsten Betrugsfällen im Kryptowährungsbereich. Das Geschäftsmodell war simpel: Wer bei One Coin einstieg, verdiente mehr, indem er neue Investoren für die Kryptowährung warb. One Coin Ltd. wurde als Marketingnetzwerk beworben, und Konstantin Ignatov stieg dort schrittweise in hohe Positionen auf.
Laut der Unternehmenswebsite kann jeder One Coins problemlos minen, ohne zusätzliche Hardware kaufen zu müssen, und der Wert des Tokens wird ausschließlich durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Dies trifft jedoch nicht zu, da der Wert des Coins intern festgelegt ist und er nicht mithilfe von Computerhardware geschürft werden kann.
Diese Unstimmigkeiten haben viele betroffene Nutzer verärgert, und es wurde sogar eine Petition gestartet, um die Betrüger zur Rechenschaft zu ziehen.
https://twitter.com/CCPMHglobal/status/1136061216252727302
Trotz der heftigen Kritik und der anhängigen Anklagen beteuert Konstantin Ignatov weiterhin seine Unschuld und macht sogar Werbung für ein Initial Coin Offering (ICO) namens One Coin, das für 2019 geplant ist.
Die Ermittlungen gegen OneCoin richten sich auch gegen den US-Bürger Mark S. Scott, der dem Rechtsteam des Unternehmens angehörte. Es besteht der Verdacht, dass Herr Scott mehrere Investmentfonds nutzte, um Gewinne von OneCoin zu waschen.
Eine Münze im Fokus: 6. Juni