- Das US-Justizministerium prüft nun nach einer Gerichtsentscheidung, ob Google zerschlagen werden soll.
- Eine Entscheidung darüber, wie mit Googles Marktdominanz umgegangen werden soll, wird bis Anfang September erwartet.
- Google hat angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
Bundesbeamte prüfen derzeit, ob sie nach einem kürzlich ergangenen Gerichtsurteil zu Kartellverstößen eine Zerschlagung von Teilen von Google empfehlen sollen. Das Justizministerium gab bekannt, seine Vorschläge nächste Woche Richter Amit Mehta vorzulegen, der Anfang des Jahres geurteilt hatte, dass Google den Markt für Internetsuchen unrechtmäßig monopolisiert habe.
In einem kürzlich ergangenen Urteil stellte Richter Mehta fest, dass Google rechtswidrig gehandelt habe, indem es wettbewerbswidrige Praktiken anwandte, unter anderem durch Zahlungen im Rahmen von Vereinbarungen, die sicherstellen, dass die Unternehmen für die Suchmaschine von Google werben.
Das US-Justizministerium prüft verschiedene Lösungsansätze zur Behebung von Wettbewerbsbedenken
Das US-Justizministerium (DOJ) könnte verschiedene Maßnahmen zur Behebung der in der Klage aufgeworfenen wettbewerbsrechtlichen Probleme vorschlagen. Laut Quellenkönnte Google unter anderem verpflichtet werden, seine Daten mit anderen Unternehmen zu teilen. Eine weitere mögliche Maßnahme wäre die Einschränkung der Suche nach einer rechtlichen Lösung für dietraczur Integration der Google-Suchmaschine in deren Technologien. Diese Vereinbarungen haben Google geholfen, den Großteil des weltweiten Suchmaschinenmarktes weiterhin zu monopolisieren.
Das US-Justizministerium könnte zudem Maßnahmen vorschlagen, um Googles marktbeherrschende Stellung im Bereich der künstlichen Intelligenz einzudämmen. Das Gericht wies außerdem auf Googles dominante Stellung bei Suchanzeigen hin, die über Google Ads (ehemals AdWords) verkauft werden. Diese Plattform trägt maßgeblich zu Googles Umsatz bei und unterstreicht damit die Vormachtstellung des Unternehmens in der digitalen Werbung.
Das Justizministerium prüft weiterhin verschiedene Optionen, während Google seine Position verteidigt
Sowohl das US-Justizministerium als auch Google sind verpflichtet, bis zum 4. September ihre Strategien zur Beseitigung des Machtungleichgewichts vorzulegen. Die nächste Anhörung findet am 6. September statt. Richter Mehta wird dabei die Empfehlungen beider Parteien prüfen und weitere Entscheidungen in dem Fall treffen. Ein Sprecher des Justizministeriums wies darauf hin, dass die Empfehlungen noch nicht rechtskräftig seien und keine endgültige Gültigkeit hätten.
Googles Rechtsabteilung hat jedoch erklärt, der Erfolg des Unternehmens beruhe nicht auf einem Monopol, sondern auf der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Sie argumentierte außerdem, dass die Vergleiche auf andere Suchmaschinenriesen wie Amazon ausgeweitet werden sollten, die ebenfalls vom Web-Traffic profitieren.
Die Entscheidung des Justizministeriums muss letztendlich von Richter Mehta bestätigt werden. Sollte die Zerschlagung erfolgen, wäre dies eine der größten Strafverfolgungsmaßnahmen gegen ein US-amerikanisches Technologieunternehmen seit Jahrzehnten. Die Alphabet-Aktie fiel nach dem Urteil um bis zu 2,5 %, konnte sich aber leicht erholen. Google hat angekündigt, gegen das Urteil von Richter Mehta Berufung einzulegen.
Gleichzeitig erfolgt diese Entwicklung zu einem Zeitpunkt, an dem OpenAI vor Kurzem eine neue KI-Suchplattform namens SearchGPT auf den Markt gebracht hat, die sich auf die dialogbasierte Suche in Echtzeit konzentriert und von vielen als potenzieller Hauptkonkurrent für Google auf dem Markt für Internetsuchen angesehen wird.
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