JPMorgan zufolge rückt der Gesetzentwurf zur Struktur des US-Kryptomarktes näher an den Abschluss, da die Gesetzgeber die verbleibenden Streitpunkte eingrenzen.
Dem jüngsten Bericht der Bank zufolge konnten die strittigen Punkte durch Verhandlungen von über einem Dutzend auf nur noch zwei oder drei reduziert werden. Dies deutet auf eine Wende im Gesetzgebungsprozess hin; die Regulierung von Stablecoins, eines der umstrittensten Gebiete, befindet sich nun in einer besseren Position.
Der Zeitpunkt gewinnt nun an Bedeutung. Der Gesetzentwurf muss bis Mitte Mai den Bankenausschuss des Senats passieren, um noch vor dem Memorial Day im Senat zur Abstimmung zu kommen. Senator Moreno warnte jedoch, dass sich die Verabschiedung des Gesetzes bis 2027 verzögern könnte, falls die Abgeordneten diese Frist verpassen.
JPMorgan zufolge steht der Clarity Act kurz vor dem Durchbruch
JPMorgan berichtete , dass die Gespräche in Washington darauf hindeuten, dass sich der Clarity Act in der Endphase befindet. Ein hochrangiger Beamter erklärte, dass nur noch wenige Punkte ungeklärt seien, deutlich weniger als in früheren Verhandlungsphasen. Diese Entwicklung lässt vermuten, dass die Abgeordneten bei den Hauptpunkten, die das Gesetzgebungsverfahren verzögert hatten, Fortschritte erzielt haben.
Einer dieser Punkte betraf Stablecoin-Belohnungen. Monatelang blieb diese Debatte ein großes Hindernis, da Banken Bedenken äußerten, solche Funktionen könnten der Einlagenannahme ähneln, ohne die gleichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. JPMorgan erklärte, die jüngsten Vorschläge brächten dieses Problem nun in eine praktikablere Position.
Darüber hinaus haben die an den Gesprächen beteiligten Beamten den Entwurf als nahezu fertiggestellt bezeichnet. Die verbleibenden Fragen betreffen Berichten zufolge die Aufsicht über DeFi und die Token-Klassifizierung, die beide weiterhin Einfluss auf den endgültigen Wortlaut des Gesetzes haben.
Der Clarity Act konzentriert sich auf die Regulierungsstruktur
Der Clarity Act zielt darauf ab, die Regulierung digitaler Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten zu regeln. Im Zentrum des Vorschlags steht die Aufteilung der Aufsicht zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Diese Aufteilung zählt nach wie vor zu den wichtigsten Bestandteilen der umfassenderen Gesetzesinitiative.
Der Gesetzentwurf befasst sich auch damit, wie Stablecoins und dezentrale Finanzplattformen in die bestehenden Finanzvorschriften passen. Diese Bestimmungen haben große Aufmerksamkeit erregt, da sie dazu beitragen würden, die Funktionsweise wichtiger Teile des Sektors digitaler Vermögenswerte unter Bundesaufsicht defi.
JPMorgan erklärte, die aktuellen Vorschläge könnten sowohl für Krypto-Unternehmen als auch für traditionelle Finanzinstitute attraktiv sein. Dennoch wurde der endgültige Gesetzestext noch nicht veröffentlicht, und es ist noch keine formelle Abstimmung terminiert.
Der Zeitdruck im Senatsbeschluss wächst
Der weitere Verlauf des Gesetzesentwurfs hängt nun vom Zeitpunkt ab. Laut Cryptopolitan Laut einem Bericht warnte Senatorin Cynthia Lummis, dass sich das Clarity Act um mehrere Jahre verzögern könnte, falls der Senat nicht vor den Wahlen 2026 handelt, die die politische Landschaft verändern werden. Ihre Äußerungen haben den Druck auf die laufenden Verhandlungen in Washington erhöht.
Darüber hinaus forderte US-Finanzminister Scott Bessent in einem Gastbeitrag im Wall Street Journal bundesweite Regelungen für digitale Vermögenswerte. Er argumentierte, dass eine Regulierung wichtig sei, um Krypto-Investoren in den Vereinigten Staaten zutracund zu binden. Gleichzeitig wird weiterhin über die Zuständigkeit der Behörden, Stablecoin-Belohnungen und DeFi -Bestimmungen debattiert.

