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Die weltgrößte Bank, JPMorgan, hat die Marke JPMD für einen wahrscheinlichen Stablecoin angemeldet

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 2 Minuten
Die weltgrößte Bank, JPMorgan, hat die Marke JPMD für einen wahrscheinlichen Stablecoin angemeldet
  • JPMorgan Chase, die nach Vermögenswerten größte Bank der Welt, hat eine Markenanmeldung für „JPMD“ eingereicht, die Dienstleistungen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten umfasst, darunter Handels-, Zahlungs- und Verwahrungsdienstleistungen.
  • Dieser Antrag folgt auf Gespräche zwischen großen US-Banken über die Einführung eines gemeinsamen Stablecoins, um mit Emittenten von Kryptowährungen zu konkurrieren.
  • Die Markenanmeldung und die gemeinsamen Bemühungen der Banken deuten auf einen strategischen Schritt hin zur Integration digitaler Vermögenswerte in den regulären Finanzhandel hin.

Laut mehreren Berichten hat JPMorgan Chase, die nach Vermögenswerten größte Bank der Welt, die Marke „JPMD“ angemeldet. Das Dokumentdentdie JPMorgan Chase Bank, NA, als Inhaberin und gibt die Adresse der Bank in Columbus, Ohio, an.

Es wird spekuliert, dass es sich bei der Anmeldung um einen neuen, an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin handelt, der möglicherweise den Namen „JPMorgan Dollar“ tragen wird, da die Markenanmeldung Handels-, Umtausch-, Überweisungs- und Zahlungsdienstleistungen im Zusammenhang mit virtuellen Währungen, digitalen Token und Blockchain-basiertem Geld umfasst.

Die weltgrößte Bank, JPMorgan, hat die Marke JPMD für einen wahrscheinlichen Stablecoin angemeldet
Auszüge aus der mutmaßlichen Markenanmeldung von JPMorgan Chase für einen potenziellen Stablecoin namens „JPMD“. Quelle: @tier10k

Banken wollen mit Emittenten von kryptonativen Stablecoins konkurrieren

Emittenten von Stablecoins wie Tether haben in den letzten Monaten an Einfluss und Popularität gewonnen, da das Potenzial von Stablecoins weltweit immer mehr an Bedeutung gewinnt. In dieser Hinsicht agieren die Emittenten ähnlich wie traditionelle Banken und nehmen deren Rolle ein. Die Banken geben jedoch nicht kampflos auf.

Im Mai wurde berichtet, dass JPMorgan, Bank of America, Citigroup und Wells Fargo über eine gemeinsame Stablecoin-Initiative verhandeln. Sam Kazemian, Gründer von Frax Finance, bestätigte die Gespräche und deutete damit an, dass diese über anfängliche Spekulationen hinausgehen.

Die Berichte unterstrichen den Wunsch dieser Banken, direkt mit Krypto-Emittenten zu konkurrieren, da sie dollarbasierte Token als strategisches Instrument zur Bereitstellung sofortiger Liquidität und zur Absicherung gegen Marktvolatilität betrachten.

JPMorgan akzeptiert Bitcoin ETFs als Sicherheiten für Kredite

Die Markenanmeldung erfolgte, nachdem JPMorgan begonnen hatte, Bitcoin -ETFs als Kreditsicherheiten zu akzeptieren. Laut Berichten vom 4. Juni wird das Programm mit dem iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock starten und später auf Handels- und Vermögensverwaltungskunden ausgeweitet.

Die Bank hat außerdem beschlossen, digitale Vermögenswerte bei der Berechnung des Nettovermögens eines Kunden mit einzubeziehen und sie bei Kreditprüfungen zusammen mit Aktien, Fahrzeugen und Kunstwerken zu behandeln.

Das Bitcoin -Sicherheitenprogramm und die Anmeldung von „JPMD“ sind Anzeichen dafür, dass sich die größte Bank des Landes gegenüber Kryptowährungen öffnet. Obwohl die Bank noch keinen Token für Endverbraucher angekündigt hat, spiegelt die Markensprache die Funktionen eines dollarbasierten Stablecoins.

Durch Zusammenarbeit könnten große Banken in den USA die Kontrolle über die Emission und Abwicklung von Emissionen erlangen und dabei die im traditionellen Finanzwesen bereits geltenden Compliance-Standards anwenden.

Die Meldung von JPMorgan und die Gespräche zwischen mehreren Banken belegen, dass große Finanzinstitute digitale Vermögenswerte weiterhin in ihre Kerngeschäfte im Kredit- und Zahlungsverkehr integrieren werden. Es handelt sich um einen innovativen Schritt, der von einigen Nutzern von X jedoch als Versuch gewertet wird, im sich wandelnden Finanzumfeld relevant zu bleiben.

Die Markenanmeldung ist noch recht neu, und die Details sind daher noch spekulativ. Eines ist jedoch sicher: Regulatorische Entwicklungen und die Marktnachfrage werden die zukünftige Entwicklung von JPMD höchstwahrscheinlich maßgeblich beeinflussen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Hannah Collymore

Hannah Collymore

Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und der Eventberichterstattung im Kryptobereich. Bei Cryptopolitanschreibt sie für die Nachrichtenseite und berichtet und analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Kryptoregulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat an der Arcadia University Betriebswirtschaftslehre studiert.

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