Zusammenfassung (TL;DR)
Der CEO von JPMorgan unterstützt Kryptowährungen normalerweise nicht, hat seine Meinung aber zum Wohle des Unternehmens zurückgestellt.
Der Bitcoin Fonds wird auch von Holdings Limited, der DBS Group und Morgan Stanley genutzt.
Die globale Investmentbank JPMorgan wird es privaten Bankplattformen ab sofort ermöglichen, Bitcoin Fonds zu halten. JPMorgan und NYDIG werden es privaten Unternehmen ermöglichen, Bitcoin unter einem äußerst sicheren Rahmen zu verwalten.
Multinationale Banken wollen Bitcoin-Fonds, um das Wachstum des Kryptomarktes in verschiedenen Ländern zu fördern. JPMorgan kündigte zwar den Bitcoin Fonds an, gab aber keine Details zum Start bekannt. Bislang hat jedoch noch kein potenzieller Investor aus dem Privatbankwesen ein Gebot für das neue Bitcoin-Management abgegeben.
Erwartungen von JPMorgan an den Bitcoin Fonds

Auf Anweisung des Unternehmens wird der Bitcoin Fonds auf verfügbaren BTC-Investitionsplattformen günstig und sicher angeboten. Dieser persönliche Fonds soll zukünftig sogar nahtlos in BTC-Börsen integriert werden können. Die Bank hat ihre Pläne bereits veröffentlicht, die Genehmigung der SEC steht jedoch noch aus.
Obwohl es paradox klingt, scheint Jaime Dimon, der aktuelle CEO von JPMorgan, ein Gegner von Kryptowährungen zu sein. Das Private Banking ergreift jedoch Maßnahmen zur Unterstützung von Kryptowährungen, da die Nachfrage enorm gestiegen ist. Gleichzeitig beschränkt sich Dimon nicht darauf, seine Gefühle gegenüber Kryptowährungen öffentlich zu äußern, was die Glaubwürdigkeit des Unternehmens in Bezug auf seine Unterstützung schwächt.
Jamie Dimon ist für seine Äußerungen zu Bitcoin und sein mangelndes Interesse an der Kryptowährung mit der höchsten Marktkapitalisierung bekannt. Dimon warnte Anleger zudem vor der Nutzung illegaler Krypto-Plattformen. Vor einigen Wochen kündigte der CEO von JPMorgan jedoch eigene Krypto-Pläne an, die seine damaligen Ansichten nicht mehr widerspiegelten.
Die Shared Funds von JPMorgan werden die Finanzbranche grundlegend verändern
Ungeachtet Jamie Dimons Ansichten zu Kryptowährungen verfolgt JPMorgan das Ziel, den Finanzmarkt grundlegend zu verändern. Bereits im Juli begann das Unternehmen, Finanzierungslösungen für neue Kryptowährungsanleger anzubieten und so deren Geld vor Diebstahl zu schützen.
Private Banking bietet nun Bitcoin Fonds an, ebenso wie das US-Unternehmen GBTC. Diese BTC-Fonds werden über ein Wertpapierdepot von JPMorgan verwaltet. Das Unternehmen ermöglicht zudem den Zugang zu Krypto-Plattformen wie Gemini Trust und Coinbase.
Der Schritt von JPMorgan mit seinem Bitcoin Fonds deutet darauf hin, dass Privatbanken in den Kryptomarkt einsteigen wollen. Banken werden Kryptowährungen und Blockchain-Technologie zu ihrem Vorteil nutzen und so den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen wollen. Die anhaltenden Regulierungen im Kryptobereich bestärken jedoch Institutionen, die in den Markt einsteigen möchten.
Auch Privatbanken wie die DBS Group, Holdings Limited und Morgan Stanley sind in den Kryptomarkt eingestiegen. Diese Ankündigungen lassen Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, an Wert gewinnen, was sich in ihren täglichen Kursen widerspiegelt.
Laut CoinMarketCap erreichte Bitcoin innerhalb von 24 Stunden einen Kurs von 40.919 US-Dollar, was einem Anstieg von 2,33 Prozent entspricht. BTC erholte sich und könnte bis Ende des Jahres neue Allzeithochs erreichen.

