- JPMorgan und Apollo stellen tokenisiertes Mainnet für Finanzinnovationen vor.
- Es wurden Vermögenswerte im Wert von 900 Milliarden US-Dollar verarbeitet, wodurch eine tägliche Intraday-Repo-Lücke von 2 Milliarden US-Dollar geschlossen wurde.
- Die MAS ergreift Maßnahmen, um Kryptospekulationen einzudämmen und den Fokus auf das Risikobewusstsein zu legen.
In einer bahnbrechenden Entwicklung im Bereich Blockchain und Finanzen haben Führungskräfte von JPMorgan Chase und Apollo Global Management Pläne für ein tokenisiertes Unternehmens-Mainnet vorgestellt. Dieser bedeutende Fortschritt im Finanzsektor resultiert aus ihrer Teilnahme am Pilotprojekt „Project Guardian“ der Monetary Authority of Singapore (MAS), das das Potenzial der Asset-Tokenisierung untersuchte.
Erweiterung und Zusammenarbeit der Projektbetreuer
Am 15. November erweiterte die MAS das Projekt Guardian durch die Einführung von fünf weiteren Branchenpilotprojekten mit Beteiligung von 17 Mitgliedsfinanzinstituten, darunter die Branchenriesen JPMorgan und Apollo.
Das Hauptziel dieser Kooperation war die Erprobung verschiedener Anwendungsfälle der Asset-Tokenisierung mit Fokus auf die Optimierung von Investitionen und der Verwaltung diskretionärer Portfolios und alternativer Anlagen. Darüber hinaus untersuchte das Projekt die Automatisierung von Portfolio-Rebalancing und -Individualisierung im großen Maßstab.
Christine Moy, Partnerin bei Apollo Global Management, betonte die Bedeutung der Tokenisierung in Produktionsqualität für die Entwicklung innovativer Finanzprodukte. Ein solches Produkt ist das neue handelbare Angebot von JPMorgan, das Intraday-Repo.
Laut Tyrone Lobban, Blockchain-Chef bei JPMorgan, hat das neue System bereits Vermögenswerte im Wert von über 900 Milliarden US-Dollar verarbeitet und damit eine Marktlücke geschlossen. Er erklärte: „Vorher gab es tatsächlich keinen Intraday-Repo-Markt, und jetzt wickeln wir über unsere Plattform täglich Intraday-Repo-Geschäfte im Wert von rund 2 Milliarden US-Dollar ab.“
Moy wies darauf hin, dass das System als Enterprise-Mainnet fungiert und hob seinen Vorsprung als Pionier im Bereich tokenisierter Anlageinstrumente hervor. Sie zog eine Parallele zum Erfolg von Ether als Vorreiter im Kryptowährungsbereich und bemerkte: „Wir haben den Fortschritt und die Innovation von Ether miterlebt und gesehen, wie sie als Pionier Netzwerkeffekte erzielten. Genau dort entstehen nun alle Innovationen der nächsten Generation.“
Skalierbarkeit und Interoperabilität
Das im Rahmen dieser Zusammenarbeit entstandene Enterprise-Mainnet bietet die notwendige Skalierbarkeit, um Anwendungen in ein Netzwerk zu integrieren, das bereits KYC-konforme institutionelle Banken, Broker und Vermögensverwalter umfasst. Dieses Ökosystem ermöglicht es Finanzinstituten, optimale Software-Stacks zu identifizieren, die eine herstellerunabhängige Interoperabilität über verschiedene Anlageklassen hinweg gewährleisten.
Unabhängig davon hat die Monetary Authority of Singapore (MAS) am 24. November Maßnahmen zur Eindämmung von Spekulationen mit Kryptowährungen eingeführt. Diese Maßnahmen zielen insbesondere auf Anbieter von Dienstleistungen im Bereich digitaler Zahlungstoken (Digital Payment Token, DPT) ab und sollen Privatkunden vor den potenziellen Risiken von Kryptowährungsspekulationen schützen.
Um dieses Ziel zu erreichen, hat die MAS die DPT-Dienstleister angewiesen, das Risikobewusstsein ihrer Kunden in Bezug auf Kryptowährungsinvestitionen zu bewerten und zu ermitteln. Diese Maßnahme stellt sicher, dass Kunden umfassend über die mit diesen Investitionen verbundenen Risiken informiert sind und fördert so verantwortungsvolle Finanzentscheidungen.
Beschränkungen für Kreditkartenkäufe
Darüber hinaus wurden DPT-Dienstleister angewiesen, Kreditkartenzahlungen für Kryptowährungsinvestitionen abzulehnen. Mit dieser Einschränkung will die MAS verhindern, dass Privatpersonen Kryptowährungen auf Kredit erwerben, was zu übermäßiger Spekulation und finanzieller Instabilität führen könnte.
Darüber hinaus hat die MAS die Anbieter von DPT-Dienstleistungen dazu angehalten, auf Anreize oder Werbeaktionen zu verzichten, die Privatkunden zu Investitionen in Kryptowährungen verleiten könnten. Dieser Ansatz entspricht dem Ziel der MAS, verantwortungsvolle und fundierte Anlageentscheidungen zu fördern.
Die Zusammenarbeit zwischen JPMorgan Chase, Apollo Global Management und der MAS stellt einen bedeutenden Fortschritt im Bereich der Finanzinnovation dar. Die Einführung eines tokenisierten Unternehmens-Mainnets, kombiniert mit den proaktiven Maßnahmen der MAS zur Minderung der Risiken von Kryptowährungsspekulationen, unterstreicht das Engagement von Finanzinstituten und Aufsichtsbehörden für ein sicheres und nachhaltiges Finanzumfeld.
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