Japans Takaichi versichert Trump in seinem ersten Telefonat seit seinem Amtsantritt, dass das Bündnis „unsere oberste Priorität“ sei

- Sanae Takaichi teilte Trump in ihrem ersten Telefonat seit ihrem Amtsantritt mit, dass das japanisch-amerikanische Bündnis für sie oberste Priorität habe.
- Sie sagte, sie respektiere Trumps jüngstes Vorgehen im Nahen Osten und wünsche sich eine enge Abstimmung bei der Indo-Pazifik-Strategie.
- Es wird erwartet, dass Sanae die auf Verteidigung ausgerichtete Politik von Shinzo Abe fortsetzen wird, die bereits das Interesse von Investoren an Rüstungsunternehmen geweckt hat.
Japans neue Premierministerin Sanae Takaichi führte am Samstag, kurz nach ihrem Amtsantritt in der vergangenen Woche, ihr erstes offizielles Telefongespräch mit Trump.
Der Anruf erreichte Trump an Bord der Air Force One auf dem Weg nach Malaysia, bevor er weiter nach Japan und Südkorea reiste. Takaichi bedankte sich für die Glückwünsche und beschrieb das Gespräch als „gut und offen“
Aus ihrem Tonfall und ihren eigenen Worten ging klar hervor, dass sie keinerlei Missverständnisse bezüglich ihrer Haltung zum japanisch-amerikanischen Bündnis aussprechen wollte. Takaichi erklärte, sie beabsichtige, das Bündnis in den Mittelpunkt ihrer Außen- und Sicherheitspolitik zu stellen. Sie betonte außerdem, sie wolle direkt mit regionalen Partnern auf das hinarbeiten, was sie einen freien und offenen Indopazifik nannte.
Takaichi führte das Gespräch später weiter aus.
Sie sagte: „Ich habe gerade mitdent Trump telefoniert. Zunächst gratulierte er mir herzlich zu meiner Ernennung zur Premierministerin, wofür ich ihm sehr dankbar war. Ich habe ihm mitgeteilt, dass die Stärkung des japanisch-amerikanischen Bündnisses oberste Priorität für die Außen- und Sicherheitspolitik meiner Regierung hat. Wir bekräftigten unser gemeinsames Engagement, das Bündnis weiter zu vertiefen.“
Sie äußerte zudem ihren Respekt für Trumps Vorgehen in der jüngsten Nahost-Krise. Japan sehe sich für die USA sowohl in der China-Strategie als auch im Indopazifik-Rahmen als unverzichtbar.
Takaichi dankte Trump außerdem für seine bisherige Unterstützung in der Entführungsfrage und bat um weitere Zusammenarbeit. Abschließend erklärte sie, sie freue sich darauf, ihn bald in Tokio begrüßen zu dürfen.
Takaichi gibt die Richtung der japanischen Politik vor
Takaichis politischer Weg wurde lange von ihrem verstorbenen Mentor Shinzo Abe geprägt, der 2020 zurücktrat und 2022 ermordet wurde. Abes Ansatz, bekannt als Abenomics, beinhaltete staatliche Ausgaben und cash , obwohl Japans Staatsverschuldung fast das Dreifache der Wirtschaftsleistung betrug.
Takaichi hat keinerlei Absicht erkennen lassen, sich von seiner politischen Ausrichtung zu distanzieren. Ihr Aufstieg hat bereits Auswirkungen auf den Markt gehabt, da Aktien von Unternehmen mit militärischem Bezug wie Mitsubishi Heavy Industries, Yaskawa Electric und Japan Steel Works stark nachgefragt wurden. Investoren setzen darauf, dass ihre Regierung der nationalen Verteidigung und der sicherheitsrelevanten Industriekapazität mehr Gewicht beimessen wird.
Ihr Verteidigungsansatz deckt sich mit dem von Abe. Sie hat deutlich gemacht, dass Japan die regionale Sicherheit nicht auf die leichte Schulter nehmen wird. Und da Trump in Kürze zu direkten Gesprächen in Japan erwartet wird, zeigen Analysten großes Interesse daran, wie die beiden Staatschefs die nächste Phase des Bündnisses gestalten werden.
Takaichi beschrieb Trump nach ihrem Gespräch als „fröhlich und einnehmend“. Sie sagte, er habe Details aus ihrer politischen Vergangenheit gekannt und sich sogar an Erinnerungen an Abe erinnert. Sie bedankte sich bei ihm für die Freundschaft, die er Akie Abe entgegengebracht habe.
Prioritäten und wirtschaftliche Verpflichtungen der Allianz
Takaichi hat bereits ein heikles Thema angesprochen: Japans Zusage von 550 Milliarden Dollar an die Trump-Administration im Rahmen eines früheren Abkommens, das an US-Zollsenkungen auf japanische Importe.
Sie hatte zuvor angedeutet, Japan solle die Zusage angesichts der öffentlichen Besorgnis über die Verwendung japanischer Steuergelder im Ausland möglicherweise überdenken, erklärte später jedoch, sie werde die Vereinbarung einhalten. Sie ging nicht weiter auf die Unzufriedenheit der Öffentlichkeit ein, sondern betonte, dass bereits eingegangene Verpflichtungen erfüllt würden.
Das Telefonat zeigt auch, dass beide Seiten eine enge Zusammenarbeit anstreben. Takaichi erklärte, sie wolle Seite an Seite mit den USA und Partnern in Asien an der Umsetzung der Vision für den Indopazifik arbeiten. Sie bekräftigte, dass das Bündnis den Kern ihrer Diplomatie bilde.
Es wird erwartet, dass Trump im Laufe seiner Japanreise zu einem bilateralen Treffen mit ihr zusammentreffen wird. Bei diesem Treffen dürften militärische Zusammenarbeit, die regionale Positionierung und Wirtschaftsabkommen im Mittelpunkt stehen. Angesichts der hohen regionalen Spannungen scheint keine der beiden Seiten an Spekulationen oder Distanz interessiert zu sein.
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