Japan beginnt mit der Ausarbeitung einer neuen Krypto-Regulierung

Japanische Krypto-Regulierungen
Japan, das als das kryptofreundlichste Land der Welt gilt, hat soeben eine neue Krypto-Regulierung an sein Oberhaus, das Parlament, verabschiedet.
Laut lokalen Medienberichten soll die Verordnung in den nächsten Monaten in Kraft treten, um den Kryptowährungsmarkt besser zu kontrollieren. Dies ist nachvollziehbar, da viele japanische Anleger im vergangenen Jahr mehrfach Opfer von Kryptobetrug geworden sind und Änderungen notwendig waren, um die Fallzahlen zu senken.
Eine neue Art von Kryptohandel
Die Änderungen werden auch die wachsende Zahl von Kryptobörsen berücksichtigen, die Margin-Trading mit digitalen Vermögenswerten anbieten, wodurch Kryptowährungen traditionellen Handelsinstrumenten sehr nahe kommen. Die Änderungen werden maßgeblich durch das lokale Finanzinstrumente- und Börsengesetz sowie das Zahlungsdienstleistungsgesetz vorangetrieben.
Eine weitere wichtige Änderung für den japanischen Markt wird die Anpassung der Terminologie sein. Berichten zufolge werden Kryptowährungen künftig nicht mehr als „virtuelle Währungen“, sondern als „Krypto-Assets“ bezeichnet.
Lange Entwicklungszeit
Japanische Krypto-Enthusiasten warten seit über zwei Monaten auf die Umsetzung der neuen Kryptowährungsregulierung, die erstmals im März 2019 angekündigt. Die Nachricht wurde bekannt, als das japanische Kabinett die Änderungen des japanischen Gesetzes über Finanzinstrumente und Zahlungsdienste genehmigte.
Es ähnelt in gewisser Weise der ESMA-Regulierung in Europa, da es die verfügbare Hebelwirkung und Marge bei Kryptogeschäften begrenzt.
Obwohl der Einsatz von Hebelwirkung Wunder für das Marktwachstum in Bezug auf das Handelsvolumen bewirkte, schuf er gleichzeitig gefährliche Situationen für Händler in einem volatilen Markt.
Wie wir alle wissen, sind Preisschwankungen von 50 % innerhalb eines Tages bei Kryptowährungen durchaus realistisch. Und wenn Händler eine offene Position von 1.000 US-Dollar mit einem Hebel von 1:30 halten, kann dies ihrem Portfolio erheblichen Schaden zufügen.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Hebelbegrenzung auf entweder 1:5 oder 1:2 reduziert wird.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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