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Japan will den Zugang zu Kryptowährungen erleichtern: Das Kabinett hat ein Gesetz zu Stablecoins und Brokerhäusern verabschiedet

VonNellius IreneNellius Irene
2 Minuten Lesezeit
Japan will den Zugang zu Kryptowährungen erleichtern: Das Kabinett hat ein Gesetz zu Stablecoins und Brokerhäusern verabschiedet
  • In Japan dürfen Krypto-Broker nun auch ohne vollständige Börsenlizenz tätig sein, was den Wettbewerb auf dem Markt ankurbelt und gleichzeitig strenge Regulierungen aufrechterhält.
  • Emittenten von Stablecoins müssen 100% der Reserven auf Bankkonten halten, wobei die FSA mehr Aufsicht erhält, um die Einhaltung zu gewährleisten.
  • Grenzüberschreitende Zahlungsdienste unterliegen strengeren Verbraucherschutz- und Geldwäschebekämpfungsvorschriften, um Finanzkriminalität zu verhindern.

Das japanische Kabinett hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des im Juni letzten Jahres erlassenen Zahlungsdienstegesetzes gebilligt, das den regulatorischen Rahmen für Stablecoins, Kryptowährungsbroker und grenzüberschreitende Geldtransfers festlegt.

Die Reformenvon der japanischen Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) vorgeschlagenen

Eine der wichtigsten Bestimmungen des Gesetzesentwurfs ist die Schaffung einer neuen Kategorie von Unternehmen, die als Vermittler bei Kryptowährungstransaktionen fungieren sollen.

Bislang mussten Unternehmen, die den Handel mit digitalen Währungen ermöglichen wollten, eine vollständige Lizenz als Kryptobörse erwerben und unterlagen damit strengen Finanzrichtlinien. Die neue Regelung erlaubt es Unternehmen, die Käufer und Verkäufer zusammenbringen, anstatt cash zu verwahren, sich als Kryptobroker zu registrieren und so den Markt deutlich zu öffnen.

Diese Maßnahme, die ab sofort in Kraft tritt, soll den Wettbewerb ankurbeln und mehr Unternehmen dazu anregen, Kryptodienstleistungen in Japan anzubieten. Solche Vermittler unterliegen jedoch weiterhin strengen Werbe- und Offenlegungsvorschriften, um die Transparenz für die Nutzer zu gewährleisten.

Obwohl sie nicht die gleichen Kapitalanforderungen wie Börsen erfüllen müssen, müssen sie dennoch die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche einhalten, was einmal mehr Japans Engagement im Kampf gegen Finanzbetrug unterstreicht.

Neue Regeln verleihen Stablecoins mehr Flexibilität

Eine der weiteren wichtigen Änderungen im Gesetzentwurf betrifft Stablecoins, deren Wert sich aus traditionellen Währungen wie dem japanischen Yen oder dem US-Dollar ableitet. Japan zählt zu den Ländern mit den strengsten Regulierungen für Stablecoin-Emittenten und schreibt vor, dass diese 100 % ihrer Reserven auf Bankkonten halten müssen.

Dies entspricht dem neuen Stablecoin-Emittentenregime der FSA, das diese Wertpapiere einschließt. Die Regelung stellt sicher, dass Reservevermögen stabil und geschützt ist und ermöglicht es der Behörde, bei Nichteinhaltung durch den Emittenten einzugreifen.

Hinter diesem Schritt stehen Regulierungsbehörden, die jegliches Risiko für Kunden ausgeschlossen haben. Japan ist mittlerweile eindeutig ein wichtiger Akteur auf dem globalen Stablecoin-Markt. Das Land hat Regelungen für ausländische Zahlungskanäle ohne Geldabwicklungsfunktionen verabschiedet und neue Schutzmaßnahmen für Krypto-Handelsplattformen eingeführt.

Bisher unterlagen Unternehmen, die als Zahlungsdienstleister fungierten, ohne selbst Gelder zu verarbeiten, relativ lockeren Regulierungen. Das neue Gesetz ändert dies und verpflichtet sie zur Einhaltung der Verbraucherschutz- und Geldwäschebekämpfungsgesetze.

Obwohl sie nicht die gleichen Kapitalanforderungen wie Börsen erfüllen müssen, müssen sie dennoch die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche einhalten, was einmal mehr Japans Engagement im Kampf gegen Finanzbetrug unterstreicht.

Die neue Regelung stärkt Japans Position als Krypto-Zentrum mit Fokus auf Anlegerschutz

Die neue Regelung stärkt Japans Position als Krypto-Zentrum mit Fokus auf Anlegerschutz. Japan verfügt bereits über einige der strengsten Kryptowährungsvorschriften weltweit – Maßnahmen, die nach dem desaströsen Zusammenbruch von Mt. Gox im Jahr 2014 ergriffen wurden.

Diese neuen Bestimmungen stärken den Rahmen und festigen Japans Position als Krypto-Zentrum mit Fokus auf Anlegerschutz. Obwohl das Land die grenzenlose Natur von Kryptowährungen häufig kritisiert hat, zählt sein Regulierungsrahmen weiterhin zu den strengsten weltweit.

Das hat zwar die Sicherheit der Anleger gewährleistet, Kritiker sagen jedoch, dass der japanische Kryptowährungsmarkt dadurch nicht wettbewerbsfähiger geworden ist als seine ausländischen Konkurrenten.

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