Ist der Bitcoin-Abschwung vorbei? Die Signale deuten weiterhin auf eine Marktschwäche hin.

- Der Bitcoin-Kurs erholte sich von 80.000 auf 88.000 US-Dollar, was zu der Meldung führte, dass der Tiefpunkt des Preises erreicht sei.
- Das offene Interesse fiel auf ein Sechsmonatstief von 29 Milliarden US-Dollar, was auf ein schwindendes Vertrauen hindeutet.
- Der BTC-Handel ist von extremer Angst geprägt, da Händler nur langsam ihre Positionen wieder aufbauen und Großinvestoren nicht kaufen.
Bitcoin hielt sich bei 87.541,80 US-Dollar, nachdem er zuletzt die Marke von 88.000 US-Dollar überschritten hatte. Handelsdaten deuten darauf hin, dass der Rückgang auf 80.000 US-Dollar möglicherweise noch kein lokales Tief darstellt.
Der jüngste Kurssturz von Bitcoin auf 80.000 US-Dollar und die anschließende Erholung auf 88.000 US-Dollar haben die Diskussion um den genauen Tiefpunkt des Marktes neu entfacht. Das Verhalten der Händler und ihre aktuelle Position deuten darauf hin, dass der Markt weiterhin von Angst geprägt ist und die Erholung einige Zeit in Anspruch nehmen könnte. Derzeit herrscht kein Konsens darüber, dass der Tiefpunkt erreicht ist, und weitere Kursrückgänge gelten weiterhin als sehr wahrscheinlich.

Bitcoin wird weiterhin aufgrund des Fear-and-Greed-Index gehandelt, der von zuletzt 19 auf 15 Punkte . Der Index spiegelt das Verhalten von Derivatehändlern wider, die nach wie vor zögern, ihre Positionen wieder aufzubauen.
Liegt der Tiefpunkt des Bitcoin-Kurses bereits hinter uns?
Laut einer Studie von Santiment zeigen Social-Media-Daten, dass die Erholung auf 88.000 US-Dollar die Erwartung bestärkte, der schlimmste Abschwung sei überstanden. Santiment warnte jedoch davor, dass Händler anfällig für Bestätigungsfehler seien. Der jüngste Optimismus in den sozialen Medien könnte nur von kurzer Dauer sein, da das Verhalten der Händler weiterhin Vorsicht erkennen lässt.
Gleichzeitig stellte Santiment einen langfristigen Rückgang positiver Äußerungen in den sozialen Medien fest, wobei es seit Juli 2025 weniger positive Aufrufe für BTC gibt.
Die sich verschlechternde Stimmung und die Marktbedingungen deuten darauf hin, dass sich Bitcoin rückblickend bereits in einem Bärenmarkt befindet und trotz kurzfristiger Erholungen möglicherweise noch stärkere Kursrückgänge erleben wird. On-Chain-Daten zeigen eine geringere Aktivität, mehr Inhaber mit nicht realisierten Verlusten und Verkäufe von großen Wallets an kleinere Wallets. Santiment merkte an, dass normalerweise die sogenannten „Wale“ die Rallyes antreiben, und dass der Markt derzeit verhaltener ist, mit weniger nennenswerten Transfers oder Transaktionen von Walen.
Das offene Interesse an BTC schwächt sich weiter ab.
Das offene Interesse an Bitcoin (BTC) deutete auf zunehmende Vorsicht seitens der Anleger hin. Es befand sich auf einem Sechsmonatstief und fiel damit auf ein Niveau zurück, das seit April nicht mehr erreicht worden war.
Das offene Interesse an Bitcoin sank auf 29 Milliarden US-Dollarerneut in den negativen Bereich in der vergangenen Woche
Santiment wies zudem darauf hin, dass anhaltend negative Nachrichten und bärische Signale ebenfalls zu einer raschen Kursänderung bei Bitcoin führen können. In der Vergangenheit hat Bitcoin besonders gut abgeschnitten, wenn die Marktstimmung am Tiefpunkt war, oder ist eingebrochen, als Privatanleger eine Rallye erwartet hatten.
Nach den jüngsten Positionsverschiebungen pendelte sich die Bitcoin-Liquidität zwischen 85.000 und 88.000 US-Dollar ein. Die Short-Positionen weiteten ihre Spanne aus, wobei Liquidität über 91.000 US-Dollar verfügbar war. Der aktuelle Derivatemarkt weckte Erwartungen einer Erholung in Richtung 90.000 US-Dollar, obwohl der Handel weiterhin unsicher bleibt.
Die Volatilität des Bitcoin-Marktes stieg 1,97 %nach den jüngsten unvorhersehbaren Preisschwankungen
Die jüngste Kursentwicklung dämpft bereits die Erwartungen an eine Jahresendrallye. Bitcoin verliert zudem an Attraktivität als risikoreiche Anlage, da sich die Aufmerksamkeit auf Nasdaq und NVIDIA als neue vielversprechende Risikoanlagen verlagert hat.
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