Das iranische Energieministerium fordert von Krypto-Minern die Zahlung ihrer Stromgebühren

Iran Krypto-Mining
Laut einer Erklärung des iranischen Energieministers sind die Krypto-Miner des Landes nun endlich verpflichtet, ihren Anteil an den Energiekosten zu zahlen, den sie viel zu lange vermieden haben.
Der Iran subventioniert den Energieverbrauch seiner Bevölkerung sehr großzügig. Tatsächlich gibt das Land rund eine Milliarde Dollar aus, um der Bevölkerung im Vergleich zu den tatsächlich gezahlten Verbrauchspreisen günstigere Preise zu bieten.
Laut dem Minister nutzen Krypto-Miner diese Funktion zu ihrem eigenen Vorteil, ohne der Community etwas zurückzugeben. Diese Aussage mag zutreffend sein, denn obwohl die meisten Miner während des Krypto-Winters erhebliche Verluste hinnehmen mussten, konnten iranische Miner dennoch Gewinne erzielen.
Da die iranische Wirtschaft nun durch die US-Sanktionen unter viel stärkerem Druck steht, kann sie es sich nicht mehr leisten, die Subventionen für alle fortzusetzen. Daher müssen die Geschäftsleute den wahren Preis zahlen, was einen erheblichen Einbruch der Gewinnmargen der Minenbetreiber bedeuten dürfte.
Trotz dieser Ankündigung steht das iranische Energieministerium, ebenso wie das Kommunikationsministerium und die Zentralbank, digitalen Währungen weiterhin positiv gegenüber. Sie haben das Krypto-Mining gemeinsam als legitimen Wirtschaftszweig anerkannt und arbeiten nun im Zuge der umfassenden Wirtschaftsreform an einem Konzept für dessen Regulierung.
Die Behörden des Landes haben wiederholt erklärt, dass sie die Schaffung einer verstaatlichten digitalen Währung zum Schutz ihrer Fiatwährung unterstützen, die aufgrund der US-Sanktionen ständig unter Druck gerät.
Dennoch ist es wahrscheinlich, dass die Bergleute aufgrund der Einführung der Verordnung mit höheren Stromkosten rechnen müssen.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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