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iPhone 17-Käufer in China beschweren sich über zerkratzte Rückseiten und Spritzerfotos im Internet

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
iPhone 17-Käufer in China beschweren sich über zerkratzte Rückseiten und Spritzerfotos im Internet
  • Käufer des iPhone 17 in China posten bereits wenige Stunden nach Verkaufsstart Fotos von zerkratzten Geräten.
  • Bei den dunkelblauen Pro- und Pro Max-Modellen sind in Hongkong und Shanghai in den Schaufenstern Gebrauchsspuren zu sehen.
  • Die Weibo-Beiträge zu diesem Thema haben über 40 Millionen Aufrufe erreicht, aber Apple hat noch nicht reagiert.

Käufer in China sind stinksauer. Überall kursieren Fotos von zerkratzten iPhone 17-Geräten. Am Freitag begannen Nutzer in China, Bilder der brandneuen iPhone 17 Pro und Pro Max mit beschädigten Rückseiten zu posten. Besonders die dunkelblauen Modelle sind betroffen.

Sie sagten, die Handys seien schon zerkratzt gewesen, als sie noch im Regal standen. Manche waren noch gar nicht angefasst worden. Andere befanden sich in den Händen von Ladenangestellten. Aber sie sahen alle gleich aus … beschädigt.

Laut Bloomberg besuchten Reporter Apple Stores in Hongkong und Shanghai und fanden genau das vor, worüber Nutzer auf Weibo berichteten. Die Ausstellungsstücke waren zerkratzt. Tiefe Rillen waren auf dem Pro und Pro Max sichtbar, und selbst das schwarze iPhone Air wies Gebrauchsspuren auf.

Diese Handys waren erst wenige Stunden auf dem Markt. Dieses Modell sollte Apples großes Design-Comeback markieren. Sie wechselten zu einem Aluminiumgehäuse. Apple gab an, die Rückseite habe eine neue, kratzfestere Oberfläche. Davon ist aber nichts zu sehen.

Fotos von zerkratzten iPhone-Modellen verbreiten sich viral, Weibo explodiert

Auf Weibo kursierten unzählige Fotos . Kratzer auf der Rückseite, Absplitterungen an den Kanten. Der Hashtag zu dem Problem erreichte bis Freitagabend über 40 Millionen Aufrufe. Die Nutzer nahmen kein Blatt vor den Mund. „Ist das Apples Vorstellung von Premium?“, hieß es in einem Beitrag.

„Meins sah aus, als wäre es vom Motorrad gefallen, noch bevor ich die Verpackung geöffnet hatte“, schrieb ein anderer Nutzer. Andere teilten Nahaufnahmen von zerkratzten Handys in Apple Stores. Einige berichteten, die Kratzer seien schon wenige Minuten nach der ersten Benutzung durch das Ladenpersonal entstanden.

Apple hat nicht reagiert. Das Unternehmen äußerte sich nicht dazu, ob es das Problem kennt oder ob es nur in China auftritt. Es nannte weder einen Zeitplan noch einen Plan zur Behebung des Problems. Es gab einfach keine Antwort. Das ist nichts Neues. Apple hatte schon früher Probleme an den Tagen vor Produkteinführungen.

Das tiefschwarze Gehäuse des iPhone 7 verkratzte schnell. Das iPhone 6 verbog sich, wenn man es in der Hosentasche trug. Das iPhone 4 verlor das Signal, sobald man es falsch hielt. Apple hat diese Probleme nie wirklich behoben.

Die Veröffentlichung des iPhone 17 sollte Apple eigentlich etwas Luft verschaffen. Das Unternehmen versucht, seine Smartphone-Verkäufe hochzuhalten, während es gleichzeitig an der Weiterentwicklung der KI arbeitet. Da noch keine neuen KI-Funktionen verfügbar sind, lag der Fokus auf der Hardware. Doch der Verkaufsstart verläuft nicht nach Apples Vorstellungen. Käufer müssen mit ansehen, wie ein Produkt, für das sie viel Geld bezahlt haben, bereits vor der Auslieferung beschädigt aussieht.

In China kamen die neuen iPhones frühzeitig in die Läden. Dadurch konnten die Käufer dort die Geräte als Erste sehen – und sich auch als Erste beschweren. Viele versuchten, die Handys persönlich zu kaufen. Im Apple Flagship-Store in Hongkong warteten die Leute gespannt auf die neuen Modelle, doch der Bestand war sehr gering. Den Kunden wurde mitgeteilt, dass nur das iPhone Air verfügbar sei. Wer das Pro oder Pro Max wollte, musste online bestellen. Das bedeutete eine Wartezeit von drei Wochen.

Die Lieferzeiten waren auch in anderen Teilen Asiens nicht besser. In Singapur, Australien, Neuseeland und Festlandchina betrug die Wartezeit für das Pro Max vier Wochen. Beim Pro ging es etwas schneller, aber auch dort musste man warten. Südkorea hatte die kürzeste Wartezeit: nur eine Woche für das Pro. Doch selbst dort ist das Pro Max erst Ende Oktober wieder erhältlich.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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