Investoren verklagen WinkLevoss-Zwillinge wegen Sonderprodukten

- Investoren verklagen Gemini vor Gericht wegen spezieller Produkte
- Nutzer behaupten, das Unternehmen habe gegen mehrere Gesetze verstoßen
- Gemini plant ein baldiges Update
Investoren haben eine Sammelklage gegen die Gemini-Anleger, die WinkLevoss, eingereicht. In dem veröffentlichten defi. Die bei einem US-Bezirksgericht eingereichte Klage enthält Vorwürfe betrügerischer Machenschaften gegen das Unternehmen und dessen Management. Darüber hinaus behaupten die Investoren, dass die Produkte gegen weitere Gesetze verstoßen hätten. Bericht gaben die Investoren an, dass das Unternehmen ihnen hochverzinsliche Produkte verkauft habe, die nicht als Wertpapiere waren
Nutzer behaupten, das Unternehmen habe gegen mehrere Gesetze verstoßen
Gemini bietet seit 2015 sein Earn-Programm an, mit dem Nutzer Prämien für ihre Krypto-Einlagen erhalten. Die Konten funktionierten wie bei einer herkömmlichen Bank: Nutzer zahlten cash ein und erhielten dafür im Laufe der Zeit einen bestimmten Prozentsatz an Prämien. Die Prämien im Rahmen des Earn-Programms richteten sich nach dem Guthaben der Nutzer und lagen zwischen 0,45 % und 8 %.
Auslöser der Klage war ein Affiliate-Partner des Earn-Programms, der Auszahlungen ohne Vorwarnung aussetzte. Laut den Details des Falls stand dieser in Kontakt mit FTX und hatte nach dem Zwischenfall an der Börse Probleme. Berichten vom Januar zufolge schuldet Genesis mehr als 900 Millionen US-Dollar, die an die am Programm beteiligten Nutzer ausgezahlt werden müssen.
Gemini verspricht, die Investoren auf dem Laufenden zu halten
Laut der Klage hat das Unternehmen seine vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt. Es wird außerdem erwähnt, dass einige der am Programm beteiligten Investoren aus den Unterlagen gelöscht wurden. Die Investoren gaben zudem an, dass sie, wenn Gemini das Programm ursprünglich registriert hätte, grundlegende Informationen erhalten hätten, die ihnen geholfen hätten, ihre Risiken einzuschätzen und darauf zuzugreifen. Gemini konzentriert sich nun auf ein Unternehmen, das daran interessiert ist, die Investoren aus ihren finanziellen Schwierigkeiten zu befreien.
Das Unternehmen erklärte, alle Kräfte würden mobilisiert, um gemeinsam mit den jeweiligen Parteien alle damit verbundenen Probleme schnellstmöglich zu lösen. In einem aktuellen Update vom Dienstag hieß es, man habe auch während der Weihnachtsfeiertage aktiv an der Behebung der Probleme gearbeitet. Das Unternehmen versprach zudem, Nutzern und der Öffentlichkeit eine umfassende und detaillierte Stellungnahme zum aktuellen Stand des Bonusprogramms zukommen zu lassen. Der weitere Verlauf des Rechtsstreits ist derweil unklar, doch eines ist sicher: Gemini steht möglicherweise vor einer gewaltigen Herausforderung.
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Owotunse Adebayo
Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.
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