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Indiens Wirtschaftswachstum erweist sich als nachhaltig

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Indiens Wirtschaftswachstum behält seine Dynamik bei
  • Die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für den Dienstleistungs- und den Fertigungssektor in Indien weisen ein Wachstum auf; der Gesamtindex befindet sich auf dem höchsten Stand seit Juni 2010.
  • HSBC meldet einen Anstieg der Aufträge im Dienstleistungssektor und bessere Produktionsmargen aufgrund der hohen Nachfrage.
  • Trotz der positiven Einschätzung lokaler Experten bestreitet der IWF die Wachstumsprognose für Indien und hält an einer konservativeren Prognose von 6,5 % fest.

Im April verzeichnete die indische Wirtschaft eintronWachstum, getragen von bedeutenden Beiträgen sowohl des Dienstleistungs- als auch des Produktionssektors. Aktuelle Erkenntnisse von HSBC Holdings Plc geben einen Überblick über den aktuellen Zustand der Wirtschaft und zeigen vielversprechende Trends in wichtigen Sektoren.

Aktuelle Trends bei den Wirtschaftsindikatoren

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Dienstleistungssektor stieg leicht von 61,2 im März auf 61,7, während der PMI für das verarbeitende Gewerbe unverändert bei 59,1 blieb. Dadurch erreichte der Gesamtindex mit 62,2 den höchsten Stand seit Juni 2010. Diese Zahlen, die auf vorläufigen Umfrageergebnissen basieren, deuten auf eine anhaltende Expansion hin, da Werte über 50 Wachstum signalisieren. Die endgültigen PMI-Daten, die nächste Woche erwartet werden, dürften diese Trends bestätigen.

Im April beschleunigte sich das Wachstum im Dienstleistungssektor mit einem Anstieg der Neuaufträge im In- und Ausland. Pranjul Bhandari, Chefökonom für Indien Nachfrage gelang, die höheren Kosten an die Verbraucher weiterzugebentron.

„Die allgemeinen Geschäftsaussichten verbesserten sich im April aufgrund dertronNachfrage weiter“, erklärte Bhandari. In diesem Zeitraum kam es auch zu einem massiven Beschäftigungszuwachs, der durch die steigende Nachfrage begünstigt wurde. Obwohl das Einstellungstempo im Dienstleistungssektor gegenüber März leicht zurückging, bauten die Hersteller ihre Belegschaft deutlich aus – so stark wie seit über einem Jahr nicht mehr.

Kontroversen und Prognosen

Eine bemerkenswerte Entwicklung in diesem Monat war die Gegendarstellung des Internationalen Währungsfonds (IWF). IWF-Sprecherin Julie Kozack stellte in Washington klar, dass die von Krishnamurthy Subramanian, dem indischen Vertreter beim IWF, prognostizierte Wachstumsrate von 8 % für Indien nicht mit der eigenen IWF-Prognose von 6,5 % übereinstimmt.

Subramanian verteidigte seine optimistische Sichtweise und kritisierte die Prognosen der IWF-Mitarbeiter für Indien als „durchweg unzutreffend“. Seine Äußerungen unterstreichen ein umfassenderes Narrativ, das Indien als aufstrebende Wirtschaftsmacht betrachtet – ein Narrativ, das eng mit dem politischen Ansehen von Premierminister Narendra Modi im In- und Ausland verknüpft ist.

Seit seinem Wahlkampf 2014 wird Modi die Transformation der indischen Wirtschaft zugeschrieben. Unter seiner Führung entwickelte sich Indien zur am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaft und überholte Großbritannien, um zur fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt aufzusteigen – Prognosen zufolge wird das Land weiter wachsen.

Die Regierung Modi, die zwar das Wachstum Indiens fördert, wurde kritisiert wegen der angeblichen Manipulation von Wirtschaftsdaten und einer zunehmenden Einkommensungleichheit

Wirtschaftliche Realitäten und Herausforderungen

Trotz offizieller Wachstumsmeldungen zeichnen verschiedene Wirtschaftsindikatoren ein differenzierteres Bild. Die ausländischen Direktinvestitionen befinden sich auf dem niedrigsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten, und die Investitionen des privaten Sektors sind seit 2012 als Anteil am BIP gesunken. Die Konsummärkte bleiben schwach, mit massiven Rückgängen beim Verbrauch von Grundnahrungsmitteln und einem deutlichen Rückgang der trac, einem Indikator für die wirtschaftliche Lage des ländlichen Raums.

Die Arbeitslosigkeit, insbesondere unter gut ausgebildeten jungen Menschen, bleibt ein drängendes Problem. Immer mehr von ihnen suchen sogar in Konfliktgebieten im Ausland nach Chancen. Der Produktionssektor hat trotz der Initiative „Make in India“ nicht das versprochene Beschäftigungswachstum verzeichnet, und der Anteil der Landwirtschaft an der Beschäftigung ist unerwartet gestiegen, was auf eine Abkehr von der Industrialisierung hindeutet.

Die Datenintegrität wurde ebenfalls infrage gestellt. Im Vorfeld der Wahlen 2019 sah sich die Regierung mit Vorwürfen konfrontiert, ungünstige Arbeitsmarktdaten unterdrückt zu haben. Jüngste Veröffentlichungen zeigen zwar Verbesserungen bei Armut und Konsumausgaben, doch diese Zahlen widersprechen anderen Datenquellen, was auf mögliche Diskrepanzen hindeutet.

Darüber hinaus verschärft sich die Einkommensungleichheit in Indien weiter, wobei sich der Reichtum stark in den Händen der sogenannten „Oktopusklasse“ konzentriert, die 80 % des nationalen Vermögens kontrolliert. Diese Ungleichheit steht in krassem Gegensatz zur Darstellung der Regierung als florierende Wirtschaft und nährt Bedenken hinsichtlich der langfristigen Tragfähigkeit und Inklusivität des indischen Wirtschaftswachstumsmodells.

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