- Die indische Bank United Multistate Credit Co. Operative Society beabsichtigt, Kryptowährungen zu integrieren.
- United arbeitet mit Cashaa, dem Anbieter von Krypto-Bankdienstleistungen, zusammen, um digitale und persönliche Dienstleistungen anzubieten.
- Die Allianz mit dem Namen UNICAS wird es den Kunden von United ermöglichen, ihre Kryptowährungs-Wallets mit ihren Konten zu verknüpfen.
Die indische Bank United Multistate Credit Co. Operative Society plant, Kryptowährungen und deren Produkte in ihr Finanzdienstleistungsangebot aufzunehmen.
United kooperiert mit Cash aa , einem Anbieter von Krypto-Bankdienstleistungen, und hat diese Allianz unter dem Namen UNI CAS bekannt gemacht. Das Unternehmen plant, in seinen 34 Filialen in Nordindien sowohl digitale Krypto-Bankdienstleistungen als auch persönliche Bankgeschäfte anzubieten.
Die Gesetzeslage des Landes zu Kryptowährungen ist weiterhin unklar. Der Oberste Gerichtshof Indiens hat kürzlich Krypto-Banking verboten, wodurch mehrere Banken keine Dienstleistungen mehr für Krypto-Enthusiasten anbieten können.
UNICAS ermöglicht es United-Kunden, ihre Kryptowährungs-Wallets mit ihren Konten zu verknüpfen. Sie können damit verschiedene Kryptowährungen mit cash oder über ihr Konto erwerben. Kumar Gaurav, CEO von Cashaa, erklärte, UNICAS werde eine neue Perspektive auf Kryptowährungen eröffnen und die indische Bevölkerung über diesen aufstrebenden Markt aufklären.
Strenge indische Bankengesetze zu Kryptowährungen
Letzten Monat kündigte das Land, das für seine vielfältigen Gewürze bekannt ist, ein Verbot des Kryptowährungshandels an. Laut zwei ungenannten Quellen ist die indische Regierung jedoch bereit, die Blockchain-Technologie weiter zu fördern. Dieses Urteil würde über eine Million Inder treffen, die in digitale Währungen investieren, und Indien hinter asiatische Länder wie China und Singapur , die sich für digitale Währungen starkmachen.
2018 verbot die indische Zentralbank Kryptowährungszahlungen nach einer Reihe von Betrugsfällen im Anschluss an Premierminister Narendra Modis Beschluss, 80 Prozent der indischen Währung zu verbieten. Kryptowährungsbörsen klagten daraufhin und errangen im März 2020 einen Sieg. Trotz des drohenden Verbots von Kryptowährungen bleibt die indische Branche optimistisch hinsichtlich deren Umsetzung.

