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Indien stellt sich nach einer Einladung Pakistans an die Seite der USA gegen die anderen BRICS-Staaten

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Indien stellt sich nach einer Einladung Pakistans an die Seite der USA gegen die anderen BRICS-Staaten
  • Indien weigert sich, sich seinen BRICS-Partnern beim Verzicht auf den US-Dollar anzuschließen und hält weiterhin daran fest, ihn für den Handel zu verwenden, wo dies notwendig ist.
  • Pakistan drängt stark auf einen Beitritt zur Gruppe, wobei Russland das Vorhaben unterstützt, Indien wird sich dem aber voraussichtlich widersetzen.
  • Pakistan sieht in der BRICS-Mitgliedschaft eine Möglichkeit, seine angeschlagene Wirtschaft anzukurbeln und Zugang zu neuen Finanzquellen zu erhalten.

Indien hat sich gegen seine BRICS-Verbündeten gestellt und die Abkehr von der Dollar-Abschaffungsstrategie abgelehnt. Außenminister S. Jaishankar erklärte, Indien werde den US-Dollar nicht ins Visier nehmen und nur dann lokale Währungen verwenden, wenn dies sinnvoll sei.

Diese Entscheidung bringt sie in Konflikt mit China und Russland, die die treibende Kraft hinter der Abkehr vom Dollar sind.

Insiderquellen aus Indien berichten, dass das Land tatsächlich besorgt über Chinas wachsenden Einfluss innerhalb der EU ist. Indien befürchtet nämlich, dass China den Block nutzt, um seine globale Macht auszubauen, und will dies nicht dulden.

Indien wehrt sich gegen die Entdollarisierung und Pakistans Beitritt

In einer offiziellen Stellungnahme erläuterte Jaishankar die Position Indiens:

„Wir haben den US-Dollar nie aktiv ins Visier genommen.“ 

Gleichzeitig bemüht sich Pakistan um eine BRICS-Mitgliedschaft, was die Situation weiter verschärft. Das Land stellte Ende 2023 erstmals einen Antrag und hoffte auf die Unterstützung der anderen Mitglieder.

Russland, das enge Beziehungen zu Pakistan unterhält, hat sich bereits für den Beitritt ausgesprochen. Auf dem BRICS-Gipfel, der vom 22. bis 24. Oktober in Kasan stattfindet, wird die mögliche Mitgliedschaft erörtert.

Pakistan sieht im Beitritt zur alternativen Staatengruppe eine Möglichkeit, seine angeschlagene Wirtschaft zu stabilisieren. Das BIP-Wachstum des Landes sank von 5 % im Jahr 2022 auf knapp über 2 % im Zeitraum 2023/24, und die Schuldenquote nähert sich 75 %.

Zwischen Indien und Pakistan besteht eine lange Geschichte von Spannungen, und viele Analysten glauben, dass Indien Pakistans Beitritt zu den BRICS blockieren wird.

Indien könnte diesen Schritt als eine weitere Möglichkeit für China sehen, seinen Einfluss in der Gruppe auszubauen, insbesondere angesichts der engen Beziehungen zwischen China und Pakistan.

Neu-Delhi betrachtet beide Länder als strategische Bedrohungen und würde deren Rolle in der BRICS-Staatengemeinschaft am liebsten einschränken.

Wirtschaftliche Interessen Pakistans in den BRICS-Staaten

Pakistan erhofft sich durch die BRICS-Mitgliedschaft den Zugang zu neuen Märkten und Finanzquellen, insbesondere durch die Neue Entwicklungsbank (NDB).

Im Gegensatz zum Internationalen Währungsfonds (IWF) bietet die NDB Kredite mit weniger Auflagen an, was für Pakistan eine Erleichterung wäre.

Der russische Vizepremier Alexei Overchuk besuchte kürzlich Islamabad und bestätigte, dass Moskau die Mitgliedschaft Pakistans unterstützt.

Ein Beitritt Pakistans könnte dem Land zutronHandelsbeziehungen mit den BRICS-Staaten verhelfen, die 40 % des weltweiten Erdöls und 42 % des weltweiten Getreides produzieren. Dies würde Pakistan helfen, seinen Handel zu diversifizieren und die Ernährungssicherheit zu verbessern.

Die Gruppe arbeitet jedoch auf Konsensbasis, das heißt, alle aktuellen Mitglieder müssen der Aufnahme neuer Mitglieder zustimmen. Dies gibt Indien die Möglichkeit, Pakistans Antrag zu blockieren.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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