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Indien strebt ein bilaterales Handelsabkommen mit den USA an und vermeidet sofortige Vergeltungsmaßnahmen wegen Zöllen

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten,
Indien strebt ein bilaterales Handelsabkommen mit den USA an und vermeidet sofortige Vergeltungsmaßnahmen wegen Zöllen
  • Indien wird nicht sofort mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die vondent Trump verhängten 26-prozentigen Zölle auf indische Waren reagieren.
  • Neu-Delhi wird bis Herbst 2025 ein bilaterales Handelsabkommen mit den USA aushandeln.
  • Indien sieht darin eine Chance, die Handelsbeziehungen zu stärken und regionale Konkurrenten wie China zu überflügeln.

Indien drängt auf ein bilaterales Handelsabkommen mit den USA und verzichtet darauf, als Reaktion auf die jüngsten Handelsspannungen sofort Vergeltungszölle zu verhängen.

Hochrangige indische Regierungsbeamte haben signalisiert, dass Neu-Delhi den bilateralen Handelsverhandlungen mit Washington höchste Priorität bei der internationalen Wirtschaftspolitik einräumt – mit dem Ziel, das Abkommen bis Herbst 2025 abzuschließen. Dabei geht es um die Senkung der Zölle, nicht um die Eskalation der Handelskonflikte.

Laut Regierungsangaben strebt Indien einen Dialog an, der auf gemeinsame Anliegen eingeht und ein faires Handelsumfeld fördert.

Im Gegensatz dazu China auf die jüngste Runde der US-Zölle mit einer aggressiveren Maßnahme reagiert – der Verhängung eines umfassenden Zolls von 34 % auf amerikanische Waren, eine breitere Reaktion im Vergleich zu seinen vorherigen Vergeltungsmaßnahmen.

Auf frühere Zölle hatte Peking schnell, aber maßvoll reagiert, indem es Vergeltungszölle auf gezielte US-Importe, darunter Agrarprodukte und Treibstoffe, erhob, gegen bestimmte amerikanische Unternehmen vorging und die Exportkontrollen verschärfte. 

Indien sieht inmitten der zunehmenden Handelskonflikte zwischen den großen Volkswirtschaften eine strategische Chance. Angesichts der in Zollkriege verwickelten Nachbarländer will sich Neu-Delhi als stabilisierende Kraft präsentieren und das Land als verlässlichen Partner für regionalen Frieden und wirtschaftliche Zusammenarbeit positionieren.

Indien und die USA nähern sich einem Handelsabkommen an

Der indische Premierminister Narendra Modi unddent Trump einigten sich im vergangenen Monat bei einem Besuch in Washington auf die Aufnahme formeller Gespräche über ein bilaterales Handelsabkommen. Beide Seiten hoffen, die Verhandlungen bis Herbst 2025 abzuschließen.

Das geplante Abkommen soll zahlreiche Themenbereiche abdecken, darunter Zölle, Dienstleistungen, Zugang zu Agrarprodukten, Technologietransfer und geistige Eigentumsrechte. Ziel sei ein faires und ausgewogenes Abkommen, so indische Beamte.

Indien hat in früheren Gesprächen bereits Zugeständnisse gemacht. Letzten Monat unternahm Indien einen wichtigen Schritt, indem es während des Besuchs einer US-Handelsdelegation in Neu-Delhi signalisierte, dass es bereit sei, die Einfuhrzölle auf amerikanische Waren zu senken.

Die Verantwortlichen betonen in den Verhandlungen, dass alle Sektoren – Waren und Dienstleistungen – zur Debatte stehen. Die Regierung führt außerdem Gespräche mit Exporteuren, die von den neuen US-Zöllen betroffen sein könnten, und ist bereit, ihnen gegebenenfalls zu helfen.

Indien passt seine Exportstrategie an die sich verändernden globalen Rahmenbedingungen an

Indiens Bemühungen um ein Handelsabkommen sind Teil eines umfassenderen Vorhabens, seine Rolle in der globalen Produktion und im Export zu festigen. Ein Lichtblick dabei war die Produktion von Smartphones, insbesondere von iPhones.

Apple hat seine Aktivitäten in Indien deutlich intensiviert. Analysten gehen davon aus, dass bald bis zu einem Viertel der weltweiten iPhone-Produktion in indischen Fabriken erfolgen wird. Dieser Trend spiegelt eine weltweite Abkehr von China und eine wachsende Bedeutung Indiens als Produktionsstandort wider.

Indiens Wirtschaftsführer drängen die Regierung, rasch ein Handelsabkommen mit den USA abzuschließen, um diese positive Entwicklung fortzusetzen. Ein Abkommen würde weitere Investitionen sichern und die Auswirkungen der Zölle verringern.

Der indische Aktienmarkt hingegen hat sich relativ stabil gezeigt. Der NSE Nifty 50 Index hat viele andere asiatische Märkte übertroffen, ein Zeichen dafür, dass die Anleger angesichts der besonnenen Reaktion Indiens beruhigt sind.

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