Indiens Rupie stürzt auf ein Allzeittief ab, nachdem Trump die BRICS-Staaten vor der Entthronung des Dollars gewarnt hatte

- Die indische Rupie erreichte nach schwachen BIP-Daten und Befürchtungen hinsichtlich Trumps Drohungen gegen die BRICS-Staaten ein Allzeittief von 84,6850 pro Dollar.
- Trump warnte die BRICS-Staaten davor, ihre Pläne für eine Konkurrenzwährung aufzugeben, da ihnen sonst brutale Zölle drohen würden. Die Dominanz des Dollars sei nicht verhandelbar.
- Indiens Wirtschaft schwächelt, die Inflation liegt über dem Zielwert der Zentralbank von 4 % und die Anleiherenditen sinken, da Zinssenkungen bevorstehen.
Die indische Rupie ist gefallen und notiert bei 84,6850 Rupien pro Dollar, nachdem ein Regierungsbericht das langsamste Wirtschaftswachstum seit zwei Jahren aufgedeckt hatte.
Doch der Kursverfall der Rupie ist nicht allein auf innenpolitische Probleme zurückzuführen. Der designierte US-dentDonald Trump hat Indien und seinen BRICS-Partnern Drohungen ausgesprochen und sie aufgefordert, ihre Pläne zur Herabsetzung des Dollars aufzugeben.
Der Zeitpunkt könnte nicht ungünstiger sein. Indien kämpft bereits mit einer Inflation, die sich hartnäckig an die 4%-Zielvorgabe der indischen Zentralbank hält. Nun, da Trumps scharfe Worte die globalen Märkte belasten, geraten die Rupie und Anlagen in Schwellenländern massiv unter Druck.
Die Rendite fünfjähriger indischer Staatsanleihen sank um fast sechs Basispunkte auf 6,62 Prozent, da Händler auf Zinssenkungen bei der Sitzung der indischen Zentralbank am 6. Dezember spekulierten. Gleichzeitig gaben die Aktienkurse nach. Die Anleger sind offensichtlich unzufrieden mit der aktuellen Lage.
Trumps Ultimatum an die BRICS-Staaten
„Die Vorstellung, dass die BRICS-Staaten versuchen, sich vom Dollar abzuwenden, während wir tatenlos zusehen, ist vorbei“, sagte Trump. Der Präsidentdent diese Länder, ihre Pläne für eine neue Währung aufzugeben, andernfalls drohten ihnen verheerende Konsequenzen, darunter 100-prozentige Zölle und ein vollständiger Ausschluss vom US-Markt.
„Sie sollten sich darauf einstellen, keine Exporte mehr in die wunderbare US-Wirtschaft tätigen zu können“, fügte Trump hinzu. Während seines gesamten Wahlkampfs betonte Trump wiederholt, der Dollar müsse die dominierende Währung der Welt bleiben.
Interessanterweise hat Indien die BRICS-Diskussionen zur Verringerung der Dollarabhängigkeit nie unterstützt. Beim jährlichen Gipfeltreffen des Staatenbundes im Oktober erörterten die Staats- und Regierungschefs, darunter auch der russische Präsident Wladimir Putin, die „Entdollarisierung“ als Mittel, um den US-Sanktionen entgegenzuwirken.
Während Putin seinen Ton inzwischen etwas abgeschwächt hat und erklärt hat, er wolle den Dollar nicht mehr entthronen, lassen Trumps jüngste Drohungen vermuten, dass die USA nicht einmal die Idee von Alternativen tolerieren werden.
Indiens Wirtschaft kämpft bereits mit Schwierigkeiten, und Trumps Druck wirkt wie Benzin im Feuer. Goldman Sachs und Barclays senkten ihre Wachstumsprognosen für Indien für das Gesamtjahr deutlich, nachdem der am Freitag veröffentlichte BIP-Bericht die Erwartungen verfehlte.
Der Kursverfall der Rupie ist nur ein Symptom. Schwellenländer, darunter Indien, reagieren sehr sensibel auf einentronDollar. Indiens Herausforderungen sind jedoch auch interner Natur. Die Inflation ist hartnäckig hoch und bringt die indische Zentralbank in eine schwierige Lage. Eine Zinssenkung könnte zwar das Wachstum ankurbeln, birgt aber das Risiko einer Verschärfung der Inflation.
Die BRICS-Staaten befinden sich in Aufruhr.
Die BRICS-Staaten geraten unter Druck. Obwohl sich das Bündnis jahrelang gegen die US-Dominanz gewehrt hat, birgt Trumps Rückkehr das Potenzial, ihre Einheit zu erschüttern. Der Chef der brasilianischen Agentur CMA, José Juan Saches, bekräftigt jedoch, dass die BRICS-Staaten an ihren Zielen festhalten werden.
„Aus wirtschaftlicher Sicht wird es keine Probleme geben, solange die globalen Märkte stabil bleiben“, sagte er. Doch genau diese Stabilität fehlt derzeit.
China, ein weiterer wichtiger BRICS-Staat, sieht sich angesichts Trumps verschärfter Drohungen mit eigenen Problemen konfrontiert. In der vergangenen Woche kündigte Trump Pläne für einen zehnprozentigen Zoll auf chinesische Waren und noch härtere Maßnahmen gegen Kanada und Mexiko an.
Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit umfassenderen Themen wie Einwanderung und Drogenhandel. Trump hat deutlich gemacht, dass der Handel mit den USA mit hohen Kosten verbunden sein wird, sollten diese Länder nicht mitziehen.
Indien, zwischen den Fronten gefangen, hat kaum Handlungsspielraum. Eine Annäherung an die BRICS-Staaten birgt das Risiko, den Zugang zum US-Markt, einem seiner größten Handelspartner, zu verlieren. Ein Rückzug aus den BRICS-Staaten hingegen könnte seinen Einfluss auf der Weltbühne schwächen.
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