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Indien hält im jüngsten Haushalt an seiner umstrittenen Steuerpolitik für Kryptotransaktionen fest

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
Lesezeit: 2 Minuten,
Steuer
  • Indiens Haushalt behält die 1%ige Quellensteuer auf Kryptowährungen bei und zerstört damit die Hoffnungen der Branche.
  • Millionen von Krypto-Händlern sind aufgrund der Steuer ins Ausland abgewandert, was den Staat 420 Millionen Dollar gekostet hat.
  • Die Regierung hält am TDS fest, während die Kryptoindustrie auf niedrigere Steuern und Unterstützung für inländische Projekte hofft.

Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman präsentierte den nationalen Haushalt im Parlament und beließ den Status quo hinsichtlich der umstrittenen Quellensteuerabzugsregelung (TDS), die die Kryptoindustrie betrifft. 

Die Ankündigung kam angesichts der beharrlichen Haltung der Regierung in dieser Angelegenheit nicht überraschend, trotz der Bemühungen des heimischen Kryptosektors und der Empfehlungen eines prominenten Thinktanks, der sich für eine Senkung der Quellensteuer aussprach.

Anhaltende Steuerprobleme

Die Haushaltsankündigung, die sich an Indiens übliche Steuerstruktur hält, erfolgte unter verhaltenen Erwartungen im Finanzsektor. Die bevorstehenden Parlamentswahlen, die für die nächsten zwei Monate angesetzt sind, führen in der Regel zu einem Übergangshaushalt, der sich auf die Finanzierung laufender Ausgaben konzentriert und nicht auf eine umfassende Reform der Steuerpolitik. 

Ein umfassenderer Haushalt wird üblicherweise im Juli erwartet, nachdem das Wahlergebnis feststeht. Aktuelle Umfragen deuten auf eine wahrscheinliche Rückkehr von Premierminister Narendra Modi und seiner Bharatiya Janata Party an die Macht hin.

Die Kryptoindustrie in Indien drängt die Regierung seit ihrer Einführung vor zwei Jahren vehement dazu, den Quellensteuersatz von 1 % auf lediglich 0,01 % zu senken. Diese Steuerpolitik hat indische Kryptobörsen in den Überlebensmodus gezwungen, da sie angesichts der 1%igen Quellensteuerabgabe versuchen, ihre finanzielle Reichweite zu verlängern.

Rajagopal Menon,dent der Kryptowährungsbörse WazirX, hob die potenziellen Vorteile hervor, die sich aus der Integration langfristiger Finanzierungsbestimmungen für inländische Kryptoprojekte in die Regierungsagenda ergeben. 

Er betonte Indiens zentrale Rolle in der laufenden Krypto-Revolution. Er äußerte die Hoffnung, dass die Regierung diese Perspektive zusammen mit der langjährigen Forderung der Branche nach einer deutlichen Senkung der Quellensteuer auf 0,01 % und dem Ausgleich von Verlusten für Händler berücksichtigen werde.

Ein kostspieliger Exodus von Krypto-Händlern

Die umstrittene TDS-Richtlinie, die im Juli 2022 eingeführt wurde, erhebt eine Steuer von 1 % auf alle Krypto-Transaktionen. Diese Maßnahme hat fünf Millionen Krypto-Händler veranlasst, ihre Aktivitäten ins Ausland zu verlagern. Dieser Massenexodus hat die indische Regierung erhebliche Kosten verursacht und ihr laut einer Studie des Esya Centre potenziell rund 420 Millionen US-Dollar an Einnahmen entzogen.

Trotz der negativen Auswirkungen der Quellensteuerpolitik auf die Staatseinnahmen hat die Regierung in den letzten zwei Jahren von einer Steuersenkung abgesehen. Stattdessen verfolgte sie im vergangenen Monat einen verschärften Kurs und ging gegen ausländische Kryptobörsen vor. Dieses regulatorische Vorgehen führte zu einer Rückkehr des Kryptohandels an indische Börsen.

Branchenperspektiven und Hoffnungen für die Zukunft

Die Kryptoindustrie bleibt hinsichtlich einer möglichen Änderung der Steuerpolitik der Regierung vorsichtig optimistisch. Obwohl die jüngste Haushaltsankündigung nicht die erhoffte Senkung des Quellensteuersatzes (TDS) brachte, hoffen die Branchenvertreter, dass ihre anhaltenden Lobbybemühungen letztendlich zu positiven Ergebnissen führen werden.

Angesichts des Fokus der Regierung auf die digitale öffentliche Infrastruktur und ihres Engagements für die Innovationsförderung halten die Beteiligten die Integration von Bestimmungen zur langfristigen Finanzierung inländischer Kryptoprojekte für unerlässlich. Sie argumentieren, dass Indien sich an einem entscheidenden Wendepunkt der globalen Krypto-Revolution befindet und dass unterstützende Maßnahmen die Rolle des Landes in diesem sich rasant entwickelnden Umfeld weiter stärken könnten.

Da die Kryptoindustrie weiterhin für ein günstigeres Steuerumfeld eintritt, bleibt abzuwarten, ob die indische Regierung ihre Steuerpolitik überdenken und an die Ziele des heimischen Kryptosektors anpassen wird. Die Forderung der Branche nach einer Senkung des Quellensteuersatzes von 1 % auf 0,01 % und die Möglichkeit des Verlustausgleichs für Händler bleiben zentrale Anliegen.

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