NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

IWF fordert Nigeria zur Lizenzierung globaler Kryptowährungsbörsen auf

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
2 Minuten Lesezeit
IWF fordert Nigeria zur Lizenzierung globaler Kryptowährungsbörsen auf

IWF fordert Nigeria zur Lizenzierung globaler Kryptowährungsbörsen auf

  • Der IWF hat Nigeria empfohlen, globalen Kryptowährungsbörsen Lizenzen zu erteilen, um diese in sein Finanzsystem zu integrieren und seine Stellung auf dem afrikanischen Kryptomarkt zu stärken.
  • Die Empfehlung beinhaltet die Durchsetzung strenger AML/CFT-Maßnahmen für Krypto-Plattformen mit dem Ziel, die Compliance zu verbessern und sichere Finanztransaktionen zu gewährleisten.
  • Gleichzeitig verschärft die nigerianische Börsenaufsicht SEC die Krypto-Regulierungen, unter anderem durch ein Verbot von Peer-to-Peer-Börsen, die den Naira verwenden, und durch die Bearbeitung von Compliance-Fragen im Zusammenhang mit großen Krypto-Börsen wie Binance.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Nigeria vorgeschlagen, im Rahmen seiner Wirtschaftsreformen globale Kryptowährungsbörsen zu lizenzieren, um das Land auf dem afrikanischen Kryptowährungsmarkt zu positionieren.

Die Behörde forderte die nigerianische Regierung außerdem auf, Kryptowährungen in ihr Finanzsystem zu integrieren. 

In diesem Zusammenhang ist der IWF der Ansicht, dass die Zulassung globaler Krypto-Handelsplattformen zur Registrierung oder Lizenzierung in Nigeria diese in die für Finanzintermediäre geltenden regulatorischen Anforderungen integrieren würde. 

Verbesserung der Compliance und der finanziellen Stabilität

Darüber hinaus IWFtronempfiehlt den Einsatz strenger Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT), um Krypto-Handelsplattformen und andere Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte im Land zu kontrollieren. Die Organisation erklärte, die Durchsetzung dieser Maßnahmen müsse durch eine effiziente, risikobasierte Aufsicht erfolgen, die darauf abzielt, die Einhaltung der Vorschriften zu erhöhen und das Geld der Anleger zu schützen. 

Der Bericht weist außerdem auf erhebliche Diskrepanzen in Nigerias Zahlungsbilanz hin und hebt nicht erfasste Finanztransaktionen hervor, insbesondere solche, die mit Krypto-Assets für grenzüberschreitende Transaktionen getätigt wurden.

In dem Bericht heißt es: „Globale Krypto-Handelsplattformen sollten in Nigeria registriert oder lizenziert werden und den gleichen regulatorischen Anforderungen unterliegen wie Finanzintermediäre, nach dem Prinzip der gleichen Tätigkeit, des gleichen Risikos und der gleichen Regulierung.“

Regulierungsänderungen in Nigeria und Kryptowährungsbörsen

Die Empfehlung des IWF erfolgte zu einem Zeitpunkt, als die nigerianische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) strengere Vorschriften für Kryptowährungsgeschäfte einführte. Die SEC hat kürzlich Maßnahmen ergriffen, um Peer-to-Peer-Transaktionen (P2P) von Kryptowährungen mit der Landeswährung Naira zu verbieten und diese so vor potenzieller Manipulation zu schützen. Dies ist Teil eines Gesamtkonzepts zur Verbesserung des Managements digitaler Finanzströme und zur Reduzierung illegaler Finanzströme. 

Gleichzeitig hat die nigerianische Börsenaufsicht SEC mit Compliance-Problemen im Zusammenhang mit großen Kryptobörsen wie Binance. Zu den jüngsten Aktivitäten zählt auch die Verhaftung eines Binance Managers.

Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS