Der IWF warnt, dass Trumps Politik die Inflation anheizen und Zinssenkungen verhindern könnte

- Der IWF warnte davor, dass Donald Trumps Zollpolitik die Inflation wieder anheizen und Zinssenkungen der US-Notenbank verhindern könnte.
- Der Fonds erhöhte seine Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft im Jahr 2025 von 2,2 % auf 2,7 %. Damit liegt er vor allen anderen G7-Ländern und nahe an der Schätzung von 2,8 % aus dem Vorjahr.
- Eine übermäßige Deregulierung könnte die Anfälligkeit für finanzielle Probleme erhöhen und die finanziellen Schutzmechanismen schwächen, wodurch die US-Wirtschaft auf einen riskanten „Boom-Bust“-Pfad geraten könnte.
Der IWF warnte, dass Trumps Pläne, pauschale Zölle von bis zu 20 % zu erheben, Steuern zu senken und die Einwanderung einzuschränken, zu höherer Inflation führen und Zinssenkungen der US-Notenbank verhindern könnten. Der IWF hob seine Wachstumsprognose für die USA im Jahr 2025 deutlich an, senkte aber die Erwartungen für die Eurozone.
Die Financial Times berichtete , dass der IWF seine Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft im Jahr 2025 auf 2,7 % angehoben hat. Zuvor lag die Prognose bei 2,2 % und damit 0,1 % niedriger als im Vorjahr. Mit dieser Prognose liegen die USA vor allen anderen G7-Staaten.
Pierre-Olivier Gourinchas, Chefökonom des IWF, präsentierte Prognosen, die ein schnelleres Wachstum der US-Wirtschaft als erwartet vorhersagen. Er fügte hinzu, dass Trumps Politik zu einer Kombination aus erhöhter Nachfrage und sinkendem Angebot führen und möglicherweise den Kaufdruck in den USA neu entfachen könnte.
Der IWF warnt vor den politischen Risiken Trumps und prognostiziert ein anhaltendes US-Wachstum
Der IWF aktualisierte seinen Weltwirtschaftsausblick und seine Oktoberprognose und sagte für 2026 ein Wirtschaftswachstum der USA von 2,1 % voraus. Die drei Tage vor Trumps Amtseinführung veröffentlichten Wachstumsschätzungen enthielten keine politischen Vorschläge der künftigen Regierung, die der Fonds noch nicht in seine Prognosen einbeziehen konnte.
Trumps aggressive Pläne lösten an den Anleihemärkten Besorgnis aus, da man übermäßige defiund Inflationsrisiken befürchtete. Die zentralen Prognosen des IWF gingen von einer anhaltenden Abschwächung der globalen Inflation aus, die weitere Zinssenkungen in großen Volkswirtschaften ermöglichen würde. Die Analyse der Financial Times deutete darauf hin, dass Teile von Trumps Agenda die Bemühungen zur Inflationsbekämpfung untergraben könnten.
Laut IWF würden die von den USA vorgeschlagenen Maßnahmen, wie eine lockerere Fiskalpolitik und Deregulierung, kurzfristig die Nachfrage ankurbeln und die Inflation erhöhen. Der Fonds erklärte, dass die Deregulierung die US-Wirtschaft zwar über fünf Jahre hinweg durch die Förderung von Innovationen und den Abbau von Bürokratie stärken würde, es aber weiterhin die Gefahr bestehe, zu weit zu gehen.
„Eine höhere Inflation würde die Federal Reserve daran hindern, die Zinssätze zu senken, und könnte sogar Zinserhöhungen erforderlich machen, die wiederum den Dollar stärken und das US- defivergrößern würden.“.
-Pierre-Olivier Gourinchas, Chefökonom beim IWF
Die Prognosen des IWF hoben auch die „transatlantische Divergenz“ zwischen den USA und großen Volkswirtschaften der Eurozone wie Deutschland hervor, dessen Wachstum in diesem Jahr voraussichtlich nur 0,3 % betragen würde. Die Eurozone insgesamt würde um 1 % wachsen, deutlich langsamer als die für Großbritannien prognostizierten 1,6 %.
Der IWF prognostiziert einen Aufschwung der chinesischen Wirtschaft, doch die Gefahr einer Schuldenfalle ist groß
Gourinchas betonte, dass die chinesische Wirtschaft in eine Schulden-Deflation-Stagnations-Falle geraten könnte, falls Pekings fiskalpolitische Maßnahmen die Nachfrage nicht ankurbeln würden. Er schilderte ein Szenario, in dem fallende Preise den realen Wert der Schulden erhöhen und die Wirtschaftstätigkeit dämpfen würden. Für China wurde ein Wirtschaftswachstum von 4,6 % im Jahr 2025 erwartet, das über den bisherigen Prognosen des IWF lag.
Der IWF prognostiziert für die Jahre 2025 und 2026 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent. Dies liegt etwas über den Schätzungen vom Oktober, aber deutlich unter dem historischen Wachstum von 3,7 Prozent. Die Gesamtinflation soll von 4,2 Prozent im Jahr 2025 auf 3,5 Prozent im Jahr 2026 sinken. Der IWF wies jedoch darauf hin, dass die Inflationsbekämpfung durch Risiken der Geldpolitik gefährdet sein könnte.
Laut IWF könnte das Risiko erneuten Inflationsdrucks eine Anhebung der Leitzinsen und eine zunehmende Divergenz der Geldpolitik durch die Zentralbank nach sich ziehen. Fiskalische, finanzielle und außenpolitische Risiken könnten sich verschärfen, wenn die Zinsen länger als prognostiziert höher blieben.
Kristalina Georgieva, geschäftsführende Direktorin des IWF, hob die ripple Folgen der unsicheren Handelspolitik Trumps hervor. Sie erklärte, die Unsicherheit über die Handelspolitik der künftigen Regierung verschärfe die weltweiten wirtschaftlichen Probleme und drücke sich global in höheren langfristigen Zinssätzen aus.
Georgieva merkte an, dass der Anstieg der langfristigen Zinsen trotz sinkender kurzfristiger Zinsen ein sehr ungewöhnliches wirtschaftliches Phänomen darstelle. Das aktuelle Szenario zeichne jedoch ein Bild wirtschaftlicher Unsicherheit, da sich Märkte und Investoren auf mögliche Störungen durch neue Handelsbarrieren vorbereiteten.
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