Manipulierte Fotos gehören derzeit zu den am häufigsten verwendeten Methoden, mit denen Hacker sich Zugang zu den digitalen Währungskonten von Einzelpersonen verschaffen.
Durch die Vorlage eines Fotos, das die Person imitiert, kann ein Hacker die Daten dieser Person mit ihrem Telefon verknüpfen, das Einmalpasswort erhalten, das sie für den Zugriff auf die Wallet oder die Handelsdaten benötigt, und so an deren Kryptowährung gelangen.
Gefälschte Fotos werden im Darknet erworben, um Hackern die Möglichkeit zu geben, Finanzinstitute dazu zu verleiten, ihre Zwei-Faktor-Authentifizierung zurückzusetzen. Dadurch können sie die bisherigen Passwörter umgehen, die normalerweise Ihre Daten schützen.
Alex Holden, ein führender Sicherheitsbeauftragter bei Hold Security, erklärt, dass Programmierer im Darknet mit Grafikdesignern zusammenarbeiten, um die Daten auf Fotos von Personen mitdentoder Führerschein durch deren eigene Daten zu ersetzen. Indem ein Hacker ein Foto verwendet, das die Person imitiert, kann er deren Konto mit ihrem Telefon verknüpfen, das Einmalpasswort für den Zugriff auf die Wallet oder das Handelskonto erlangen und so an deren Kryptowährung gelangen.
Die Art dieser gefälschten Fotos variiert stark, von einer Sammlung eines Kindes bis hin zu einem perfekt abgestimmten Bild eines Experten. Manche verändern sogar die Metadaten des Fotos, um den Eindruck zu erwecken, es sei nicht manipuliert worden, was die Erkennung erschwert.
Da im Jahr 2018 schätzungsweise Kryptowährungen im Wert von neunhundertfünfzig Millionen US-Dollar (950 Mio. USD) aus Handels- und Infrastruktursystemen gestohlen wurden, rücken andere Hacking-Methoden wie SIM-Swapping in den Vordergrund.
Laut Holden können Kunden derzeit defietwas tun, um solche Angriffe zu verhindern. Ein Großteil der von Hackern genutzten Daten ist heutzutage sofort zugänglich. Es liegt in der Verantwortung der Unternehmen, sich besser gegen solche Hackerangriffe zu wappnen.
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