Huobi Charity: Die Kryptowelt braucht mehr solcher Projekte

Nach dem Ausbruch des Coronavirus boten verschiedene Länder China ihre Hilfe an, während Huobi Charity als erste Hilfsmaßnahme aus dem Kryptowährungsbereich von Huobi Global fungierte.
Am 27. Januar wurde das Huobi Charity-Programm mit einem Startkapital von 10 Millionen chinesischen Yuan angekündigt, um den Opfern mit Ausrüstung und anderen Hilfsmaßnahmen zu helfen.
gegründet @HuobiCharity und einen Fonds in Höhe von 10 Millionen RMB eingerichtet, um Schutzausrüstung zu kaufen und an das medizinische Personal an vorderster Front zu spenden.#coronavirus #Wuhan #prayforwuhan pic.twitter.com/2GBhzVOEdE
— HTX (@HTX_Global) 27. Januar 2020
Am selben Tag lieferte die Wohltätigkeitsorganisation Huobi 20.000 N95-Masken aus, die für den Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus unerlässlich sind. Das gefährliche Virus hat im Land bereits Hunderte von Todesopfern gefordert, und es gibt bisher kein wirksames Heilmittel. Die Organisation hatte außerdem eine Lieferung von 200.000 Schutzausrüstungen und weiterer Ausrüstung für medizinisches Personal zugesagt.
Bedarf an Projekten wie Huobi Charity im Kryptobereich
Die Reaktion war nicht nur zeitgemäß, sondern auch eine wichtige Entscheidung von Huobi. Sie dient nicht nur der sozialen Verantwortung des Unternehmens, sondern ist auch ein Gegengewicht zu dem schlechten Ruf, mit dem sich die Krypto-Community seit geraumer Zeit auseinandersetzt.
Das Projekt kann als Teil einer langfristigen Entwicklung betrachtet werden, die zu den von verschiedenen Regierungen und Behörden geäußerten regulatorischen und sicherheitspolitischen Bedenken geführt hat.
Blockchain ist die Zukunft, und die Welt begrüßt sie. Gleichzeitig bremst die Angst vor dem Unbekannten den Fortschritt. Die Implementierung von Blockchain-basierten Lösungen für wohltätige Zwecke würde zu mehr Transparenz bei den Verwendungszwecken und zur Sicherheit von Gesundheitsdaten beitragen.
Experten kritisieren bereits den zentralisierten Ansatz der chinesischen Regierung im Umgang mit der jüngsten Epidemie im Land, die gemeinhin als „Coronavirus“ bezeichnet wird.
Diese Technologien sind bereits weit verbreitet, beispielsweise bei Unternehmen wie Alibaba, SF Express und Apple – warum also nicht auch bei Wohltätigkeitsorganisationen?
Der in Hongkong ansässige Akademiker und Regulierungsexperte Syren Johnstone glaubt, dassdent Xi Jinping ein Befürworter der Blockchain ist; daher sei jetzt der richtige Zeitpunkt, um sogenannte „Blockchain+“-Lösungen einzuführen, um Grundbedürfnisse wie die Arzneimittelsicherheit zu unterstützen.
Johnstone ist als Executive Director des Masterstudiengangs Rechtswissenschaften (Compliance & Regulierung) an der Universität Hongkong tätig. Seine Beiträge im Blog der Universität Oxford spiegeln die Ansichten vieler Befürworter von Blockchain- und KI-Programmen wider, die zu einer besseren Zukunft für die Menschheit beitragen können.
Titelbild von Pixabay
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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