Warum ist eine menschenrechtsorientierte Urheberrechtsstruktur für generative KI unerlässlich?

- Die Urheberrechte von Menschen sollten bei der Ausarbeitung von Gesetzen für künstliche Intelligenz an erster Stelle stehen.
- Mit dem technologischen Fortschritt sollte ein Rahmen für angemessene Entschädigung unddentgeschaffen werden.
- In einem Beitrag von Christophe Greiger wird ein menschenrechtsfreundlicher Ansatz für KI- und maschinelle Lernprozesse gefordert.
Kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht, die sich mit den urheberrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit den Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) auseinandersetzt. Die Studie wurde von Christophe Geiger von der Luiss Guido Carlo Universität in Rom verfasst. Er vertritt die Ansicht, dass Menschenrechte bei der Ausarbeitung von Urheberrechtsgesetzen für KI im Mittelpunkt stehen müssen. Die Studie beginnt mit der Erwähnung generativer KI, da der Autor eine veränderte Herangehensweise an die Analyse urheberrechtlicher Gesetze in diesem Bereich anstrebt.
Kreativität im Urheberrecht von KI-Systemen priorisieren
In dem Papier wird betont, dass die vorliegende Angelegenheit aus einer menschenrechtlichen Perspektive betrachtet werden müsse und dass den Rechten menschlicher Schöpfer mehr Gewicht beigemessen werden sollte. Außerdem müsse die menschliche Kreativität im Mittelpunkt stehen, wenn künftige Regelungen für generative KI und Urheberrechte bewertet werden.
Der Artikel plädiert für den Schutz menschlicher Schöpfer. Geiger, der Autor, vertritt die Ansicht, dass KI-Werkzeuge lediglich als Hilfsmittel für den menschlichen Schöpfer betrachtet werden sollten und nicht dazu dienen, urheberrechtlich geschütztes Material in irgendeiner Form zu produzieren. Er betont, dass die Urheberrechte an KI-Systemen nur dann relevant sind, wenn diese von einem menschlichen Schöpfer als technisches Werkzeug im Schöpfungsprozess eingesetzt werden, nicht aber als eigenständige Entität.
Greiger sieht in den geltenden Gesetzen und Verordnungen einen stärkeren Fokus auf den Schutz der finanziellen Investitionen von Unternehmen in die Entwicklung von KI-Modellen. Er hält sie für vorteilhaft für Investoren und deren Technologie, nicht aber für Künstler und deren Kreativität. Seiner Ansicht nach müssen Künstler und Kreative für ihre Werke angemessen entlohnt werden.
Sicherstellung einer fairen Entschädigung
Der Artikel schlägt vor, einen angemessenen Entschädigungsmechanismus zu entwickeln, um menschliche Urheber für ihre Arbeit, die in KI-Modelltrainings und auf Basis ihrer Originalwerke erzielten Ergebnissen verwendet wird, zu entschädigen. Greiger betont, dass Menschenrechte bereits in regionalen Verfassungen und auch im Völkerrecht verankert sind, da sie als grundlegende Parameter der menschlichen Gesellschaft gelten. Daher sollten Gesetzgeber ihnen höchste Priorität einräumen, wenn sie über neue Herausforderungen im Zuge des technologischen Fortschritts und sich wandelnder Rahmenbedingungen entscheiden.
Im Hinblick auf die Förderung des maschinellen Lernens können Prozesse so gestaltet und übernommen werden, dass sie dem Recht auf Wissenschaft und Kultur sowie dem Recht auf ungehinderte künstlerische Ausdrucksformen entsprechen, da KI zu vorteilhaften Fortschritten in den Bereichen Wissenschaft und Kunst fähig ist.
Die Studie befürwortet die Rechte menschlicher Urheber, indem sie ihnen ermöglicht, die von einem KI-System generierten Ergebnisse in ihre künstlerischen Prozesse einzubinden. Gleichzeitig argumentiert die Studie, dass menschliche Urheber für die kommerzielle Nutzung ihrer Werke gemäß den ihnen durch das Urheberrecht zustehenden Rechten entlohnt werden sollten. Ein durchaus stichhaltiges Argument.
Der Artikel schließt mit der Idee, dass ein menschenrechtsfreundlicher Ansatz eine ethische Methodik für Urheberrechtsfragen in GenAI gewährleistet, damit die Verfahren menschliche Urheber und nicht Maschinen unterstützen.
Die Forschungsarbeit ist hier.
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Aamir Sheikh
Aamir ist Technologiejournalist mit fast sechs Jahren Erfahrung in der Krypto- und Technologiebranche. Er absolvierte die MAJ University mit einem MBA in Finanzen und Marketing. Derzeit arbeitet er für Cryptopolitan, wo er über die neuesten Entwicklungen auf den Kryptowährungsmärkten und Preisprognosen berichtet.
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