Eine neue Hacking-Methode, das sogenannte SIM-Swapping, wird derzeit von Kriminellen eingesetzt. Diebe nutzen diese Methode, um Mobiltelefonnummern, persönliche Daten und in manchen Fällen Kryptowährungen im Wert von Millionen von Dollar von Anlegern und Kontoinhabern zu stehlen.
Kürzlich verlor ein Opfer dieses Hacks Kryptowährungen im Wert von etwa 24 Millionen US-Dollar von seinem Börsenkonto.
Laut Michael Terpin, dem jüngsten Opfer dieser Art von Hacking, hat ihn derdent Kryptowährungen im Wert von 24 Millionen US-Dollar gekostet. Nun verklagt er seinen Mobilfunkanbieter AT&T auf 224 Millionen US-Dollar wegen dessen angeblicher Fahrlässigkeit, die zu dem Diebstahl geführt habe.
In letzter Zeit hat der Diebstahl von Kryptowährungen epidemische Ausmaße angenommen. Crypto Aware, eine Organisation, die vor Kryptobetrug warnt, gab an, dass in den ersten drei Monaten dieses Jahres Kryptowährungen im Wert von rund 670 Millionen US-Dollar gestohlen wurden.
Laut Cybersicherheitsexperten lassen sich SIM-Swapping-Angriffe durch sorgfältige Überwachung der Mobilfunknummern verhindern. Sie empfehlen außerdem die Nutzung alternativer Authentifizierungsmethoden, die von Anwendungen wie Google- und Microsoft-Authentifizierung, Authy und anderen bereitgestellt werden.
Experten raten außerdem davon ab, Kryptowährungen lange auf einer Börse zu lagern. Sie können sich auch an Ihren Mobilfunkanbieter wenden, um zusätzliche Sicherheitsfunktionen für Ihr Konto zu erfragen.

