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Wie Subsahara-Afrika im Stillen den Bitcoin Markt dominiert

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
Lesezeit: 2 Minuten
Wie Subsahara-Afrika still und leise den Bitcoin Markt dominiert
  • In Subsahara-Afrika ist ein signifikantes Wachstum bei der Akzeptanz von Kryptowährungen zu verzeichnen, wobei zentralisierte Börsen mehr als die Hälfte aller Transaktionen abwickeln und Bitcoin den Markt dominiert.
  • Regulatorische Entwicklungen in Ländern wie Südafrika, Kenia und Nigeria schaffen einen Rahmen für die Kryptoindustrie und tragen zum Wachstum lokaler Börsen bei.
  • Angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen wie hoher Inflationsraten wenden sich diedentzunehmend Kryptowährungen wie Bitcoin und Stablecoins als alternative Wertspeicher zu.

Subsahara-Afrika, das im globalen Kryptowährungsmarkt oft als kleiner Akteur gilt, macht beachtliche Fortschritte bei der Krypto-Akzeptanz. Aktuelle Daten von Chainaalysis zeigen, dass die Region zwischen Juli 2022 und Juni 2023 2,3 % des weltweiten Transaktionsvolumens ausmachte. In diesem Zeitraum flossen schätzungsweise 117,1 Milliarden US-Dollar an On-Chain-Werten durch die Region. Zentralisierte Börsen etablierten sich dabei als die dominierenden Plattformen und wickelten über die Hälfte aller Transaktionen ab.

Was Subsahara-Afrika jedoch auszeichnet, ist sein vom Einzelhandel geprägter Markt. Ein Großteil des Transaktionsvolumens in der Region entfällt auf Transaktionen unter 60 Milliarden US-Dollar. Dies deutet darauf hin, dass Kryptowährungen zu einem festen Bestandteil des Alltags vielerdentwerden, insbesondere in Schlüsselmärkten wie Nigeria, Kenia, Ghana und Südafrika.

Kettenanalyse
Quelle: Chainalysis

Die Rolle von Bitcoin und Stablecoins

zufolge Berichtvon BitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoindentBitcoin zunehmend BitcoinBitcoin BitcoinBitcoin alternative Wertanlage, insbesondere in Ländern, die mit steigender Inflation und Verschuldung zu kämpfen haben. So erreichte die Inflationsrate in Ghana im Juni 2022 mit 29,8 % ihren höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten. Infolgedessen haben sich viele Ghanaer Bitcoin , um ihre Ersparnisse zu sichern und finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen.

Zudem ist in der Region ein deutlicher Trend hin zu Stablecoins zu beobachten. Laut Moyo Sodipo, Mitgründer und CPO der nigerianischen Kryptowährungsbörse Busha, hat der Wertverfall von Bitcoinzu einem wachsenden Interesse an Stablecoins geführt. Sodipo erklärte, dass die Marktentwicklung die Aktivitäten nicht dämpfen, sondern vielmehr die Diversifizierung zwischen Bitcoin und Stablecoins fördern würde.

Regulatorische Klarheit prägt auch die Kryptowährungsbranche in Subsahara-Afrika. Südafrika hat sich in dieser Hinsicht als regionaler Vorreiter erwiesen, indem die Finanzsektoraufsichtsbehörde (Financial Sector Conduct Authority) ein Lizenzierungsverfahren für Kryptowährungsunternehmen angekündigt hat. Dieser Schritt hat nicht nur für Rechtssicherheit gesorgt, sondern auch den Handel mit digitalen Währungen im Wert von Milliarden von Dollar im Land angekurbelt.

In Kenia hat die Regierung einen Gesetzentwurf zur einheitlichen defidigitaler Währungen als Wertpapiere vorgelegt. Nigeria hat derweil eine nationale Blockchain-Strategie verabschiedet und damit die potenziellen Vorteile der Blockchain-Technologie für das Land hervorgehoben. Diese regulatorischen Schritte dürften zum Wachstum lokaler Kryptowährungsbörsen beitragen, die ihre internationalen Konkurrenten in der Region seit Anfang 2023 überflügeln.

Was vor uns liegt

Die Zukunft der Kryptoökonomie in Subsahara-Afrika erscheint vielversprechend. Große Länder wie Nigeria positionieren sich bereits als globale Vorreiter bei der Krypto-Akzeptanz. Die zunehmende regulatorische Klarheit in der Region verstärkt dieses Wachstum. Lokale Krypto-Anbieter sind angesichts des alltäglichen Bedarfs an Kryptowährungen in diesen aufstrebenden Märkten bestens aufgestellt, um von diesen Entwicklungen zu profitieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Subsahara-Afrika einen starken Anstieg der Kryptowährungsakzeptanz verzeichnet, der durch wirtschaftliche Herausforderungen und den Bedarf an alternativen Finanzdienstleistungen bedingt ist. Regulatorische Entwicklungen schaffen den notwendigen Rahmen für dieses Wachstum und machen die Region zu einem wichtigen Akteur in der globalen Kryptoindustrie. 

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