Cardano-Gründer Charles Hoskinson sagt voraus, dass Bitcoin die 250.000-Dollar-Marke erreichen wird und Mag 7 im Jahr 2025 Stablecoins einführen wird

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Charles Hoskinson sagt, Bitcoin könnte bis Ende 2025 die Marke von 250.000 Dollar erreichen.
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Er bringt den Anstieg mit Zinssenkungen, Regulierungen und der zunehmenden Verbreitung großer Technologiekonzerne in Verbindung.
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Trumps Aussetzung der 10-prozentigen Zölle trug dazu bei, dass Bitcoin Mitte der Woche die Marke von 82.000 Dollar überschritt.
Charles Hoskinson, Gründer von Cardano und Mitbegründer von Ethereum, sagte gegenüber CNBC, dass Bitcoin entweder bis Ende 2025 oder möglicherweise sogar noch vor Jahresende die Marke von 250.000 US-Dollar erreichen könnte.
Charles brachte diese Prognose direkt mit dem Einstieg großer Technologiekonzerne in die Kryptoindustrie und einer Vielzahl an bevorstehenden Regulierungen in Verbindung, die seiner Meinung nach zu einer breiteren Akzeptanz im Alltag führen werden. In einer Aufzeichnung des CNBC- „Beyond The Valley“ sagte Charles: „Die Märkte werden sich etwas stabilisieren und sich an die neue Normalität gewöhnen.“
Seine Äußerungen erfolgten, als Bitcoin am Mittwoch wieder über 82.000 US-Dollar stieg. Dieser Aufschwung folgte auf einen steilen Einbruch unter 77.000 US-Dollar, der durch eine weltweite Risikoaversion ausgelöst wurde. Diese war durch die sogenannten „Gegenzölle“ vondent Donald Trump gegen mehrere Länder verursacht worden und hatte eine weitere Runde der Unsicherheit an den globalen Märkten eingeleitet.
Doch Mitte der Woche ruderte Trump zurück und senkte den Zollsatz für die nächsten 90 Tage auf 10 %, um den Ländern Zeit für Verhandlungen zu geben. Diese Entscheidung verschaffte Händlern etwas Luft und stärkte das Vertrauen in risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen.
Trotz des jüngsten Preisanstiegs notiert Bitcoin immer noch deutlich unter seinem Januarhoch von über 100.000 US-Dollar. Charles machte jedoch deutlich, dass er sich wegen des vorübergehenden Rückgangs keine Sorgen macht.
„Was passieren wird, ist, dass die Zölle wirkungslos bleiben und die Leute erkennen werden, dass die Welt verhandlungsbereit ist“, sagte Charles. „Im Grunde geht es nur um die USA gegen China. Und viele werden sich auf unsere Seite schlagen. Manche werden sich auf Chinas Seite schlagen.“
Hoskinson nennt Nutzerwachstum, Politik und die Geldpolitik der US-Notenbank als Haupttreiber für Bitcoin
Charles erklärte, die zunehmende Akzeptanz trage bereits dazu bei, Kryptowährungen in den Mainstream zu bringen. Er verwies auf Daten von Crypto.com, denen zufolge der weltweite Besitz von Kryptowährungen bis 2024 um 13 % steigen und die Zahl der Nutzer auf 659 Millionen anwachsen würde.
Charles argumentierte, dass dieser Adoptionsdruck, gepaart mit globalen Spannungen, Regierungen und Institutionen dazu bewegen werde, sich stärker mit Kryptowährungen auseinanderzusetzen. Er fügte hinzu, dass die internationale Politik einen Wandel von einer kooperativen Struktur hin zu einem machtbasierten Konflikt durchlaufe.
Der Cardano Gründer verwies zudem auf Russlands Krieg in der Ukraine und die zunehmenden Bedrohungen durch China und Taiwan als Beispiele für den Zerfall der globalen Ordnung. „Verträge funktionieren also nicht wirklich gut, und auch der globale Handel funktioniert dort nicht so reibungslos“, sagte er. „Deshalb ist Krypto die einzige Option für die Globalisierung.“
Charles erwähnte , dass die US-Notenbank die Zinsen voraussichtlich senken werde, was die Märkte mit „schnellem, billigem Geld“ fluten werde. Seiner Ansicht nach fließt ein Teil dieses Geldes direkt in Kryptowährungen. Diese Kombination aus mehr Nutzern, geopolitischer Instabilität und niedrigeren Zinsen werde Bitcoin seiner Prognose von 250.000 US-Dollar näherbringen.
Diese Äußerungen machte er, bevor Trump die Einführung umfassender Zölle vorerst aussetzte. Dieser Zeitpunkt bestärkt Charles in seinerdent, da er bereits damit gerechnet hatte, dass sich der Markt an die von ihm so genannte „neue Normalität“ gewöhnen würde
Charles sagte außerdem, dass die bevorstehende Gesetzgebung zu Stablecoins einen der größten Umbrüche im Kryptobereich darstellen wird. Er ist überzeugt, dass die Verabschiedung dieser Gesetze den Weg für die großen Technologieunternehmen – die sogenannten „Magnificent 7“ – ebnen wird, Stablecoins in ihre Systeme zu integrieren.
Charles wies außerdem auf den „Digital Asset Market Structure and Investor Protection Act“ hin, der sich derzeit im Kongress befindet. Dieses Gesetz könnte zusammen mit der Stablecoin-spezifischen Regulierung Regeln einführen, die den legalen Umgang mit Kryptowährungen erleichtern. Genau diese Klarheit, so Charles, erwarte die Mag 7.
Charles argumentierte, dass diese Ereignisse den gesamten Kryptomarkt neu entfachen würden. Erwarte aber keine Wunder über Nacht. „Der Kryptomarkt wird voraussichtlich die nächsten drei bis fünf Monate stagnieren“, sagte er. Nach dieser Pause rechnet Charles mittronWelle spekulativen Interesses, die etwa im August oder September einsetzen wird und seiner Meinung nach weitere sechs bis zwölf Monate anhalten könnte.
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Jai Hamid
Jai Hamid ist Finanzjournalistin mit sechs Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale gearbeitet und dabei Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und war bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender zu sehen, um Einblicke in den Kryptomarkt zu geben.
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