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Die Behörden in Hongkong gehen gegen die nicht lizenzierte Kryptobörse JPEX vor

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
2 Minuten Lesezeit
Die Behörden in Hongkong haben acht Personen festgenommen

Die Behörden in Hongkong haben acht Personen festgenommen

  • Die Behörden in Hongkong verhafteten acht Personen, darunter Social-Media-Influencer, die mit JPEX, einer nicht lizenzierten Kryptowährungsbörse, in Verbindung stehen, nachdem über 1.600 Anleger Beschwerden eingereicht hatten, die mehr als 150 Millionen Dollar an Vermögenswerten verloren hatten.
  • Die Securities and Futures Commission (SFC) verstärkt ihre Aufsicht, wobei CEO John Lee betont, wie wichtig es sei, dass Anleger ausschließlich lizenzierte Plattformen nutzen. Die SFC ermittelt zudem gegen JPEX wegen möglicher Verstöße gegen Geldwäschebestimmungen.

Die Behörden in Hongkong haben acht Personen festgenommen, die mit JPEX, einer nicht lizenzierten Kryptowährungsbörse, in Verbindung stehen. Unter den Festgenommenen befinden sich Influencer aus den sozialen Medien, die für die Plattform geworben hatten, sowie Mitarbeiter von JPEX. Die Razzia erfolgte nach Beschwerden von über 1.600 Anlegern, die angaben, mehr als 150 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten verloren zu haben. Die Hongkonger Polizei hat daraufhin Bankkonten im Wert von einer Million US-Dollar eingefroren und Immobilien im Wert von 5,6 Millionen US-Dollar beschlagnahmt.

Die regulatorische Aufsicht wird angesichts wachsender Bedenken verstärkt

Hongkongs Regierungschef John Lee betonte, wie wichtig es sei, ausschließlich auf lizenzierten Plattformen zu investieren. „Die Securities and Futures Commission (SFC) wird die Situation genau beobachten, um sicherzustellen, dass die Anleger ausreichend geschützt sind“, erklärte Lee. 

Die SFC hatte die Öffentlichkeit bereits vor JPEX gewarnt und erklärt, dass die Plattform keine Lizenz besitze und nicht berechtigt sei, in Hongkong zu operieren. Die Aufsichtsbehörde hatte zahlreiche Beschwerden von Anlegern erhalten, die ihre virtuellen Vermögenswerte nicht abheben konnten oder feststellten, dass sich ihre Kontostände verändert hatten.

Elizabeth Wong, Leiterin der Fintech-Abteilung der SFC, gab bekannt, dass die Kommission untersucht, ob JPEX gegen Geldwäschebestimmungen verstoßen hat. Der Fall wurde an die Polizei übergeben, und die SFC wird die Ermittlungen unterstützen.dent Kung Hing-fun erklärte, die meisten Anleger seien unerfahren gewesen und durch Versprechungen hoher Renditen und geringer Risiken angelockt worden.

JPEX hat den Handel auf seiner Plattform ausgesetzt und einem nicht identifizierten Drittanbieter-Market-Maker vorgeworfen,dent„böswillig“ eingefroren zu haben, wie Cryptopolitan berichtete. Die Plattform erhöhte zudem die Auszahlungsgebühr auf 1.000 US-Dollar, offenbar um Nutzer von Abhebungen ihrer Vermögenswerte abzuhalten.

Hongkong hat sich zu einem immer wichtigeren Zentrum für den Handel mit Kryptowährungen entwickelt, insbesondere nachdem Festlandchina solche Transaktionen 2021 verboten hat. Die SFC (Securities and Futures Commission) nimmt seit Juni Anträge für Kryptowährungsbörsen entgegen und ermöglicht lizenzierten Betreibern damit, Privatanleger zu bedienen. Bislang haben nur zwei Börsen – OSL Exchange und Hashkey Exchange – die Zulassung erhalten.

 Die Behörden verstärken nun ihre Bemühungen, die Öffentlichkeit über die Risiken unlizenzierter Plattformen aufzuklären. Der JPEX-Skandal ereignet sich zu einem Zeitpunkt, an dem Hongkong bestrebt ist, sich als seriöses Krypto-Zentrum zu etablieren.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

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