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Hester Peirce stellt die harte Strafe der SEC gegen BarnBridge DAO in Frage

VonMutuma MaxwellMutuma Maxwell
Lesezeit: 2 Minuten
Craig Wright
  • Die SEC verhängte eine Geldstrafe von 1,7 Millionen Dollar gegen BarnBridge DAO und deren Gründer, weil diese ihre SMART Yield-Anleiheangebote nicht registriert hatten.
  • Kommissarin Hester Peirce, bekannt als „Krypto-Mama“, kritisierte die Entscheidung der SEC und wies auf rechtliche Unklarheiten bei der Krypto-Regulierung hin.
  • Peirce legte zwar keinen formellen Widerspruch ein, brachte aber seine Ablehnung zum Ausdruck und plädierte für klarere und einheitlichere Regulierungsrahmen für Kryptowährungen.

Die Entscheidung der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, BarnBridge DAO und deren Gründer wegen fehlender Registrierung ihrer SMART Yield-Anleihen mit einer Geldstrafe von 1,7 Millionen US-Dollar zu belegen, hat innerhalb der Behörde bemerkenswerten Widerstand hervorgerufen. SEC-Kommissarin Hester Peirce, in der Krypto-Community als „Crypto Mom“ bekannt, kritisierte die Entscheidung öffentlich und stellte den Regulierungsansatz der SEC für Kryptowährungen infrage. Die am vergangenen Freitag verkündete Maßnahme richtet sich gegen eine dezentrale autonome Organisation aufgrund ihrer Beteiligung an strukturierten Krypto-Wertpapieren.

In ihren Kommentaren wies auf das Vorgehen der SEC in dieser Angelegenheit hin und bezeichnete es als Beleg für die anhaltenden rechtlichen Unklarheiten, mit denen Kryptoprojekte in den USA konfrontiert sind. Obwohl sie keine formelle abweichende Meinung verfasste, lehnte sie die Entscheidung ab und betonte die Notwendigkeit präziserer und einheitlicherer Regulierungsrahmen im Kryptowährungssektor. Diese Haltung deckt sich mit ihren früheren Forderungen nach regulatorischer Klarheit, da sie sich seit Langem für fortschrittliche Krypto-Regulierungen einsetzt.

Gary Gensler hebt Compliance-Probleme hervor

SEC-Vorsitzender Gary Gensler hat hingegen kürzlich das anhaltende Problem der Nichteinhaltung von Vorschriften im Kryptowährungsbereich hervorgehoben. Genslers Äußerungen verdeutlichen einen Trend, der seiner Ansicht nach das Vertrauen der Öffentlichkeit untergräbt, insbesondere wenn Betroffene von nicht gesetzeskonformen Unternehmen vor Insolvenzgerichten Entschädigung suchen. Laut Gensler schafft diese Situation ungleiche Wettbewerbsbedingungen und erschwert es gesetzeskonformen Akteuren der Kryptoindustrie, sich effektiv zu behaupten.

Genslers Fokus auf Compliance deckt sich mit dem umfassenderen Ansatz der SEC zur Regulierung von Kryptowährungen. Die Behörde achtet verstärkt darauf, dass Krypto-Unternehmen die geltenden Wertpapiergesetze einhalten, wie ihre Maßnahmen gegen verschiedene Organisationen zeigen. Dieser Ansatz, der dem Schutz der Anleger und der Wahrung der Marktintegrität dient, hat in der Krypto-Community und bei der SEC gemischte Reaktionen hervorgerufen.

Hester Peirce plädiert für einen fortschrittlichen Krypto-Regulierungsrahmen

Die unterschiedlichen Ansichten innerhalb der SEC spiegeln eine breitere Debatte über den angemessenen Regulierungsansatz für den aufstrebenden Kryptowährungssektor wider. Hester Peirces Kritik an den jüngsten Durchsetzungsmaßnahmen der SEC, darunter die Geldstrafe gegen BarnBridge DAO, unterstreicht die Notwendigkeit eines differenzierteren Regulierungsansatzes, der Innovationen fördert und gleichzeitig den Anlegerschutz gewährleistet.

In ihren früheren Auftritten in Medien wie Bloomberg TV und Podcasts hat sich Hester Peirce stets für Regulierungsmaßnahmen ausgesprochen, die nicht übermäßig auf Gerichtsverfahren setzen. Sie ist überzeugt, dass die SEC über verschiedene Instrumente verfügt, um die Kryptoindustrie auch jenseits von Durchsetzungsmaßnahmen effektiv zu regulieren. Ihre Ansichten deuten auf eine Präferenz für einen Regulierungsrahmen hin, der klar, konsistent und förderlich für den technologischen Fortschritt ist.

Die verzögerte Zulassung von Bitcoin -ETFs ist ein weiterer Punkt, in dem Hester Peirce ihre Kritik an der aktuellen Haltung der SEC zum Ausdruck gebracht hat. Sie hat wiederholt betont, dass die SEC ihrer Meinung nach bereits vor Jahren einen Bitcoin ETF hätte zulassen sollen, was angesichts der Marktreife längst überfällig sei.

Die jüngsten Maßnahmen der SEC gegen BarnBridge DAO und die dadurch ausgelöste interne Debatte markieren einen Wendepunkt in der Entwicklung der Kryptowährungsregulierung in den USA. Zwar liegt der Fokus der SEC eindeutig auf Compliance und Anlegerschutz, doch die Forderung nach einem ausgewogeneren und innovationsfreundlicheren Ansatz, wie sie von Kommissar Peirce vertreten wird, verdeutlicht die Komplexität der Regulierung eines sich rasant entwickelnden und technologisch hochentwickelten Sektors. Die Bewältigung dieser Herausforderungen durch die SEC dürfte erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft der Kryptowährungsbranche haben, sowohl in den USA als auch weltweit.

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Mutuma Maxwell

Mutuma Maxwell

Maxwell schreibt besonders enjüber Blockchain und Kryptowährungen. Er begann 2020 mit dem Bloggen und konzentrierte sich später auf die Welt der Kryptowährungen. Sein Lebenswerk ist es, das Konzept der Dezentralisierung weltweit bekannt zu machen.

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