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Die Hälfte der deutschen Unternehmen glaubt an die Zukunft von Kryptozahlungen

VonLubomir TassevLubomir Tassev
3 Minuten Lesezeit
Die Hälfte der deutschen Unternehmen glaubt an die Zukunft von Kryptozahlungen
  • Deutsche Unternehmen sind sich uneins über die Zukunft von Kryptozahlungen.
  • Die Hälfte der deutschen Unternehmen rechnet mit einem Anstieg Bitcoin -Zahlungen.
  • Die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland akzeptiert derzeit keine Kryptowährungen.

Eine groß angelegte Studie, an der Hunderte von in der Bundesrepublik registrierten Unternehmen teilnahmen, zeigt, dass die Erwartungen deutscher Unternehmen hinsichtlich der Zukunft von Kryptowährungen als Zahlungsmittel gespalten sind.

Während fast die Hälfte der befragten Organisationen davon ausgeht, dass Kryptozahlungen im nächsten Jahrzehnt zu einem gängigen Phänomen werden, bleiben die meisten skeptisch, was die Annahme von dezentralem digitalem Geld für die von ihnen angebotenen Waren und Dienstleistungen betrifft.

Deutsche Unternehmen unentschlossen bezüglich Kryptowährung als Zahlungsmittel

Der Anteil deutscher Unternehmen, akzeptieren und ausgeben, Bitcoin ist zwar noch recht gering, aber viele glauben, dass Kryptozahlungen in den kommenden Jahren zunehmen werden. Dies geht aus einer neuen Umfrage des Branchenverbands Bitkom hervor.

Fast die Hälfte derdent(48 %) glaubt, dass Zahlungen mit Kryptowährungen in zehn Jahren üblich sein werden. Laut dem deutschen Krypto-Nachrichtenportal BTC Echo nutzen sie derzeit jedoch nur 2 %, und lediglich sechs von hundert Befragten sind dieser Option gegenüber aufgeschlossen.

Insgesamt 602 Unternehmen mit jeweils mindestens 20 Mitarbeitern haben an der telefonischen Umfrage teilgenommen, die zwischen Anfang März und Mitte April dieses Jahres durchgeführt wurde.

Eine deutliche Mehrheit (86 %) plant nicht, in naher Zukunft Kryptowährungen zu akzeptieren. Als Hauptgründe für ihre zurückhaltende Haltung nennt sie die hohe Preisvolatilität, Betrugsrisiken, rechtliche Unsicherheit und mangelndes Wissen.

Die Studie ergab jedoch, dass 12 % der großen Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern digitale Währungen als Zahlungsmethode in Betracht ziehen, wie die Autoren feststellten. Frederic Meyer, ein Blockchain-Berater von Bitkom, bemerkte dazu:

„Es besteht Interesse an Blockchain und Kryptowährungen in der Wirtschaft – insbesondere im Finanzsektor; konkrete Anwendungen machen derzeit spürbare Fortschritte.“

Der kurz vor der Jahrhundertwende in Berlin gegründete Bitkom vertritt heute über 2.200 Unternehmen, die in der deutschen Digitalwirtschaft tätig sind.

Zu ihren Mitgliedern zählen mehr als 1.000 kleine und mittlere Unternehmen, über 500 Startups, die Hälfte der 40 DAX-Unternehmen, darunter auch globale Akteure, wie auf ihrer Website detailliert beschrieben wird.

MiCA wird die Zukunft von Krypto in Deutschland und Europa gestalten

Die Zukunft von Kryptowährungen und den darauf basierenden Unternehmen in ganz Europa, nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, wird maßgeblich von der Umsetzung des neuen EU-Gesetzes über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) abhängen.

Die Annahme der einheitlichen Verordnung in der Europäischen Union wurde von Vertretern des Kryptosektors begrüßt, da sie darauf abzielt, die Regeln für Aktivitäten mit digitalen Vermögenswerten zu standardisieren und es Unternehmen ermöglicht, mit einer einzigen Lizenz im gesamten 27-tronStaatenbund tätig zu sein.

OKX, eine der größten Kryptowährungsbörsen, startete nach Erhalt der MiCA-Zulassung vollständig regulierte Handelsplattformen in Deutschland und dem benachbarten Polen.

Die neuen Vorschriften zur Ausgabe, Verwahrung, zum Handel und zur Offenlegung von Krypto-Assets stellen auch Marktteilnehmer vor Herausforderungen. Kurant, Europas führender Bitcoin Geldautomatenbetreiber mit Sitz in Österreich, hat seine Dienste in Deutschland kürzlich eingestellt , um sich auf die Anforderungen des MiCA vorzubereiten.

Die Berliner Behörden verfolgen bisher einen generell positiven Regulierungsansatz in Bezug auf Kryptowährungen, unter anderem durch die Gewährung einer Steuerbefreiung für Anleger, die Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder andere Kryptowährungen länger als ein Jahr halten.

die Parteien der neuen Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz zogen einen Vorschlag zur Erhöhung der Steuer auf Krypto-Investitionen zurück, der die Streichung der einjährigen Haltefrist aus ihrem Koalitionsvertrag vorsah. Die Regierung wird voraussichtlich im Mai 2025 ihre Ämter antreten.

Frederic Meyer von Bitkom schlug vor, dass das neu gegründete deutsche Digitalministerium Mitarbeiter speziell für den Blockchain-Sektor einstellen und sogar eine eigene Abteilung einrichten sollte. „Nur so können Wirtschaft und Gesellschaft das Potenzial dieser Technologie ausschöpfen“, betonte der Blockchain-Experte.

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