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Gradient Network sammelt 10 Millionen Dollar ein, um die dezentrale KI-Infrastruktur zu stärken

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
2 Minuten Lesezeit
  • Gradient Network sammelt 10 Millionen Dollar in einer Seed-Finanzierungsrunde ein, um die Infrastruktur für dezentrale KI aufzubauen.
  • Die Finanzierungsrunde wurde von Pantera Capital, Multicoin Capital und HSG zusammen mit zahlreichen Investoren und Beratern aus den Bereichen KI und Krypto angeführt.
  • Das Unternehmen gab an, mit zwei grundlegenden Bausteinen, Lattica und Parallax, den Grundstein für den Stack gelegt zu haben.

Das dezentrale KI-Infrastrukturprojekt Solana Gradient Network gab am 17. Juni den Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde über 10 Millionen US-Dollar bekannt. Die Runde wurde von Pantera Capital und Multicoin Capital angeführt, mit Beteiligung von HSG sowie einer Gruppe von Business Angels und Beratern aus den Bereichen KI, Krypto und anderen Sektoren.

Das Unternehmen Gradient, das Infrastrukturen für dezentrale KI entwickelt, ist überzeugt, dass dezentrale Intelligenz einige grundlegende Komponenten benötigt, darunter Rechenleistung, Kommunikation und Orchestrierung. Laut Gradient bilden diese das Rückgrat eines neuen, offenen und souveränen Maschineninternets, das von Millionen Nutzern betrieben wird. 

Gradient zielt darauf ab, die Dezentralisierung in die KI einzuführen

Gradient argumentierte, dass mit der zunehmenden Integration von KI in die Gesellschaft Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Gleichberechtigung und Machtkonzentration immer dringlicher werden. Das Unternehmen merkte zudem an, dass die aktuellen KI-Kapazitäten auf wenige zentralisierte Plattformen konzentriert seien, was ein erhebliches Risiko für Datenschutzverletzungen, Ausgrenzung und monopolistische Kontrolle berge. 

Das Unternehmen merkte in einem Blogbeitrag an, dass sein Ansatz die Privatsphäre der Nutzer schützt, den Zugang zu KI demokratisiert und die in zentralisierten Systemen verankerten systemischen Verzerrungen abmildert.

Laut Unternehmensangaben fällt mit der Einführung des überarbeiteten Markenauftrittsdenteines neuen Leitbilds zusammen: „Wir verbreiten das Wissen der Welt“. Gradient kündigte außerdem an, in den kommenden Monaten neue Produkte auf den Markt zu bringen, Forschungsarbeiten zu veröffentlichen und Kanäle für Entwickler, Forscher und Beiträge im Bereich der Informatik zu eröffnen.

„Wir sind der Ansicht, dass Intelligenz ein öffentliches Gut und kein Unternehmensgut sein sollte. Diese Finanzierungsrunde gibt uns den nötigen Schwung, um eine Infrastruktur aufzubauen, die Dezentralisierung in den Mittelpunkt der KI rückt und es den Menschen ermöglicht, an der Technologie der Zukunft teilzuhaben, sie mitzugestalten und von ihr zu profitieren.“

-Eric Yang, Mitbegründer von Gradient Network.

Der Fonds bestätigte, dass die Finanzierung die Entwicklung seiner dezentralen KI-Infrastruktur beschleunigen wird – einer globalen, auf Peer-to-Peer-Nutzung basierenden Grundlage für das Hosting und die Koordination von Intelligenz im offenen Internet. Das Projekt startete die Infrastruktur mit zwei Kernprotokollen: Lattica, einer dezentralen Datenkommunikationsschicht, und Parallax, einer dezentralen Inferenz-Engine.

Gradient plant, Parallax und Lattica diese Woche zu veröffentlichen

Das Unternehmen gab bekannt , dass Lattica das universelle Peer-to-Peer-Datenkommunikationsprotokoll ist, das einen schnellen und zuverlässigen Datenfluss über das Internet ermöglicht. Das Protokoll unterstützt zudem Anwendungen von KI-Inferenz bis hin zur Zusammenarbeit mehrerer Agenten. Lattica bildet außerdem ein erlaubnisfreies Netzwerk, das die Echtzeitkoordination zwischen Modellen, Agenten und Endpunkten ermöglicht und durch ein umfassendes Netzwerk von Sicherheitsknoten unterstützt wird.

Gradient hob außerdem hervor, dass Parallax die dezentrale Inferenz-Engine ist, die es ermöglicht, große Sprachmodelle geräteübergreifend gemeinsam zu nutzen und so skalierbare, kostengünstige und datenschutzfreundliche KI-Lösungen anzubieten. Das Unternehmen fügte hinzu, dass das Protokoll in einen Chatbot integriert wird, der von allen Nutzern verwendet werden kann.

Laut dem dezentralen KI-Infrastrukturprojekt werden beide Protokolle diese Woche veröffentlicht. Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass weitere Protokolle in Arbeit sind, die allesamt Gradients Ziel, eine wirklich dezentrale KI-Laufzeitumgebung zu schaffen, weiter voranbringen sollen.

Gradient bestätigte, dass seine Infrastruktur speziell für die Weiterentwicklung von KI konzipiert wurde, da sich die Branche von statischen Bereitstellungen hin zu dynamischen Multiagenten-Ökosystemen wandelt. Laut dem Unternehmen dient Lattica als Bindeglied für den Datenaustausch, während Parallax die Art und Weise und den Ort von Inferenzprozessen neudefi, das weltweite Rechenpotenzial erschließt und die Souveränität über Intelligenz für Einzelpersonendefi.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Collins J. Okoth

Collins J. Okoth

Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.

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