Googles KI-Chatbot-App Gemini AI ist nun, einige Monate nach ihrem US-Start, offiziell auch in Großbritannien und der EU verfügbar. Gemini steckt zudem hinter vielen der KI-Funktionen, die der Tech-Gigant in letzter Zeit auf den Markt gebracht hat.
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Der Chatbot wurde vor einigen Monaten in den USA eingeführt, war aber bisher nicht für Nutzer in Großbritannien und der EU verfügbar. Damit ist er nun in über 170 Ländern erhältlich. Durch den Start in Großbritannien wird das beliebteste KI-Angebot des Technologiekonzerns Millionen weiterer Nutzer zugänglich – und das in einer Zeit, in der der Wettbewerb in der KI-Branche anhält.
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„Wir setzen uns weiterhin dafür ein, Gemini so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Indem wir unsere Sprachunterstützung erweitern und neue Länder erschließen, stellen wir sicher, dass mehr Menschen ihre Ideen mit Gemini optimal umsetzen können“, sagte Jules Walter, Group Product Manager für Gemini-Erlebnisse bei Google.
Laut Walter ist die App wie ein persönlicher KI-Assistent auf dem Smartphone, der den Nutzern bei der Erledigung verschiedener Aufgaben helfen kann.
„Das ist ein wichtiger erster Schritt beim Aufbau eines echten KI-Assistenten – eines assistenten, der dialogfähig, multimodal und hilfreich ist.“
Jules Walter.
Die Markteinführung in Großbritannien erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Technologieunternehmen im KI-Sektor um die Marktführerschaft ringen. Microsoft hat kürzlich seine KI-gestützten Laptops und Tablets mit der KI-Unterstützung Copilot vorgestellt.
🎉Wir freuen uns sehr, heute Gemini in Großbritannien einzuführen.
Dieser neue KI-gestützte App-Assistent ermöglicht es Ihnen, Ihre Produktivität und Kreativität unterwegs deutlich zu steigern⚡
Hier ist alles, was du wissen musst ⬇️ pic.twitter.com/ZAdaJAyDUc
— Google UK (@GoogleUK) 5. Juni 2024
Andererseits hat auch der ChatGPT-Hersteller OpenAI die neueste Version des Chatbots mit verbesserten Konversationsfähigkeiten zum Verständnis von Sprach-, Text- und visuellen Eingaben vorgestellt.
Trotz der Schwierigkeiten kämpfen die Unternehmen um die Marktführerschaft
Obwohl die generative KI-Branche schnell wächst und sich weltweit ausbreitet, bringt die Technologie auch ihre Herausforderungen mit sich.
Nutzer haben den Tools vorgeworfen, rassistische Stereotype . So entschuldigte sich beispielsweise Google, nachdem sein Bildgenerierungstool ungenaue Darstellungen verschiedener Ethnien erzeugt hatte.
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OpenAI entfernte außerdem eine der für ChatGPT verwendeten Stimmen, nachdem es zu einem Aufschrei gekommen war, dass die Stimme wie die von Filmstar Scarlett Johansson klang.
Die Schauspielerin selbst beschwerte sich ebenfalls. Sie behauptete zudem, OpenAI habe sie kontaktiert, um sie als Sprecherin in der App zu gewinnen, ein Angebot, das sie abgelehnt habe.
Cryptopolitan Berichterstattung von Enacy Mapakame

