Googles KI-Modus erhält ein visuelles Upgrade, um Suche und Shopping zu verbessern

- Google hat den KI-Modus um bildbasierte Ergebnisse erweitert und ist damit über das ursprüngliche, reine Textformat hinausgegangen.
- Nutzer können sich nun anhand von Vorgaben visuelle Inspirationen und direkt zu den Händlern passende Bilder anzeigen lassen.
- Das Update nutzt Gemini 2.5, Google Search, Lens und die Bildersuche zur Generierung von Bildern.
Google hat in den USA bildbasierte Suchergebnisse in seinen KI-Modus integriert und damit das bisher reine Text-Tool zu einem praktischeren Werkzeug für Nutzer erweitert, die visuelle Inspiration benötigen.
Das am Dienstag angekündigte Update ist eine direkte Reaktion auf die veränderten Nutzungsgewohnheiten von Suchwerkzeugen, insbesondere seit dem Aufstieg von OpenAI's ChatGPT Ende 2022.
Der KI-Modus wurde erstmals im Mai eingeführt, um Fragen in einfacher Sprache zu beantworten. Er eignete sich für Zusammenfassungen, defiund Erklärungen. Für Aufgaben im Bereich Inneneinrichtung oder Mode war dieses Format jedoch wenig überzeugend.
Wenn Nutzer nun Suchanfragen wie „Zeig mir eine maximalistische Inspiration für mein Schlafzimmer“ eingeben, liefert Googles KI-Modus generierte Bilder zurück und verleiht dem Suchprozess so einen visuellen Vorteil.
Der Google AI-Modus zeigt anhand von Eingabeaufforderungen Bilder an, die direkt zum Kauf animiert werden können
Diese neue Funktion eignet sich nicht nur für Raumgestaltung oder Moodboards. Nutzer können beispielsweise „Barrel Jeans, die nicht zu weit sind“ eingeben und erhalten sofort Produktbilder mit Kaufoption. Jedes Bild enthält einen Link, der direkt zur Website des Händlers führt und so schnelle Käufe ermöglicht, ohne dass man sich durch allgemeine Suchergebnisse scrollen muss.
Laut Robby Stein,dent für Produktmanagement bei Google Search, geht es bei dieser Umstellung darum, Nutzern zu helfen, die „nicht in Textform erklären können, was sie wollen“. Er fügte hinzu: „Wenn man nach dem Kauf von Schuhen fragt, werden die Schuhe beschrieben, obwohl die Leute eigentlich visuelle Inspiration suchen, sie wollen sehen können, was das Model sieht.“
Stein erklärte außerdem, dass Nutzer ihre Bildergebnisse mithilfe von Folgehinweisen wie „Mehr mit kräftigeren Drucken und dunkleren Tönen anzeigen“ eingrenzen können. Das Update hebt Googles KI-Modus auf eine neue Ebene der suchbasierten Interaktion, in der visuelle Elemente die Entscheidungen stärker beeinflussen als Beschreibungen.
Die bildbasierte Suche nutzt verschiedene Technologien. Laut Unternehmen kombiniert sie Gemini 2.5, Google Search, Lens und die Bildersuche. Alle diese Komponenten arbeiten im Hintergrund, um anhand der Nutzereingaben Bildergebnisse zu generieren und zu verknüpfen.
Stein bezeichnete die Bildgenerierung als „einen Durchbruch hinsichtlich des Machbaren“ und wies darauf hin, dass sie die Entdeckung über einfache Schlüsselwörter hinaus ermöglicht.
Der chinesische Konkurrent DeepSeek hat am Montag ein neues experimentelles Modell namens DeepSeek-V3.2-Exp veröffentlicht. Wie Cryptopolitan berichtete, baut es auf dem Vorgängermodell DeepSeek-V3.1-Terminus auf und zielt darauf ab, mit weniger Ressourcen eine höhere Leistung zu erzielen. Das Unternehmen hatte bereits im letzten Jahr für Aufsehen gesorgt, als es überraschend sein Modell R1 vorstellte. Diese Version zeigte, dass große Sprachmodelle schnell und auf leistungsschwächeren Chips trainiert werden können und dennoch zuverlässig funktionieren.
DeepSeek behauptet, dieses neue Modell steigere die Effizienz von KI bei der Verarbeitung großer Datenmengen. Trotz des Hypes bleiben jedoch Fragen zur Sicherheit und Effektivität der Architektur offen. Die Ankündigung erfolgte in einem Beitrag im KI-Forum Hugging Face, wo das Startup seine nächsten Schritte erläuterte.
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