Google und Coinbase veröffentlichen ein KI-Zahlungsprotokoll mit Unterstützung für Stablecoins

- Google hat das Agent Payments Protocol veröffentlicht, um es verschiedenen KI-Apps zu erleichtern, Zahlungen mit Kreditkarten, Debitkarten und Stablecoins zu senden und zu empfangen.
- Google hat sich mit Coinbase, der Ethereum Foundation und anderen Unternehmen zusammengetan.
- On-Chain-Daten zeigen, dass Stablecoins im Wert von 289 Milliarden US-Dollar im Umlauf sind, ein sprunghafter Anstieg gegenüber 205 Milliarden US-Dollar zu Jahresbeginn.
Google hat das Agent Payments Protocol (AP2) veröffentlicht, ein neues Open-Source-Zahlungssystem, das es verschiedenen KI-Anwendungen erleichtern soll, Zahlungen zu senden und zu empfangen. Der Zahlungsdienst unterstützt Zahlungsmethoden wie Kreditkarten, Debitkarten und Stablecoins.
Laut Google ist AP2 ein offenes, gemeinsam genutztes Protokoll, das eine gemeinsame Sprache für sichere und konforme Transaktionen zwischen Agenten und Händlern bietet und so ein fragmentiertes Ökosystem verhindert. Es unterstützt zudem verschiedene Zahlungsarten. […] Dies trägt zu einem konsistenten, sicheren und skalierbaren Nutzererlebnis für Händler bei und bietet Finanzinstituten gleichzeitig die nötige Transparenz für ein effektives Risikomanagement.
Um Stablecoin-Systeme zu integrieren, hat Google eine Partnerschaft mit der US-amerikanischen Kryptobörse Coinbase geschlossen, die eine eigene KI-integrierte Zahlungsinfrastruktur entwickelt.
Google arbeitet mit über 60 Unternehmen zusammen
Google hat außerdem mit der Ethereum Foundation und über 60 Unternehmen, darunter Adyen, American Express, Ant International, Etsy, Forter, Intuit, JCB, Mastercard, Mysten Labs, PayPal, Revolut, Salesforce, ServiceNow, UnionPay International, Worldpay und viele mehr, zusammengearbeitet, um traditionelle Anwendungsfälle im Finanzwesen abzudecken.
James Tromans, Leiter von Googles Web3-Abteilung, erklärte, das System sei von Grund auf so konzipiert worden, dass es sowohl mit älteren Zahlungssystemen als auch mit zukünftigen Funktionen wie Stablecoins kompatibel sei. Erik Reppel, Leiter der Entwicklerplattform-Entwicklung bei Coinbase, fügte hinzu, dass die Unternehmen Maßnahmen ergriffen hätten, um die Interoperabilität zwischen den Zahlungsmechanismen von Google und Coinbase sicherzustellen.
Die Initiative baut auf Googles bisherigen Bemühungen auf, einen Standard für „KI-Agenten“ zu setzen. Diese Agenten können bereits Code schreiben oder Online-Marktplätze durchsuchen und nun auch selbstständig Waren kaufen oder Dienstleistungen bezahlen. Führungskräfte aus der Technologiebranche prognostizieren, dass KI-zu-KI-Interaktionen bald alltäglich sein werden und keine manuellen Schritte mehr erfordern.
Das neueste Update erweitert dieses System um Finanztransaktionen. Diese digitalen Agenten könnten komplexe Aufgaben wie den Kauf von Kleidung oder die Aushandlung von Hypotheken ohne direkte menschliche Intervention erledigen.
Das andere Ziel ist es, sicherzustellen, dass Zahlungen sicher sind, mit anderen Systemen verwendet werden können und im Sinne des Nutzers durchgeführt werden.
Die Kombination aus Kreditkartenintegration und Krypto-Unterstützung macht das Protokoll nun für Nutzer weltweit nutzbar. Dank der Unterstützung von Technologie- und Finanzriesen könnte die Akzeptanz auf verschiedenen Plattformen rasant steigen.
Der GENIUS Act lockt große Fische in den Stablecoin-Markt
Googles Testlauf zeigt, dass der Markt für Stablecoins an Dynamik gewinnt. Der überzeichnete Börsengang von Circle Anfang des Jahres verdeutlichte das große Interesse der Anleger. Manche sprechen sogar von einer „sich anbahnenden Währungsrevolution“
Das liegt daran, dass der GENIUS Act in Kraft getreten ist und die US-Gesetzgebung kryptofreundlicher gestaltet. Daher interessieren sich große Technologiekonzerne verstärkt für Stablecoins. Seit Juli 2025, als der GENIUS Act die ersten staatlichen Regelungen für die Ausgabe von Stablecoins in den USA festlegte, hat die Anzahl der Stablecoins explosionsartig zugenommen.
Beispielsweise stieg der Wert der Aktien von Circle, dem Unternehmen hinter dem Stablecoin USDC, deutlich an. Tether kündigte einen in den USA regulierten Stablecoin an. Auch American Express Travel stieg am 16. September mit einer eigenen mobilen App in die Blockchain-Welt ein. Stablecoins wie USDC werden neben Kredit- und Debitkarten akzeptiert, wodurch das System flexibel für verschiedene Zahlungsarten ist.

Coinbase Institutional prognostiziert, dass die Marktkapitalisierung von Stablecoins bis Ende 2028 1,2 Billionen US-Dollar erreichen könnte. McKinsey geht davon aus, dass sie bis Ende 2025 über 400 Milliarden US-Dollar betragen und bis 2028 auf rund 2 Billionen US-Dollar ansteigen wird. Aktuell zeigen On-Chain -Daten , dass Stablecoins im Wert von 289 Milliarden US-Dollar im Umlauf sind – ein deutlicher Anstieg gegenüber 205 Milliarden US-Dollar zu Jahresbeginn.
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