Alphabets Google Cloud sichert sich eine Umsatzpipeline von 58 Milliarden Dollar

- Google Cloud sichert sich eine Umsatzpipeline von 58 Milliarden Dollar für die nächsten zwei Jahre.
- Die Einheit verfügt übertracim Wert von 106 Milliarden Dollar, von denen voraussichtlich 55 % in Umsätze umgewandelt werden.
- Neun der zehn größten KI-Labore sind mittlerweile Google Cloud-Kunden, darunter OpenAI und Anthropic.
Google Cloud von Alphabet gab bekannt, eine neue Einnahmequelle erschlossen zu haben, die in den nächsten zwei Jahren 58 Milliarden US-Dollar generieren soll. Die Bekanntgabe erfolgte auf der Goldman Sachs Communacopia + Technology Conference und unterstrich die wachsende Bedeutung des Geschäftsbereichs für die Gesamtstrategie von Alphabet.
Die Cloud-Sparte hat sich zum Ziel gesetzt , sich als eines der am schnellsten wachsenden Geschäftsfelder innerhalb von Alphabet zu etablieren, da das traditionelle Suchmaschinen- und Werbegeschäft des Unternehmens zunehmend unter Druck von Regulierungsbehörden und Wettbewerbern gerät.
Google Cloud verfügt aktuell über einen Auftragsbestand von 106 Milliarden US-DollartracCEO Thomas Kurian erklärte, dass etwa 55 % davon, also rund 58 Milliarden US-Dollar, innerhalb von zwei Jahren in Umsätze umgewandelt werden. Diese Summe umfasst ausschließlich Projekte, die sich derzeit in der Vertragsphase befindentrachindeutettronDynamik
Anfang des Jahres hatte die Cloud-Sparte bereits einen Jahresumsatz von über 50 Milliarden US-Dollar erzielt. Dieser Erfolg unterstreicht, dass Google Cloud sich zu einer verlässlichen und wachsenden Einnahmequelle für Alphabet entwickelt, insbesondere da das Unternehmen seine Infrastruktur weiterhin ausbaut.
KI-Giganten treiben das Cloud-Wachstum voran
Die Kundendynamik hat sich zu einer der stärksten Stärken von Google Cloud entwickelt. Der Geschäftsbereich verzeichnete im letzten Quartal einen Zuwachs von 28 % an Neukunden, was verdeutlicht, wie stark Unternehmen bei ihren IT-Anforderungen.
Am wichtigsten ist jedoch, dass sich immer mehr Akteure der KI-Community für Google Cloud entscheiden. Neun der zehn größten KI-Labore weltweit zählen bereits zu den Kunden. Darunter befinden sich OpenAI, die Entwickler von ChatGPT, und Anthropic, dessen Wert kürzlich auf 183 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde. Beide Unternehmen sind direkte Konkurrenten von Googles KI-Plattformen, setzen aber stark auf Google Cloud, um ihre Modelle zu trainieren und bereitzustellen.
Der Grund ist klar. Das Training gigantischer KI-Systeme erfordert enorme Rechenleistung, schnelle Netzwerke und eine sichere Infrastruktur. Google Cloud hat sich in diesen Bereichen durch die Bereitstellung dedizierter Chips wie Tensor Processing Units (TPUs) und hochmoderner GPU-Cluster zur Beschleunigung von KI-Workloads hervorgetan. Für viele KI-Labore sind dies nicht nur wünschenswerte, sondern unerlässliche Funktionen.
Kurian betonte auf der Goldman-Sachs-Konferenz, dass der KI-Boom bei Kunden keine Modeerscheinung sei. Vielmehr stelle er einen strukturellen Wandel in der Skalierung der nächsten Generation von Technologieunternehmen dar. Da Unternehmen aus Branchen wie dem Gesundheitswesen, dem Finanzsektor, den Medien und der Logistik generative KI massenhaft einsetzen, wird der Bedarf an robuster, leistungsstarker Infrastruktur weiter steigen.
Mit Unternehmen wie OpenAI und Anthropic sendet Google Cloud ein klares Signal an Investoren und Kunden: Google konkurriert nicht nur im Bereich KI, sondern stärkt auch das gesamte Ökosystem. Diese Doppelrolle festigt Googles Position als Akteur und Anbieter im wachsenden KI-Sektor.
Das Ausmaß, in dem KI-Vorreiter solche Tools einsetzen, verdeutlicht einen tiefgreifenderen Wandel. Google Cloud entwickelt sich zu einem unterstützenden Geschäftsbereich und zur Grundlage für einige der ressourcenintensivsten Projekte weltweit. Dies bestärkt das Unternehmen in seinem Bestreben, als Werbegigant und wichtiger Anbieter von KI-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts anerkannt zu werden.
berichtet Cryptopolitan, gab Google Cloud kürzlich bekannt, dass sein L1-Blockchain-Projekt Google Cloud Universal Ledger (GCUL) derzeit in der privaten Testnetzphase läuft. Rich Widmann, Leiter der Web3-Strategie bei Google, erklärte, dass GCUL das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung im Bereich der Distributed-Ledger-Technologie sei.
Widmann bestätigte, dass GCUL Python-basierte Smarttracunterstützt und betonte, dass die Blockchain als neutrale Plattform für verschiedene Finanzinstitute konzipiert sei. Er hob außerdem hervor, dass GCUL zwar in seinem Umfang mit Unternehmen wie Stripe und Circle vergleichbar sei, aber einzigartige Merkmale biete, die es von diesen abheben.
Die Cloud treibt das zukünftige Wachstum von Alphabet voran
Das Cloud-Geschäft entwickelt sich zu einem wichtigen Wachstumstreiber für Alphabet. Cloud-Dienste machten im letzten Quartal zwar nur 14 Prozent des Gesamtumsatzes von Alphabet aus, gehören aber zu den am schnellsten wachsenden Geschäftsbereichen des Unternehmens.
Im Gegensatz dazu generiert Googles Werbegeschäft weiterhin den Großteil des Umsatzes, obwohl es zunehmend unter Beobachtung steht. Regulierungsbehörden in den USA und Europa untersuchen Googles marktbeherrschende Stellung im Such- und Anzeigenbereich und ebnen damit den Weg für weitere Wettbewerber. Dies macht die Diversifizierung innerhalb der Google Cloud noch wichtiger.
Alphabets Kapitalverwendung ist ein gutes Beispiel dafür; im Juli erhöhte der Vorstandsvorsitzende Sundar Pichai das Investitionsziel für 2025 von 75 Milliarden auf 85 Milliarden US-Dollar. Das Wachstum wird maßgeblich durch das gestiegene Interesse an Cloud-Diensten und KI-Infrastruktur angetrieben.
Die Expansion von Google Cloud erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Technologieunternehmen unter Druck stehen, den Nutzen ihrer hohen Investitionen in künstliche Intelligenz nachzuweisen. Die Wall Street wartet gespannt darauf, ob die Milliardeninvestitionen in KI-Rechenzentren und -Chips tatsächlich zu Gewinnen führen werden.
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