Goldman Sachs erhält 110 Millionen Dollar für die 55 Milliarden Dollar schwere Mega-Übernahme von EA

- Goldman Sachs erhält 110 Millionen Dollar für die Beratung bei EAs 55 Milliarden Dollar schwerer Übernahme durch Privatisierer – der größten Übernahme dieser Art aller Zeiten.
- PIF wird Mehrheitseigentümer, Silver Lake übernimmt eine große Minderheitsbeteiligung und Affinity hält etwa 5 %.
- Die Übernahme wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des nächsten Jahres abgeschlossen sein, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und der Aktionäre.
Goldman Sachs dürfte für die Beratung vontronArts (EA) bei der geplanten Privatisierung im Wert von 55 Milliarden Dollar eine schwindelerregende Summe von 110 Millionen Dollar einstreichen.
Der Deal, der ursprünglich im September 2025 angekündigt wurde, wird von einer Investorengruppe orchestriert, darunter der saudische Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) sowie die US-amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Silver Lake und Affinity Partners, ein von Jared Kushner mitgegründetes Investmentvehikel.
Goldman erhält im Rahmen der Vereinbarung 10 Millionen Dollar, der Restbetrag von 100 Millionen Dollar wird bei Abschluss der Transaktion fällig, vorbehaltlich etwaiger erforderlicher Zustimmungen der Aktionäre und der Aufsichtsbehörden.
Goldman meistert komplexe Verhandlungen
Die Übernahmegruppe nahm Anfang März Kontakt zu Electronictron, wobei Silver Lake direkt mit dem CEO von EA sprach. Dieser Schritt markierte den Beginn monatelanger strategischer Verhandlungen über eine der größten Fusionen der Spielebranche. Der saudische Staatsfonds PIF trat dem Konsortium bei und erwarb einen Anteil von unter 10 Prozent an EA. Ein dritter bedeutender Investor,dentAffinity, beteiligte sich
Die Quelle stimmte den Bedingungen für die Übernahme der Mehrheitsanteile an EA zu, wodurch das Unternehmen künftig maßgeblichen Einfluss auf dessen strategische Ausrichtung erhalten wird. Silver Lake behält eine bedeutende Minderheitsbeteiligung und kann somit weiterhin aktiv an den Geschäftstätigkeiten und Entscheidungsprozessen von EA beteiligt sein.
Die Eigentümerstruktur sah außerdem vor, dass Affinity Partners einen Anteil von ca. 5 % erhalten würde. Dieser kleinere, aber dennoch bedeutende Anteil würde es dem Unternehmen ermöglichen, sich an der Unternehmensführung zu beteiligen und Wachstumschancen zu nutzen. Aufgrund dieser Zuteilungen führten die Verhandlungen rasch zu einem Bieterwettbewerb um EA. Nach einem ersten Angebot von 200 US-Dollar pro Aktie Anfang September erhöhte das Konsortium sein Angebot bis Ende des Monats auf 210 US-Dollar pro Aktie.
Dieser Preis entsprach damals etwa 25 % des Aktienkurses. Anfänglich gingen die Investoren davon aus, dass das Unternehmen vom Markt unterbewertet war, was auf sein langfristiges Potenzial hindeutete. Goldman Sachs fungierte bei dem Angebot als Bank und langfristiger Finanzberater von EA.
Obwohl Goldman Sachs bei der Transaktion als alleiniger Berater von EA fungierte, erhielt das Unternehmen in den letzten zwei Jahren keine Beratungs- oder Emissionsgebühren von EA. Im Gegensatz dazu verdiente Goldman Sachs im selben Zeitraum 24 Millionen US-Dollar bzw. 154 Millionen US-Dollar an Gebühren für die Beratung von PIF und Silver Lake.
Die Wall Street beobachtet die Auswirkungen des Mega-Deals
Die Rekordgebühr verdeutlicht, wie lukrativ Beratungsdienstleistungen im Zeitalter der Mega-Deals geworden sind. Große Übernahmen und Fusionen nehmen zu, angetrieben vontronKreditmärkten, teilweise gelockerten regulatorischen Kontrollen und hohem Vertrauen der Unternehmen in die amerikanische Wirtschaft.
Die Bank of America beispielsweise wird voraussichtlich fast 130 Millionen Dollar für die Beratung der Union Pacific Corporation bei der Übernahme der Norfolk Southern Corporation Anfang dieses Jahres erhalten. Und JPMorgan Chase verdiente 123 Millionen Dollar mit der Beratung von AbbVie bei der 63 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Allergan im vergangenen Jahr.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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