Golden Guardians stellen Operationen nach LCS-Abzug ein

- Das E-Sport-Team Golden Guardians stellte den Spielbetrieb ein, nachdem es die LCS aufgrund einer Formatänderung verlassen hatte.
- Soziale Medien und Websites sind verschwunden, zurückgeblieben sind YouTube und Discord.
- DietronLeistungen im Jahr 2023 reichten nicht aus, was zur Schließung der Organisation führte.
In einer überraschenden Wendung der Ereignisse hat Golden Guardians, die E-Sport- Organisation der Golden State Warriors aus der NBA, nach ihrem Ausscheiden aus der League of Legends Championship Series (LCS) offiziell alle Aktivitäten eingestellt.
Das plötzliche Verschwinden der Social-Media-Präsenz und der Website des Teams sowie eine Erklärung zu ihrem Ausscheiden aus der LCS haben Fans und Branchenkenner gleichermaßen schockiert.
LCS-Ausstieg und Verschwinden aus den sozialen Medien
Der Ausstieg der Golden Guardians aus der LCS erfolgte aufgrund der Entscheidung von Riot Games, die Liga von einem 10-Team-Format auf ein 8-Team-Format umzustellen. Als Reaktion auf diese Änderung zog sich die Organisation aus dem kompetitiven LCS-Spielbetrieb zurück.
Auf der Website des Teams findet sich nun eine kurze Mitteilung, in der die Entscheidung erläutert und den Fans, Spielern und Mitarbeitern für ihre Unterstützung gedankt wird.
Das plötzliche Verschwinden der Twitter- und Facebook-Seiten der Organisation machte die Fans jedoch zuerst auf die Situation aufmerksam.
Die ehemalige Social-Media-Managerin Reba Robinson machte die verbliebenen Fans darauf aufmerksam und wies darauf hin, dass auf den Accounts nun die Meldung „Dieser Account existiert nicht“ angezeigt wurde. Darüber hinaus wurde das LinkedIn-Profil des Teams gelöscht, wodurch eine bedeutende Online-Präsenz verloren ging.
Lediglich zwei Spuren der Online-Präsenz der Golden Guardians sind erhalten geblieben: ihr YouTube-Kanal und ihr Discord-Server. Trotz ihrer einst regen Präsenz in verschiedenen E-Sport-Titeln ist die Organisation scheinbar spurlos aus dem Internet verschwunden.
Geschichte und Kontroversen der Golden Guardians
Die Golden Guardians wurden im November 2017 gegründet, um an der LCS-Saison 2018 teilzunehmen. Der Weg des Teams war von Höhen und Tiefen geprägt. In der Anfangsphase sorgte das Team für Kontroversen, da die Golden State Warriors Trainer Choi „Locodoco“ Yoon-seop im Februar 2018 entließen, weil er sich gegenüber einer Mitarbeiterin des Riot Games-Esports-Teams unangemessen geäußert hatte.
Im Jahr 2019 expandierte die Organisation in verschiedene E-Sport-Titel, darunter Apex Legends, Teamfight Tactics und World of Warcraft, und plante die Gründung eines Rocket-League-Teams. Sie war außerdem mit dem Warriors Gaming Squad der NBA 2K League verbunden.
Allerdings konnten die meisten dieser Kader den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie nicht standhalten, sodass nur noch das LCS-Team und die Super Smash Bros.-Spieler übrig blieben.
Die Golden Guardians hatten sich in der LCS konstant im Mittelfeld platziert und ihre besten Ergebnisse im Jahr 2023 erzielt. Während der LCS 2023 Spring Playoffs gelang dem Team ein erstaunlicher Aufstieg vom sechsten Platz der regulären Saison auf den zweiten Platz und damit zur Teilnahme am MSI.
Diese bemerkenswerte Leistung wiederholten sie im LCS-Sommer 2023 und sicherten sich damit einen Platz in der LCS-Meisterschaft. Leider endete ihre Reise dort, da sie die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2023 verpassten und gegen das LEC-Team BDS verloren.
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Brian Koome
Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.
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