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Gold erreichte ein Allzeithoch von 4.525,77 US-Dollar, bevor es aufgrund der Spannungen in Venezuela und der steigenden Erwartungen an Zinssenkungen in den USA im nächsten Jahr leicht auf 4.494,75 US-Dollar nachgab. Auch Silber und Platin brachen im selben Zeitraum Rekordwerte.
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Bitcoin stagniert bei rund 87.370 US-Dollar, ein Minus von fast 30 % seit Oktober, und steuert auf sein schlechtestes Quartal seit 2022 zu. Weder von der risikofreudigen Aktienrallye noch vom Boom der sicheren Edelmetalle konnte er profitieren.
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Der S&P 500 und der Dow Jones schlossen auf neuen Rekordständen, wobei der S&P bei 6.932,05 Punkten und der Dow Jones bei 48.731,16 Punkten notierte. Nike, Micron und Citigroup führten den Aufwärtstrend an, während Technologiegiganten wie Nvidia und Alphabet die positive Entwicklung fortsetzten.
Der S&P 500 erreichte am Mittwoch ein neues Allzeithoch und stieg um 0,32 % auf 6.932,05 Punkte. Er profitierte von einem Aufwärtstrend zum Jahresende, der die Stimmung positiv hielt.
Der Dow Jones Industrial Average legte um 288,75 Punkte bzw. 0,60 % zu und schloss bei einem Rekordwert von 48.731,16 Punkten, während der Nasdaq Composite um 0,22 % auf 23.613,31 Punkte stieg.
Zu den herausragenden Werten zählte Nike mit einem Kursanstieg von 4,6 %, nachdem Tim Cook bekannt gegeben hatte, Aktien des Unternehmens gekauft zu haben – ein seltener privater Aktienkauf, der die Aufmerksamkeit der Wall Street auf sich zog. Micron legte um 3,8 % zu und Citigroup um 1,8 %; beide Aktien schlossen auf neuen Tageshöchstständen.
Dies ist eine Fortsetzung der Rallye vom Dienstag, bei der Tech-Schwergewichte wie Alphabet, Nvidia, Broadcom und Amazon den Aufwärtstrend angeführt hatten. Der S&P 500 hatte bereits einen Rekordschlussstand von 6.909,79 Punkten erreicht, und der Anstieg am Mittwoch verstärkte diesen positiven Trend.
Doch hinter den Rekordzahlen hat sich der KI-Handel zunehmend schwieriger gestaltet. Der S&P 500 legte in diesem Jahr um mehr als 17 % zu, der Nasdaq sogar um 22 %, vor allem getrieben durch massive Investitionen und ein rasantes Gewinnwachstum der größten Tech-Konzerne. Dennoch brachte die zweite Jahreshälfte eine deutliche Kursspaltung.
Anleger sehen sich nun mit Bewertungssorgen, makroökonomischen Gegenwinden und Gerüchten über eine sich zusammenbrauende KI-Blase konfrontiert, was allesamt zu vereinzelten Kursschwankungen geführt hat.
