Gold verliert an Attraktivität, da die Spannungen zwischen den USA und China nachlassen

- Der Goldpreis fiel um 0,8 % auf 3.292,11 US-Dollar pro Unze, nach einem Rekordhoch von 3.500,05 US-Dollar am 22. April, hauptsächlich aufgrund der nachlassenden Handelsspannungen zwischen den USA und China.
- Der US-Dollar legte gegenüber einem Währungskorb um 0,1 % zu, was die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen verringerte und Gold für internationale Käufer verteuerte.
- China hat einige US-Waren von Zöllen befreit, und US-Beamte sind optimistisch hinsichtlich potenzieller Handelsverhandlungen und der Möglichkeit, das finanzielle Desaster zu beenden.
Gold verzeichnete ein Rekordjahr, was beweist, dass Anleger weltweit der Unsicherheit angesichts des eskalierenden Handelskriegs und seiner Auswirkungen auf die Wirtschaft erlagen. Sie flüchteten in Gold als sicheren Hafen vor der allgemeinen Marktvolatilität.
Das Edelmetall hat in diesem Jahr um mehr als 25 % zugelegt, eine vergleichsweise bessere Performance als der S&P 500, der aktuell im Jahresverlauf um etwa 6 % gefallen ist.
Am Montag gab der Goldpreis jedoch aus zwei Hauptgründen deutlich nach. Erstens entspannten sich die Handelsspannungen zwischen den USA und China, was sich positiv auf die Risikobereitschaft der Anleger auswirkte. Zweitens sank die Nachfrage nach dem Edelmetall angesichts des gestiegenen Dollar-Anteils.
Goldpreis gibt nach monatelangem deutlichem Aufwärtstrend nach

Laut TradingView fiel der Goldpreis um über 0,8 % und notiert aktuell bei rund 3.278,7 US-Dollar pro Unze. Am 22. April erreichte das Gold ein Rekordhoch von 3.500,05 US-Dollar.
Dieser Rückgang lässt sich auch teilweise auf die sich verschlechternde Stimmung der Anleger gegenüber sogenannten sicheren Anlagen zurückführen.
Bitcoin, das als digitale Version von Gold angepriesen wurde, galt kurzzeitig für viele als sicherer Hafen und etablierter Schutz gegen Inflation, hat aber auch mehrere große Kursschwankungen erlebt, bei denen der Kurs mal über 100.000 Dollar stieg, mal tiefer fiel.
Selbst US-Staatsanleihen, die aufgrund ihrer staatlichen Garantie als nahezu risikofreie Anlagen gelten, konnten sich inmitten der Marktbewegungen nicht stabil halten, was zum Teil auf Donald Trumps Politik zurückzuführen ist. Die Situation spitzte sich zu, als der Präsidentdent , den Fed-Chef entlassen zu wollen, was eine Flucht aus sicheren US-Anlagen auslöste.
„Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass die Finanzmärkte und insbesondere Risikoanlagen die Zollsituation jetzt etwas positiver einschätzen als in der hektischen ersten Aprilwoche“, sagte Tim Waterer, Chefmarktanalyst von KCM Trade.
Die Äußerungen des Weißen Hauses in der vergangenen Woche haben bei den Anlegern ebenfalls Optimismus hinsichtlich eines US-chinesischen Handelsabkommens anstelle eines umfassenden Handelskrieges geweckt.
Das Abkommen zwischen den USA und China ist noch immer ungewiss
US-dent Donald Trump hat erklärt, dass Gespräche mit China über Zölle stattfänden. Diese Information folgt nur wenige Tage, nachdem die Trump-Regierung auch ihre Bereitschaft signalisiert hatte, den Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zu deeskalieren.
China dementierte umgehend Trumps Behauptung, es fänden Verhandlungen statt, obwohl die asiatische Wirtschaftsmacht am Freitag hohe Zölle auf einige US-Importe ausgesetzt hatte.
Am Sonntag weigerte sich auch US-Finanzminister Scott Bessent, Trumps Behauptung zu unterstützen , und das müsste er wissen, da er als Schlüsselfigur in den US-Handelsgesprächen mit zahlreichen Ländern dargestellt wurde.
Er räumte zwar ein, dass er letzte Woche während der Treffen des Internationalen Währungsfonds in Washington mit seinen chinesischen Amtskollegen gesprochen habe, sagte aber, dass diese das Thema Zölle nicht angesprochen hätten.
„Ich hatte zwar Kontakt zu meinem chinesischen Amtskollegen, aber dabei ging es eher um die traditionellen Themen wie Finanzstabilität und globale wirtschaftliche Frühwarnsysteme“, verriet er in der ABC-Sendung „This Week“
„Ich weiß nicht, obdent Trump mitdent Xi gesprochen hat, aber ich weiß, dass sie ein sehr gutes Verhältnis haben und einander sehr respektieren.“
Viele Teilnehmer der Frühjahrstagungen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank haben zudem hervorgehoben, dass die Trump-Regierung in ihren Forderungen an die von umfassenden Zöllen betroffenen Handelspartner nach wie vor widersprüchlich sei.
Wenn beide Länder noch weit von einer Einigung entfernt sind, könnte der Goldpreisrückgang nur von kurzer Dauer sein, da die Anleger höchstwahrscheinlich wieder in sichere Anlagen investieren werden, sobald sich die Lage erneut zuspitzt.
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