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Deutschland wird nach Absage der Reise zu Seltenen Erden zur Überlegung seiner China-Handelsstrategie aufgefordert

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten,
  • Deutschland wird dringend aufgefordert, seine Handelsbeziehungen zu China zu überprüfen, nachdem Außenminister Johann Wadephul seinen Besuch in Peking verschoben hat.
  • Die Verzögerung erfolgt vor dem Hintergrund von Bedenken hinsichtlich Chinas Exportbeschränkungen für Seltene Erden und Halbleiter.
  • Deutsche Regierungsvertreter fordern fairen Handel und einentronDialog zum Schutz der wirtschaftlichen Interessen des Landes.

Deutschland wird nach der Verschiebung des geplanten Besuchs von Außenminister Johann Wadephul in Peking dringend aufgefordert, seine Handelspolitik gegenüber China zu überdenken.

Ziel des Treffens war die Erörterung wichtiger Themen, darunter Chinas Exportkontrollen für Seltene Erden und Halbleiter, die nach Ansicht deutscher Beamter ein Risiko für fairen Handel und die Sicherheit der Lieferketten darstellen.

Wadephul, ein Mitglied der Christlich-Demokratischen Union (CDU) von Merz, beschloss am Freitag, den 24. Oktober, seinen Besuch zu verschieben, nachdem Peking nur eines der von ihm gewünschten Treffen bestätigt hatte.

Die Verzögerung unterstreicht die wachsende Unsicherheit in den globalen Handelsbeziehungen, insbesondere im Hinblick auf den Zugang zu kritischen Rohstoffen, die für Deutschlands Fertigungs- und Technologiesektor unerlässlich sind.

Deutsche Regierungsvertreter betonen die Notwendigkeit, den Ansatz des Landes gegenüber China zu überdenken

Beamte der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz forderten einen Kurswechsel im Umgang des Landes mit China. Dies geschah, nachdem Wadephul seine Reise nach Peking verschoben hatte.

In einer Stellungnahme erwähnte Adis Ahmetovic, außenpolitischer Vertreter der Sozialdemokraten, dass die kurzfristige Absage des China-Besuchs durch den Außenminister ein schlechtes Zeichen für die Verbesserung der angespannten deutsch-chinesischen Beziehungen.

„Wir müssen Deutschlands Strategie gegenüber China überdenken. Jetzt brauchen wir mehr denn je eine aktive und strategische Außenpolitik, die Dialog, Transparenz und langfristige Ziele in den Vordergrund stellt“, fügte er hinzu. 

Deutschland ist laut europäischen Wirtschaftsrankings die größte Volkswirtschaft. Dieser herausragende Erfolg ist auf die engen Handelsbeziehungen des Landes mit China zurückzuführen. China, Deutschlands wichtigster Handelspartner, ist die größte Volkswirtschaft Asiens. 

Bezüglich Wadephuls Entscheidung, seine Reise nach Peking zu verschieben, erklärte Wang Yi, der Sprecher des deutschen Auswärtigen Amtes, dass das einzige Treffen, dem Peking während Wadephuls geplantem Besuch zugestimmt habe, ein Treffen mit seinem direkten Amtskollegen gewesen sei. 

Diese Situation löste hitzige Debatten unter Personen aus, die Bedenken hinsichtlich der Beschränkungen für den Export von Seltenen Erden äußerten. 

Auf Anfrage von Journalisten zu dem Gesprächsthema erklärte Außenminister Wadephul, er beabsichtige, China auf seiner bevorstehenden Reise, die am Sonntag, dem 26. Oktober, beginnen soll, zu einer Lockerung der Exportbeschränkungen für Seltene Erden und Halbleiter zu bewegen. Er betonte außerdem, dass fairer Handel für erfolgreiche Beziehungen unerlässlich sei. 

Die Beziehungen zwischen China und Deutschland sind angesichts globaler Handelsspannungen mit Unsicherheiten behaftet 

In einer 2023 vereinbarten China-StrategiedentBerlin die Notwendigkeit, die Risiken in den wirtschaftspolitischen Beziehungen zwischen China und Deutschland zu verringern, und charakterisierte Peking als Partner, Konkurrenten und systemischen Rivalen.

Was die Handelsbeziehungen betrifft, so liefert China Deutschland wichtige Komponenten, darunter Seltene Erden und Halbleiter, die angesichts zunehmender globaler Handelsspannungen mit erheblichen Engpässen zu kämpfen haben.

Analysten reagierten auf die Situation und drängten das Land, eine Lösung zu finden, bevor es zu spät sei. Ahmetovic schlug daraufhin vor, direkt mit China zu sprechen, und betonte die Wichtigkeit direkter Gespräche in Zeiten globaler Spannungen.

Er war außerdem der Ansicht, dass die Diskussionen ausgeweitet werden müssten, insbesondere zu Themen wie Frieden, Sicherheit, Wirtschaft, Handel und Menschenrechte.

Jürgen Hardt, der außenpolitische Vertreter der CDU, äußerte sich ebenfalls zu dem Thema. Laut Hardts Argumentation verfolgte China das Ziel, mit Handelspolitik Druck auszuüben, und unterstützte Wadephuls Entscheidung, die Reise zu verschieben. 

Er merkte an, dass die deutsche Regierung sich diesem Ansatz nicht anschließt, aber weiterhin Wert auftronund faire Beziehungen zu Peking legt.

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