Deutschlands Wirtschaft schrumpft erneut inmitten von Zollspannungen

- Die deutsche Wirtschaft schrumpfte 2024 um 0,2 Prozent. Das ist das erste Mal seit 2003, dass die Wirtschaft zwei Jahre in Folge um zwei Sekundentrac.
- Steigende Energiekosten, US-amerikanische Zolldrohungen und die Konkurrenz aus China haben die deutsche Industrieproduktion stark beeinträchtigt.
- Die Autoindustrie baut massiv Stellen ab, Intel hat die Produktion in einer Chipfabrik eingestellt, und das Wirtschaftswachstum stagniert seit 2019.
Deutschlands Wirtschaft befindet sich erneut im Abschwung. Zum zweiten Mal in Folge schrumpft Europas größte Volkswirtschaft offiziell von 0,3 Prozenttracim Jahr 2023. Dies ist das erste Mal seit 2003, dass Deutschland zwei Jahre in Folge einen Rückgang des BIP verzeichnet.
Das ist nicht nur ein schlechtes Jahr, sondern ein besorgniserregender Trend. Deutschlands Wirtschaftsleistung stagniert seit Ende 2019. Die USA hingegen haben einen deutlichen Aufschwung hingelegt und ihr Wirtschaftswachstum um 11 % gesteigert. Auch die Eurozone konnte ein Wachstum von 5 % verzeichnen.
Doch für Deutschland reißen die Probleme nicht ab: Hohe Energiepreise, steigende Zinsen, eine schwache Nachfrage und der harte Wettbewerb auf den globalen Märkten bremsen die Industrie. Angesichts der bevorstehenden Wahlen im Februar sind diese Zahlen nicht zu ignorieren.
Energieprobleme, Handelskriege und Brancheninsolvenzenripple das Wachstum
Deutschland hat diesen Punkt nicht über Nacht erreicht. Es war ein langer, mühsamer Weg seit 2018, als Donald Trumps Handelskrieg die globalen Lieferketten ins Chaos stürzte. Seine Zölle auf EU-Importe – darunter auch deutsche Waren – prägten jahrelang die wirtschaftliche Lage.
Gleichzeitig gewannen chinesische Hersteller an Bedeutung und dominierten Sektoren, die einst von Deutschland beherrscht wurden, wie Robotik und Hightech-Fertigung. Dann kam die Energiekrise. Russlands großangelegter Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 ließ die Erdgaspreise in die Höhe schnellen und traf Deutschland härter als die meisten anderen Länder.
Dieses Land hatte seine industrielle Vormachtstellung auf billiger russischer Energie aufgebaut. Der sprunghafte Kostenanstieg brachte die Unternehmen in Bedrängnis, und die Inflation im Jahr 2023 verschärfte die Lage für Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen.
Die Industrieproduktion in Deutschland liegt aktuell 15 % unter ihrem Höchststand von 2017, und kein Sektor verdeutlicht diesen Einbruch besser als die einst so ikonische deutsche Automobilindustrie. Jahrzehntelang defiAutohersteller wie Volkswagen die deutsche Ingenieurskunst.
Im Wettlauf um die Produktion von Elektrofahrzeugen hinken sie nun ihren US-amerikanischen und chinesischen Konkurrenten hinterher. Volkswagen, Bosch und Schaeffler bauen Stellen ab, weil sie nicht schnell genug auf die stark gestiegene Nachfrage nach Elektrofahrzeugen reagieren konnten.
Intel hat unterdessen seine Pläne zum Bau einer Chipfabrik in Deutschland, und die geplante Fusion zwischen der Commerzbank und der italienischen UniCredit liegt aufgrund des Widerstands der Regierung auf Eis. Es herrscht Chaos, und eine schnelle Lösung gibt es nicht.
Wahlspannungen und drohende US-Zölle schüren Unsicherheit
Hinzu kommt das politische Chaos in dem europäischen Land. Deutschlands schwächelnde Wirtschaft ist nun ein zentrales Thema im bevorstehenden Wahlkampf, und die Wähler fordern Antworten von einer zersplitterten politischen Landschaft.
Die Mitte-Rechts-Partei CDU/CSU unter Führung von Friedrich Merz hofft auf die Regierungsübernahme. Merz hat angedeutet, die strengen Haushaltsregeln Deutschlands, die derzeit Haushaltsdefizite begrenzen, zu lockern defitractractractractractractractracUnternehmen
Doch nicht nur die Innenpolitik sorgt für Unruhe. Die neue Trump-Regierung lässt Deutschlands Exporteure auf neue Zölle hoffen. Goldman Sachs schätzt, dass diese das deutsche BIP um bis zu 1,2 Prozentpunkte schmälern könnten.
Das ist ein schwerer Schlag für eine Wirtschaft, die ohnehin schon angeschlagen ist. Die Aussicht auf höhere Zölle ist besonders alarmierend für Hersteller, die auf den Export von hochwertigen Maschinen, Autos und anderen Gütern in die USA angewiesen sind.
Die Europäische Zentralbank könnte mit den für dieses Jahr erwarteten niedrigeren Zinsen einen Hoffnungsschimmer bieten, da dies Kredite verbilligen und Investitionen ankurbeln könnte. Doch selbst das wirkt wie ein Tropfen auf den heißen Stein.
Manche Analysten halten an der Idee fest, dass Trumps Handelspolitik den US-Dollar unbeabsichtigttronkönnte, was die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exporte verbessern könnte. Das ist allerdings unwahrscheinlich.
Und dann ist da noch der unberechenbare Faktor der extremen Rechten. Umfragen zeigen, dass keine Partei auch nur annähernd die absolute Mehrheit erreicht, was die Koalitionsbildung schwierig gestalten dürfte. Der wachsende Zuspruch für die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) könnte die Lage noch verschärfen.
Elon Musk, Trumps engster Freund, unterstützt die AfD nachdrücklich. Die Möglichkeit eines rechtsextremen Einflusses im Parlament schürt europaweit Besorgnis. Eines ist jedoch klar: Das ist kein „kranker Mann Europas“ mehr.
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