Die deutsche Inflation steigt, da die EZB die Zinsen zum fünften Mal in Folge senkt

- Die deutsche Inflation stieg im Januar auf 2,1 Prozent, nach 2 Prozent im Dezember, und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.
- Die EZB senkte am Donnerstag die Zinssätze um 25 Basispunkte auf 2,75%. Dies ist die fünfte Zinssenkung in Folge seit Juni.
- Das BIP-Wachstum der Eurozone wurde im vierten Quartal auf 0,3 % nach oben korrigiert – dastronQuartalsergebnis seit über zwei Jahren.
Die Preise in Deutschland stiegen im vergangenen Monat etwas schneller, wie offizielle Zahlen am Freitag zeigten, just als die Europäische Zentralbank eine weitere Zinssenkung ankündigte.
Die Inflationsrate in Deutschland erreichte im Januar 2,1 Prozent, nach 2 Prozent im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Experten hatten mit einer gleichbleibenden Rate gerechnet.
Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Die EZB senkte am Donnerstag ihren Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf 2,75 Prozent – die fünfte Senkung in Folge seit Juni. Vertreter der Zentralbank bezeichneten ihre Geldpolitik weiterhin als „restriktiv“ und deuteten weitere Senkungen an, obwohl die Inflation in Deutschland, Europas größter Volkswirtschaft, langsam ansteigt.
Die Preissteigerungen im Euroraum haben sich bei rund 2 % eingependelt, dem Zielwert der EZB. Laut Umfrageergebnissen, die die Zentralbank am Freitagmorgen veröffentlichte, erwarten die Verbraucher, dass die Preise im kommenden Jahr in etwa demselben Tempo weiter steigen werden.
Besonders auffällig ist die gute Wirtschaftsentwicklung Ende letzten Jahres.
Deutschland wuchs im letzten Quartal 2025 um 0,3 % und entsprach damit dem allgemeinen Wachstumstempo der Eurozone. Spanien führte die Gruppe mit 0,6 % Wachstum an, Frankreich verzeichnete ein Plus von 0,5 % und Italien wuchs um 0,1 %. Alle vier großen Volkswirtschaften übertrafen die Prognosen.
Joachim Nagel, der Präsident der Deutschen Bundesbank, sagte kürzlich, es bestehe derzeit kein Grund, die Zinssätze anzupassen. Er fügte hinzu, dass langfristige Prognosen schwierig seien.
Die Zinssätze dürften bis 2027 stabil bleiben
Die meisten Ökonomen sind sich einig. Sie gehen davon aus, dass die Kreditkosten mindestens bis Ende 2027 auf dem aktuellen Niveau bleiben werden. Einige hatten zwar einen Anstieg der Zinsen im Jahr 2026 in Betracht gezogen, doch diese Stimmen sind weitgehend verstummt.
All dies geschieht, während Unternehmen und Regierungen mit anhaltenden Sorgen über Handelsstreitigkeiten und den Krieg in der Ukraine zu kämpfen haben. Trotz dieser Belastungen hat sich die Wirtschaft der Region besser gehalten als befürchtet.
Die geldpolitische Ausrichtung der EZB wird den Verantwortlichen bei den kommenden Sitzungen die Möglichkeit geben, den Anstieg der Inflation gegen die jüngste Stärke der Wirtschaft abzuwägen.
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