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General Motors setzt auf Nvidia für KI zur Stromversorgung von Fabriken und zukünftigen Fahrzeugen

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit

Foto von Elishia Jayye auf Unsplash

  • GM nutzt die KI von Nvidia, um seine Fabriken, Fahrzeuge und Fahrerassistenzsysteme zu modernisieren.
  • Nvidia Omniverse wird digitale Zwillinge der GM-Fabriken erstellen, um die Fertigung zu verbessern.
  • Nvidia Drive AGX wird künftig die Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme von GM-Fahrzeugen antreiben.

General Motors holt Nvidia an Bord, um KI-gestützte Fahrzeuge und Fabriken zu entwickeln. Der Automobilhersteller gab am Dienstag eine Vereinbarung bekannt, die die künstliche Intelligenz von Nvidia in seine Fahrerassistenzsysteme der nächsten Generation, die Sicherheitsfunktionen im Fahrzeuginnenraum und die Produktionsabläufe integrieren wird.

GM bestätigte, dass Nvidia Omniverse mit Cosmos für die Fabrikplanung und Robotik eingesetzt wird, während zukünftige Fahrzeuge mit Nvidia Drive AGX-Hardware für fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme ausgestattet sein werden. Die finanziellen Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben, doch Nvidias Vorstoß in den Automobilsektor ist Teil der umfassenderen Strategie, über GPUs und Rechenzentren hinaus zu expandieren.

GM erweitert die Rolle von Nvidia in seinen Fabriken und Fahrzeugen

GM setzt seit Jahren auf Nvidias GPUs, um KI-Modelle zu trainieren und sie für Simulationen und Validierungen zu nutzen. Der neue Vertrag geht nun noch einen Schritt weiter. Nvidia Omniverse ermöglicht es GM, detaillierte virtuelle Nachbildungen – digitale Zwillinge – seiner Fabriken zu erstellen. So können Ingenieure die Produktion optimieren, noch bevor die Gebäude physisch errichtet werden. Die Technologie verbindet reale Umgebungen mit digitalen Simulationen und steigert dadurch die Effizienz der Fertigung.

Der Automobilhersteller testete Omniverse bereits seit mindestens 2022. GM nutzte es, um eine virtuelle Version seines neuen Designzentrums zu entwerfen, die es den Mitarbeitern ermöglichte, aus der Ferne zusammenzuarbeiten und die Fahrzeugentwicklung in einem gemeinsamen digitalen Arbeitsbereich zu optimieren.

„Das Zeitalter der physischen KI ist angebrochen, und gemeinsam mit GM verändern wir den Transportsektor, von den Fahrzeugen bis hin zu den Fabriken, in denen sie hergestellt werden“, sagte Nvidia-CEO Jensen Huang in einer Erklärung.

Die Omniverse-Plattform von Nvidia wird bereits von BMW, Amazon Robotics und Samsung eingesetzt. Sie kostet 4.500 US-Dollar pro GPU und Jahr, wobei unklar ist, wie viele GPUs GM für den Betrieb seiner Werke benötigen wird. Angesichts der Dimensionen moderner Automobilwerke dürfte die Nachfrage hoch sein.

GM wird in seinen Fahrzeugen Nvidia Drive AGX einsetzen, ein System-on-a-Chip, das Fahrerassistenzsysteme und Sicherheitsfunktionen im Fahrzeuginnenraum steuert. Mehr als 20 Automobilhersteller, darunter Mercedes-Benz, Volvo, Audi, Volkswagen und BYD, nutzen bereits die Computerhardware von Nvidia.

Nvidias KI-Chips dringen immer tiefer in die Automobilindustrie vor

Die Vereinbarung zwischen GM und Nvidia wurde im Rahmen der GTC AI-Konferenz des Unternehmens in San Jose, Kalifornien, bekannt gegeben. Die Veranstaltung, an der 25.000 Menschen teilnahmen, zeigte, wie Unternehmen wie Waymo, Microsoft und Ford die KI-Technologie von Nvidia einsetzen.

Parallel zum GM-Deal präsentierte Nvidia seine Blackwell Ultra-Chipfamilie, die in der zweiten Jahreshälfte 2025 auf den Markt kommen soll, sowie die Vera Rubin GPU, deren Veröffentlichung für 2026 geplant ist. Die Hardware des Unternehmens dominiert die KI-Branche, wobei seine GPUs für alles Mögliche eingesetzt werden, vom Krypto-Mining bis zum Training von KI-Modellen im großen Stil.

„Im letzten Jahr hat sich fast die ganze Welt damit befasst. Der Rechenbedarf, das Skalierungsgesetz der KI, ist widerstandsfähiger und hat sich sogar hyperbeschleunigt“, sagte.

Das KI-Geschäft von Nvidia ist seit der Veröffentlichung von ChatGPT durch OpenAI Ende 2022 massiv gewachsen. Die Nachfrage nach KI-Chips hat den Umsatz von Nvidia in nur wenigen Jahren versechsfacht, und das Unternehmen stellt auf einen jährlichen Chip-Veröffentlichungszyklus um.

Nach Vera Rubin wird die nächste Chiparchitektur Feynman heißen, benannt nach dem Physiker Richard Feynman, und im Jahr 2028 verfügbar sein.

Das Unternehmen kündigte außerdem Updates für seine KI-Computer DGX Spark und DGX Station an, die umfangreiche KI-Modelle wie Llama und DeepSeek ausführen werden. Nvidia stellte zudem neue Netzwerkkomponenten vor, die Hunderte oder Tausende von GPUs verbinden und so ein einheitliches System für das KI-Training bilden.

GM und Nvidia setzen darauf, dass KI für die Zukunft der Automobilindustrie unerlässlich sein wird. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs aus China und unvorhersehbarer regulatorischer Änderungen könnten KI-gestützte Fabriken und fortschrittliche Fahrzeugtechnologien der Schlüssel zum Erfolg sein.

Die GM-Aktie ist im Jahr 2025 um 8 % gefallen, die von Nvidia um 12 %, aber beide Unternehmen setzen verstärkt auf KI, um ihre nächste Wachstumsphase voranzutreiben.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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